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In der Rubrik „Lady-Tipps“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. Heute stellen wir Euch mit Pfeffer & Frost ein nachhaltiges Label vor, das köstliche Bio-Elisenlebkuchen in unglaublich schönen Verpackungen herstellt. Außerdem mit dabei ist eine Ausstellung über die Barockmalerin Michaelina Wautier in Wien und ein SIBO-Test, den Dani bei Embelly ausprobiert hat. von Dani & Sybille
1. Pfeffer & Frost: stylische Bio-Lebkuchen
Die Bio-Lebkuchen von Pfeffer & Frost sind meine Lieblingsentdeckung in dieser Saison! Das Unternehmen wurde 2018 in der „Lebkuchenhauptstadt“ Nürnberg von Elli und Hannes Prein gegründet. Ihre Mission: Den klassischen Elisenlebkuchen neu denken – mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Design und Qualität. Die Pfeffer&Frost-Lebkuchen werden in einer Bio-Bäckerei bei Nürnberg (Burgebrach) wöchentlich frisch nach traditionellen Handwerksmethoden gebacken und kommen in kompostierbarer Bio-Folie oder liebevoll gestalteten, wiederverwendbaren Papier-Dosen zu Euch. Letztere werden jedes Jahr neu von Illustratoren gestaltet. Momentan könnt Ihr eine zauberhafte beerenfarbene Dose in Kooperation mit Mrs. Pompadour erwerben. Die Dose enthält fünf vegane Elisen mit Haselnüssen, Marzipan, Mandeln, Cashewnüssen, Orangeat, Zitronat und feinem Lebkuchengewürz – alles aus kontrolliert biologischem Anbau. Sehr hübsch ist auch der Lebkuchenbrief: Im Briefumschlag steckt ein einzelner Elisenlebkuchen – perfekt, um jemandem einen lieben Gruß zu schicken und natürlich absolut köstlich mit seiner saftigen, nussigen Textur…!* (Dan)
Auf der Dose „Einfach Streichen“ geht es um Kreativität in der Weihnachtszeit; nach dem Naschen lässt sie sich super weiterverwenden, etwa für Bastelmaterialien, Gewürze oder kleine Weihnachtsdekorationen
2. Ausstellung in Wien: Barockmalerin Michaelina Wautier
Im Kunsthistorischen Museum in Wien ist noch bis zum 22.02.2026 eine fantastische Ausstellung zur flämischen Barockmalerin Michaelina Wautier (ca. 1614-1689) zu sehen. Sie ist eine der wichtigsten Wiederentdeckungen der jüngeren Kunstgeschichte. Wautier war zu ihrer Zeit eine sehr erfolgreiche Künstlerin, ihr Werk wurde aber jahrhundertelang vergessen oder männlichen Kollegen zugeschrieben. So erging es den meisten Künstlerinnen, wie auch in der Düsseldorfer Ausstellung „Künstlerinnen“ deutlich wird, die wir hier vorgestellt haben. Wautier steht in der Nachfolge von Rubens und Van Dyck und überzeugt durch ihre brillante Technik und Vielseitigkeit.
Für ihr Selbstbewusstsein spricht, dass sie als Frau auch männliche Körper malend in Szene setzte und ihre Bilder mit dem Vermerk Invenit et fecit (Selbst erdacht und ausgeführt) signierte. In der Ausstellung werden 80 hochkarätige Werke gezeigt, Kernstück ist der monumentale „Triumph des Bacchus“, als dessen Schöpfer bis in die 1960er u.a. Rubens-Schüler galten – einer Frau traute man eine derart explizite Darstellung nicht zu. Wautiers Leben bleibt in weiten Teilen ein Rätsel. Sie wurde wahrscheinlich in eine gebildete Familie im belgischen Mons geboren, der Zugang zu künstlerischen Kreisen gelang ihr am habsburgischen Hof in Brüssel. Wautier hat nie geheiratet. (Syb)
Wautiers Bildthemen waren breit gefächert, sie malte nicht nur Stillleben, sondern auch anspruchsvolle Historienmalerei; ihre Porträts, Altargemälde und Allegorien zeugen von Originalität, Humor und Mut/hier: Selbstportrait
3. Embelly: Ein Sibo-Selbsttest für Zuhause
Könnt Ihr Euch an den Artikel über mein Long COVID Anfang des Jahres erinnern? Auch wenn ich inzwischen genesen bin und langsam wieder so viel Sport machen kann wie früher, ist ein Symptom geblieben: ein ausgeprägter Blähbauch – vor allem nach Mahlzeiten, aber häufig auch schon morgens, bevor ich überhaupt etwas gegessen habe. Durch ChatGBT bin ich auf die Diagnose SIBO gestoßen, also eine Dünndarmfehlbesiedelung (mehr siehe Kasten). Da nur wenige Ärzte entsprechende Atemtests anbieten, habe ich einen Selbsttest von embelly für Zuhause ausprobiert: Nach der Einnahme einer Zuckerlösung habe ich über zwei Stunden in kleine Röhrchen geblasen, die anschließend im Labor ausgewertet wurden. Neben dem Ergebnis gab es auch ein Auswertungsgespräch am Telefon. Und was kam heraus? Ich habe kein klassisches SIBO, sondern die sogenannte Methan-Variante, oft auch IMO genannt. So gut: Endlich habe ich eine Diagnose und weiß, wo ich ansetzen kann. Und ich bin froh, mich nicht mehr mit „Reizdarm“ abspeisen lassen zu müssen. Wer ähnliche Beschwerden kennt – Bauch bläht sich schnell, reagiert auf bestimmte Lebensmittel – für den kann ein Test Klarheit bringen. Momentan probiere ich eine mehrstufige Kur von embelly aus (bald mehr dazu)*. (Dan)
Was sind Sibo und IMO eigentlich genau?
SIBO steht für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“, also eine bakterielle Fehlbesiedelung im Dünndarm. Normalerweise leben die meisten unserer Darmbakterien im Dickdarm. Wenn sie jedoch zu weit nach vorne wandern, beginnen sie Kohlenhydrate dort zu früh zu fermentieren. Die Folge: Gase entstehen, der Bauch wölbt sich nach außen, man fühlt sich unangenehm voll, oft müde, oder schlicht nicht leistungsfähig. Die IMO „Intestinal Methanogen Overgrowth“ sitzt dagegen eher im oberen Dickdarm. Dort produzieren spezielle Mikroben Methan statt Wasserstoff. Das führt häufig zu einem sehr prallen, sichtbar aufgeblähten Bauch – als würde darin ein Ballon aufgeblasen werden – und das erstaunlicherweise oft ohne viel Gasbildung.
Beim Atemtest von Embelly blast Ihr in regelmäßigen Abständen in kleine Röhrchen – aus dem Wasserstoff- und Methangehalt erkennt das Labor, ob Bakterien im Dünn- oder Dickdarm zu früh anfangen, Nahrung zu vergären
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*Die Elisenlebkuchen und der SIBO-Test wurden mir kostenfrei zum Testen überlassen
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