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Longevity ist eines der großen Gesundheitsthemen unserer Zeit. Statt Krankheiten erst zu behandeln, wenn sie auftreten, geht es darum, möglichst lange gesund zu bleiben – und genau hier setzen Longevity-Kliniken an. Im August vergangenen Jahres hatte ich im Rahmen meiner Recherchen für unsere Longevity-Rubrik die Gelegenheit, einen Vormittag im AIVA Institut in Berlin zu verbringen und mich dort einmal umfassend durchchecken zu lassen.*
AIVA Longevity Klinik: Ein Blick in die Zukunft der Prävention
Longevity-Kliniken verfolgen einen anderen Ansatz als klassische medizinische Einrichtungen. Statt nur Symptome zu behandeln, steht hier die Prävention im Mittelpunkt: Krankheiten sollen möglichst früh erkannt oder idealerweise ganz verhindert werden. Das bedeutet vor allem eines: messen, analysieren, messen – und langfristig vergleichen. Als Patientin habt Ihr die Möglichkeit, Werte regelmäßig zu erfassen und über Jahre hinweg dokumentieren zu lassen. Dadurch werden Veränderungen früh erkannt – oft lange bevor Beschwerden auftreten. Gleichzeitig könnt Ihr natürlich auch Fortschritte erkennen, wenn Ihr Euren Lebensstil, das Training oder die Ernährung anpasst – ein absoluter Motivationskick! Das AIVA Institut wurde im November 2023 in Berlin-Biesdorf eröffnet und war damals die erste Longevity-Klinik in Deutschland. Ihr Ansatz ist bewusst interdisziplinär: Auf rund 1.400 Quadratmetern vereint das Zentrum Präventionsmedizin, Dermatologie, ästhetische Medizin und regenerative Therapien unter einem Dach.
Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter Ärztinnen, Sportmediziner, Dermatologen und medizinische Fachkräfte – kümmern sich bei AIVA um Diagnostik, Prävention und Regeneration
Das AIVA Institut ist bewusst anders gedacht als eine klassische Arztpraxis: minimalistisch, clean und stilvoll gestaltet; Besonders cool ist die eigene Longevity-Bar, an der ich mit Smoothies, Blaubeeren und Nüssen begrüßt wurde
Welche Untersuchungen sind bei AIVA möglich?
Im AIVA Institut könnt Ihr zahlreiche Gesundheitsparameter messen lassen – von klassischen Blutwerten bis hin zu hochmodernen Diagnostikverfahren. Zu den diagnostischen Untersuchungen gehören u.a.:
- umfangreiche Blutanalysen
- Körperzusammensetzungsanalysen (BIA-Messung)
- Lungenfunktionstests
- Stressmessungen
- Hautanalysen inklusive KI-gestütztem Hautkrebsscreening
- Leistungsdiagnostik
- metabolische Tests
Darüber hinaus bietet das Institut auch verschiedene Longevity- und Regenerationstherapien an, etwa:
- Hyperbare Sauerstofftherapie (Druckkammer)
- IHHT-Zelltraining (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training)
- Infusionstherapien wie NAD+ zur Unterstützung von Zellenergie und Regeneration
- Kryotherapie
- spezielle Rücken- und Regenerationstherapien
Und der Preis?
Ihr könnt zwischen verschiedenen Check-up-Paketen wählen. Ein Basis-Check startet bei rund 250 Euro, während Ihr für umfangreichere Präventionsprogramme – etwa mit Leistungsdiagnostik, erweiterten Laboranalysen oder individuellen Präventionsstrategien – bis zu 1.500 Euro einplanen müsst. Viele Untersuchungen lassen sich – so wie bei mir – jedoch auch einzeln buchen. Eine Bioimpedanzanalyse zur Bestimmung der Körperzusammensetzung kostet beispielsweise rund 30 Euro, während ein VO₂-Max-Test bei etwa 250 Euro liegt.
