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In der Rubrik „Lady-Tipps“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. Heute stellen wir Euch wieder ein wunderbares Hotel in Südtirol vor: Das „Zum Hirschen“ ist eine ehemalige Pilgerherberge die vor allem mit fantastischem Essen punktet. Außerdem mit dabei: Eine Neuverfilmung des Kinderbuch-Klassikers „Momo“ sowie Tipps für zauberhafte Geburtskarten von Maison June. von Dani & Virginia
1. Zum Hirschen: Hochgenuss in Südtirol
Wir haben Ende August und Anfang September nicht nur drei Wochen auf Korsika verbracht, sondern auch zwei Zwischenstopps in Südtirol eingelegt. Die wunderbare Pension Leuchtenburg habe ich Euch ja bereits vorgestellt. Sehr wohlgefühlt haben wir uns auch im „Zum Hirschen“ auf 1350 Metern Höhe, im winzigen Dörfchen Unsere Liebe Frau im Walde. Viel gibt es hier nicht: ein paar Häuser, eine Grundschule und – eine der bekanntesten Wallfahrtskirchen im Alpenraum! Schon um 1184 kehrten Pilger in der Herberge gegenüber ein, dem heutigen Hotel Zum Hirschen. Das moderne Refugium von Mirko Mocatti und seiner Familie hat sich seine jahrhundertealte Aura als Pilgerstätte und Kraftort bewahrt. Die Einrichtung ist minimalistisch, Weiß- und Grautöne dominieren, dazwischen gezielte Farbakzente. Kaum Bilder, kein Schnickschnack, dafür ausgewähltes Design und der Blick auf die Kirche. Unser Highlight war aber ganz klar das köstliche Südtiroler Essen: Das Mehrgänge-Menü am Abend gehört zu den besten, die wir je gegessen haben. Gekocht wird ausschließlich mit regionalen, saisonalen Zutaten und einer Fülle an Wildkräutern.
Schon der Aperitif ist ein kleines Kunstwerk: Weißwein, gekocht mit Petersilienwurzel, trifft auf Brennnesselsirup, Prosecco und einen Fichtenzweig – leicht bitter, unglaublich aromatisch. Danach folgt ein Menü, das so bodenständig wie raffiniert ist: warmes, selbstgemachtes Sauerteigbrot mit Pesto und Wacholderbutter, dazu ein Wurzel-Elixier nach Hildegard von Bingen, Hummus aus Auberginen mit Dinkelchips, Karotten-Quendel-Schaumsüppchen, Kräuterrisotto, Pressknödel mit Wildkräutersalat und Trentin-Grana-Spänen – und als Abschluss ein Sorbet aus Bienenhonig, Waldbeeren und Propolis*. Das Dörfchen Unsere Liebe Frau im Walde liegt übrigens an einem spannenden Ländereck: Hier treffen deutsche, tiroler und italienische Einflüsse aufeinander – und durch das Tal zieht sich der historische Gampenpass, im Mittelalter eine der wichtigsten Routen über die Alpen. Auch ein Teil des Südtiroler Jakobswegs führt am Dorf vorbei. Wir haben eine wunderbare Wanderung zur Laugenalm unternommen, auf der wir unzählige Pilze entdeckt haben. Zurück ging’s über den „Schöpfungsweg“, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht. (du)
*Ihr könnt jeweils zwischen verschiedenen Gerichten auswählen
Das Zum Hirschen ist Mitglied der Vereinigung Historic South Tyrol, die besondere historische Unterkünfte vereint; außerdem wird es auf Good Travel empfohlen – Franziska Diallo und ihr Team haben sich dort auf nachhaltige Hotels mit Stil spezialisiert; Noch mehr Impressionen findet Ihr in meinem Südtirol-Highlight auf Instagram
*Pressetrip
2. Momo: Neue Verfilmung jetzt im Kino
Wir Lady-Bloggerinnen sind große Momo-Fans (siehe unser Beitrag zum Buch-Jubiläum) haben das Werk von Michael Ende natürlich in unseren Kinderbuch-Klassikern gelistet und den Film von 1986 auch in unseren Kinderfilm-Klassikern empfohlen. Jetzt ist Momo zurück – als internationale Neuverfilmung, die den Stoff modern interpretiert. Regie führt der Deutsche Regisseur Christian Ditter, der auch das Drehbuch geschrieben hat. In der Hauptrolle glänzt die junge Alexa Goodall als Momo, an ihrer Seite spielt unter anderem Martin Freeman (Sherlock) als Meister Hora. Die Welt, in der Momo lebt, wirkt deutlich näher an unserer Gegenwart: Die grauen Herren treten diesmal als glatt polierte Mitarbeiter einer Tech-Firma auf, Smartphones und Bildschirme sind ihre Werkzeuge, um den Menschen ihre Zeit zu rauben. Die Modernisierung sorgt für Aktualität – Kritiker loben die visuelle Kraft und die neue Relevanz der Geschichte in einer Welt voller Ablenkung, Social Media und Dauerstress. Manche vermissen allerdings die Poesie und die leise Magie, die das Original so besonders gemacht hat. Ich bin sehr gespannt und werde ihn mir auf jeden Fall ansehen! (du)
3. Maison June: Detailverliebte Geburtskarten
Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich auf der Suche nach besonderen Geburtskarten für unsere Kleine. Sie sollten so einzigartig sein wie unsere kleine Zaubermaus selbst! Doch so sehr ich auch gesucht habe – irgendwie hat mir bei den meisten Karten immer das gewisse Etwas gefehlt. Vor kurzem bin ich dann zufällig über Geburtskarten Maison June gestolpert und war sofort begeistert! So viele liebevoll gestaltete, kreative Karten habe ich selten gesehen. Da gibt es zum Beispiel Karten, die sich wie ein Akkordeon auseinanderfalten lassen, schlichte Varianten aus Kraftpapier, niedlich illustrierte Motive mit verspielter Muschelkante (mein absoluter Favorit!), knuffige Lesezeichen-Karten mit süßen saisonalen Outfits, LP-Karten für Musikliebhaber mit passender Hülle und minimalistische Designs mit feiner Goldveredelung. Ein echtes Highlight ist für mich auch die Blätterfuchs-Karte mit ihrer natürlichen Baker’s-Twine-Schnur – so detailverliebt! Genau das ist es, was Maison June für mich so besonders macht: Die Karten sind kreativ, originell und einfach anders mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet. Wie schade, dass ich diese Karten nicht schon vor drei Jahren entdeckt habe! Mein Schlupfloch sind die ebenfalls wunderschönen Weihnachtskarten! (vir)
Bereits 1996 unter dem Namen Carteland gegründet, steht Maison June für hochwertige, liebevoll gestaltete Karten; Seit 2024 erstrahlt das französische Label unter dem neuen Namen – mit unverändertem Anspruch an Qualität und Design
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