Die Lady-Frage: Sind Extensions ladylike?

Liebes Lady-Blog-Team,
ich habe eine „haarige“ Frage an Euch bei der ich sehr unsicher bin (und schon lange überlege): Gehen Extensions als Lady oder gar für den Preppy-Style? Oder sind diese alles andere als ladylike? 

Marisa

punkt

Liebe Marisa,

die kurze Antwort vorweg: Ja, Extensions können absolut ladylike sein, sofern sie professionell gemacht sind. Ein bisschen schummeln ist immer erlaubt. Schönes, volles Haar wird seit jeher mit Weiblichkeit und Eleganz assoziiert – und wenn die Natur hier nicht ganz mitspielt, darf man ruhig ein wenig nachhelfen. Wichtig ist allerdings, dass das Ergebnis natürlich wirkt und sich harmonisch in Deinen Gesamtlook einfügt. Zu auffällige Längenunterschiede, unpassende Farben oder sichtbar befestigte Strähnen wirken tatsächlich schnell alles andere als ladylike. Es gibt ganz unterschiedliche Methoden für Extensions, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Im Kasten unten habe ich Dir die gängigsten Varianten aufgelistet. Für welche Methode Du Dich entscheidest, hängt letztlich davon ab, ob Du Dir eher mehr Volumen oder zusätzliche Länge wünschst, ob Dein Haar fein oder kräftig ist, ob das Ergebnis einen Abend oder mehrere Wochen halten soll –  und natürlich, wieviel Du zu investieren bereit bist. Ganz gleich, für welche Technik Du Dich entscheidest: Qualität und eine professionelle Einarbeitung sind entscheidend. Und noch ein kleiner Gedanke zum Schluss: „Ladylike“ bedeutet heute längst nicht mehr, sich an starre Regeln zu halten. Es geht vielmehr um ein gepflegtes, stimmiges Gesamtbild – und darum, sich in seinem Look wohlzufühlen. Wenn Extensions Dir genau dieses Gefühl geben, dann sind sie nicht nur erlaubt, sondern eine wunderbare Option.

Alles Liebe
Constanze, die zu einem guten Haarschnitt greift, um die lästige „Ja, ich lasse meine Haare gerade wachsen und deswegen sieht es etwas komisch aus“- Phase zu überspielen

Verschiedene Varianten für Extensions

Microring Extensions: Dabei werden einzelne Strähnen mithilfe kleiner Metallringe ins Eigenhaar eingearbeitet – ganz ohne Hitze oder Kleber. Das macht die Methode vergleichsweise schonend und vor allem flexibel, da die Extensions regelmäßig hochgesetzt werden können
– Tape Extensions: Diese werden mit flachen Klebestreifen ins Haar eingearbeitet, sind besonders schnell eingesetzt und wirken bei feinem Haar oft sehr natürlich, müssen aber regelmäßig erneuert werden
– Bonding Extensions (Keratin-Bondings): Sie werden mithilfe von Wärme befestigt und halten sehr lange; sie eignen sich gut für dauerhaftes Volumen, erfordern aber eine professionelle Entfernung
– Clip-in Extensions: Sie sind die flexible „Occasion“-Variante – perfekt für besondere Anlässe, aber weniger geeignet für den Alltag, da sie täglich eingesetzt und herausgenommen werden müssen; sie sind die Extensions-Variante, bei der man am schnellsten merkt, wenn sie nicht gut gemacht sind
– Weaves/Tressen: Diese werden ins Haar eingenäht/eingeflochten und eignen sich vor allem für kräftigeres Haar
Hinweis: Diese Frage wurde zum ersten Mal am 3. Januar 2013 veröffentlicht

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7 Kommentare
  • Liebe Marisa,

    Green Pink Orange sagt ganz klar NEIN, NEIN, NEIN zu (langen) Extensions! Das assoziiere ich sofort mit den übertrieben langen Mähnen von Gina Lisa Lohfink oder Kim Kardashian. Wer also nicht gerade eine Karriere als Vivamoderatorin oder in anderen halbseidenen Berufen anstrebt, der möge tunlichst die Finger davon lassen. Also lieber die eigenen Haare pflegen und wachsen lassen. Falls es darum geht zu dünne Haare mit mehr Volumen zu versehen, kann ich mir Extensions als Lösung schon vorstellen… aber davon wurde hier ja nichts geschrieben.

    Liebe Grüße
    Antje

    http://www.greenpinkorange.com

  • Constanze sagt:

    Liebe Antje,

    genau ums Volumen ging es bei dem Beispiel der durch Krankheit dünn gewordenen Haare.

    Ich bin auch immer eher für Natürlichkeit, aber wer nun wirklich unter dünnen oder nicht wachsen wollenden Haaren leidet, der soll von mir aus ruhig schummeln. Gute Extensions sehen nicht nach Gina-Lisa oder ihren „Kolleginnen“ aus. Da ist es wie mit den Kunstnägeln – gut gemachte Gelnägel können schön sein, bunte Plastiknägel sind es niemals. :)

    Wir schummeln schließlich alle irgendwie ständig (pushende oder schmälernde Wäsche, hohe Schuhe, geschicktes Make-up). Das richtige Maß und die richtige Anwendung sollte immer das A und O sein.

    Liebe Grüße
    Constanze

  • Dani sagt:

    … mal von den Gelnägeln abgesehen, gebe ich Constanze völlig Recht. Ich habe eine Freundin die Extensions nutzt, weil sie krankheitsbedingt unter dünnen Haaren leidet und es sieht fantastisch aus.

    Liebe Grüße
    Dani

  • Constanze sagt:

    Gelnägel – ein ewiges Streitthema :)

  • Hallo ihr Lieben
    Extensions zur Verdichtung sind ok, wenn man’s nicht sieht.
    Haarverlängerungen gehen meines Erachtens aber gar nicht, das wirkt schon sehr billig.

    Liebe Grüße
    Claire von countessclaire.com

  • Annika sagt:

    Ich würde mein Geld auch immer lieber in einen schönen Haarschnitt als in Extensions investieren. Aber ich hab ziemlich volles Haar und daher gut reden….

  • Ladys, ist es nicht wie bei allem? Wenn es gut gemacht ist und man nicht sieht, dass es nicht „echt“ ist, dann ist es doch völlig okay. Allerdings finde ich auch „gut“ gemachte Gelnägel nicht schön. Leider hat es zu Recht ein Tussi-Image (gemein das zu sagen, aber das stelle ich immer wieder fest).

    Liebe Grüße
    Anna

    http://stil-box.blogspot.de/

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