Meine persönlichen Tests im AIVA Institut
Nach einer kurzen Führung durch das Institut ging es für mich auch schon los mit den ersten Tests:
1. KI-gestützter Hautscan: Dabei werden hochauflösende Bilder der Haut aufgenommen und in eine Datenbank übertragen. Eine künstliche Intelligenz analysiert die Bilder und kann Auffälligkeiten erkennen – teilweise bevor sie für das menschliche Auge sichtbar werden. Spannend: Das System kann sogar prognostizieren, an welchen Stellen künftig Veränderungen entstehen könnten. Zum Glück gab es bei mir keine auffälligen Befunde. Die Bilder werden gespeichert, sodass bei zukünftigen Untersuchungen exakt verglichen werden kann, ob sich etwas verändert hat.
2. Lungenvolumen: Beim Lungenvolumentest zeigte sich bei mir eine leichte Auffälligkeit – vermutlich eine Nachwirkung meiner letzten Corona-Erkrankung. Die gute Nachricht ist allerdings, dass sich dieser Wert durch regelmäßiges Cardiotraining wieder verbessern lässt. Ein schönes Beispiel dafür, wie sinnvoll solche Messungen sein können: Man entdeckt kleine Schwächen früh und kann gezielt gegensteuern.
3. Stressmessung: Interessant fand ich auch die Stressmessung. Dabei zeigte sich etwas, das ich eigentlich schon von mir kenne: In ungewohnten Situationen reagiert mein Körper recht schnell mit Stress. Spannend war jedoch zu sehen, dass sich dieser Stress durch gezielte tiefe Atmung reduzieren ließ – und zwar unmittelbar sichtbar in den Messwerten.
4. Der große Bluttest: Ein zentraler Bestandteil meines Besuchs war ein sehr umfangreicher Bluttest. Die Ergebnisse wurden mir später zugeschickt und anschließend in einem Telefonat ausführlich besprochen. Dabei wurde unter anderem eine Belastung mit Quecksilber festgestellt – ein Wert, der bei mir zuvor noch nie untersucht worden war. Gerade solche Marker zeigen, wie viel tiefer Longevity-Diagnostik gehen kann als klassische Routineuntersuchungen.

Lohnt sich ein Besuch in der Longevity-Klinik?
In meinen Augen lohnt sich ein Besuch im AIVA Institut unbedingt. Vor allem weil es sich so grundlegend von normalen Arztpraxen unterscheidet. Zunächst einmal ist es mit seiner chicen Einrichtung und der edlen Bar sehr stilvoll gestaltet. Bei einem Restaurant würde man sagen: Das Auge isst mit. Tatsächlich trägt eine solche Umgebung zur Entspannung bei – man fühlt sich eher wie in einem Wellnesshotel als beim Arzt. Und dann werdet Ihr hier nicht in fünf Minuten abgefertigt. Ihr habt vielleicht schon die Erfahrung gemacht, dass viele Hausärzte kaum etwas mit dem Thema Longevity anfangen können und schon grummeln, wenn man mal den Eisen oder Vitamin-D-Wert bestimmen lassen möchte. Im AIVA Institut dagegen fühlt man sich nicht als Nerd, sondern unter Menschen, die sich ebenso für langfristige Gesundheit interessieren. Natürlich muss man auch sagen: Longevity-Diagnostik ist eine Selbstzahlerleistung. Wer jedoch heute in seine Gesundheit investiert, kann sich im Alter sehr viel Geld sparen.
Fazit: Wenn Ihr Eure Gesundheit wirklich verstehen und langfristig optimieren möchtet, bekommt Ihr hier eine Tiefe an Infos, die in der klassischen medizinischen Versorgung oft fehlt. Für mich war der Vormittag bei AIVA nicht nur spannend, sondern auch motivierend: Viele Werte lassen sich durch Training, Ernährung und Stressmanagement verbessern. Ich bin schon gespannt, wie sich die Ergebnisse dann bei der nächsten Messung unterscheiden werden!
Mein besonderer Dank geht an Dr. Sebastian Wunderlich, der sich unglaublich viel Zeit für alle meine Fragen genommen hat
Die Ärzte und das medizinische Personal nehmen sich wirklich Zeit, um Ergebnisse zu erklären und Fragen zu beantworten
AIVA – Arona Institut für Vitalität und Ästhetik
Blumberger Damm 2F
12683 Berlin
*Transparenz-Hinweis: ich wurde eingeladen und musste nur den Bluttest selbst zahlen
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