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In der Rubrik „Lady-Tipps“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. Heute haben wir einen Geheimtipp für Euren nächsten Korsika-Besuch: Die Destillery Essences Naturelles Corses, die von einer deutschen Auswandererfamilie gegründet wurde. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Vorteilen von Labordiamanten und haben zwei Tipps für besseren Schlaf für Euch. von Dani und Virginia
1. Korsika-Geheimtipp: Destillery Essences Naturelles Corses
Von unserer Korsika-Reise habe ich bisher nur auf Instagram berichtet – aber einen Tipp möchte ich auch hier unbedingt teilen: Wenn Ihr an Korsikas Nordostküste unterwegs seid, dann unternehmt doch einen Abstecher zur Destillerie Essence Naturelles Corse. Das Familienunternehmen rund um Sophia Baronesse von Keyserlingk stellt seit drei Generationen hochwertige, biologische ätherische Öle aus vorrangig korsischen Pflanzen her. Ich durfte dabei zuschauen, wie aus Zitronenverbene ätherisches Öl destilliert wird. Ganze 40 Kilo Pflanzenmaterial ergeben am Ende nur etwa 100 Gramm des intensiv duftenden Öls. Geerntet und destilliert wird praktisch das ganze Jahr: Im Mai Rosen und Orangenblüten, im Sommer Rosmarin, Myrte, Wilde Möhre und Minze, im Herbst Eisenkraut und Zitrusfrüchte. Selbst im Winter ruht nichts – dann sind Lorbeer und Teebaum an der Reihe. Neben der Destillerie mit deutschen Führungen könnt Ihr einen Schaugarten, das Aroma-Café und einen kleinen Laden besuchen. Die Produkte sind jedoch nicht nur vor Ort, sondern auch online erhältlich – und finden sich z.B. bei Primavera oder Bahnhofsapotheke. (dan)
Die Geschichte von Essences Naturelles Corses beginnt 1962, als Albrecht Baron von Keyserlingk und seine Frau Marie-Bertha ihre Heimat in Westfalen verlassen und auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort fernab des Kalten Krieges nach Korsika auswandern – heute wird das Unternehmen von Sophia Baronesse von Keyserlingk geführt
Natural essences Corsican EARL
205 Rte de Bordeo
20230 San-Nicolao
Korsika, Frankreich
2. Labordiamanten: Eine Alternative zu natürlichen Diamanten
Vor kurzem hatte ich Lust auf ein nostalgisches Filmwochenende und habe mir mal wieder „Blondinen bevorzugt“ (1953) mit Marilyn Monroe angeschaut. Sie wusste: „Diamonds are a girl’s best friend!“ und ihr Glamour ist bis heute unvergleichlich. Obwohl ich skandinavischen Minimalismus liebe, kann auch ich mich dem Funkeln von Diamant-Schmuck nur schwer entziehen. Hach, so ein filigraner Diamantring wäre was! Good to know: Neben natürlichen Diamanten, die über Millionen von Jahren tief in der Erde entstehen, gibt es auch laborgezüchtete Diamanten. Diese werden unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Wochen hergestellt. Chemisch, physikalisch und optisch sind beide Varianten identisch und können weder mit bloßem Auge noch mit der Lupe unterschieden werden – spezielle Geräte sind nötig. Labordiamanten sind allerdings deutlich günstiger und vermeiden viele ethische Probleme, die mit natürlichen Diamanten verbunden sind (siehe Kasten). Gleichzeitig bieten sie dieselbe Brillanz und Beständigkeit – gutes Gewissen inklusive. Klare Sache für mich: Wenn, dann kommt nur ein Labor Diamant Ring in Frage. (vir)
Nice to know: Was sind eigentlich Blutdiamanten?
Natürliche Diamanten werden teilweise unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen oder sogar mit Kinderarbeit abgebaut, finanzieren in Krisengebieten bewaffnete Konflikte und verursachen beim Abbau massive Umweltschäden. Zudem lässt sich ihre Herkunft nach dem Verkauf oft nur schwer nachvollziehen. Da verliert selbst das schönste Funkeln etwas von seinem Glanz! Sogenannte Blutdiamanten sind natürliche Diamanten, deren Verkaufserlöse gewaltsame Konflikte finanzieren – etwa indem sie Waffen oder Ausrüstung für Rebellen verschaffen. Sie werden oft in Konfliktregionen illegal abgebaut und gehandelt, was zu Menschenrechtsverletzungen führt. Der 2003 eingeführte „Kimberley-Prozess“ soll den Handel mit Rohdiamanten aus Konfliktgebieten verhindern. Doch da er nur Rohdiamanten erfasst, können geschliffene Steine weiterhin unkontrolliert auf den legalen Markt gelangen.
3. Besser schlafen mit XbyX & Die Tiefschlafformel
In den letzten Monaten habe ich nachts zunehmend schlechter geschlafen und schon einiges dagegen ausprobiert – von der Schlafmaske über Wachs-Oropax und Lavendel-Kissenspray bis zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Ashwagandha (hier vorgestellt). Zwei Helfer haben mich besonders überzeugt: Das Buch „Die Tiefschlaf‑Formel“ von Chris Surel und das pflanzliche Pulver „Schlaf Schön“ von XbyX. Das Buch geht der spannenden Frage nach: Warum schlafen wir nicht besser, obwohl wir „genügend“ Stunden schlafen? Surel erklärt, dass die entscheidende Größe oft nicht die Schlafdauer, sondern die Qualität — insbesondere der Tiefschlaf — ist. Er zeigt auf, welche „Tiefschlaf‑Killer“ unseren Rhythmus stören und liefert zugleich Methoden fürs Abschalten. Parallel dazu habe ich „Schlaf Schön“ ausprobiert: Ein pflanzlicher Mix mit Melisse, Lavendel, Passionsblume, Safran, GABA, Melatonin und anderen beruhigenden Nährstoffen. Ich nehme 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen eine Portion ein und merke tatsächlich, wie das Gedankenkarussell leiser wird und ich schneller einschlafe. Vielleicht helfen Euch die beiden Tipps auch? (dan)
Chris Surel macht in seinem Buch deutlich: Nicht die Länge des Schlafs zählt primär, sondern die Tiefe – also wie viel Zeit wir in der Tiefschlafphase verbringen – Wer 7–8 Stunden schläft, aber kaum Tiefschlaf hat, wacht trotzdem kraftlos auf
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