Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Der Lady-Blog auf Reisen: Urlaub auf Sardinien?

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!  Noch habe ich nicht einmal alle Beiträge unserer Italien-Reise online gestellt, da zieht es mich schon wieder zum „Stiefel“.  Schuld darin sind Fotos meiner besten Freundin, die kürzlich ihren Sommerurlaub auf Sardinien verbrachte. Zeitgleich erhielt ich eine Pressemeldung der Delphina Hotel Group.* Die 4- und 5-Sterne-Hotels liegen an der Gallura, Sardiniens reizvollstem Küstenabschnitt. Das kann doch kein Zufall sein! Außerdem ist Italien einfach das perfekte Urlaubsland für Familien mit Kleinkindern.

Cannonau und Pecorino

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Griechen nannten sie „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert. Interessant: Zwar dominiert im öffentlichen Leben Sardiniens das Italienische, der größte Teil der Sarden spricht jedoch Sardisch, bzw. einen der Dialekte der sardischen Sprache. Ebenfalls spannend: Unter den Sarden findet sich ein sehr hoher prozentualer Anteil an Menschen, die über 100 Jahre alt sind. Ob es an der wilden Natur und dem guten Essen liegt? Neben seiner wunderschönen Landschaft ist Sardinien nämlich vor allem für seine Weine (Cannonau) und Schafskäse (Pecorino sardo) bekannt. Außerdem spielt Korkproduktion eine große Rolle.

Tausende seltener Tiere und Pflanzen

Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848 Kilometern. Ein Großteil der Insel ist ein Naturreservat in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind. Die wildromantische Landschaft der Gallura liegt im Norden von Sardinen. Nach ihr ist übrigens auch der bekannte Weißwein Vermentino di Gallura benannt. Die Gallura ist eine der schönsten Regionen der Insel mit weißen Sandstränden und kleinen Buchten mit kristallklarem Wasser. Im Binnenland bestimmen Korkeichenwälder das Bild. Vom Nordhafen Santa Teresa Gallura sind es nur 12 Kilometer bis zum französischen Korsika. Fähren pendeln von dort mehrmals täglich nach Bonifacio. Bei klarem Wetter kann man dessen weiße Kreidefelsen vor den hohen Bergen Korsikas leuchten sehen.

Die Hotels von Delphina liegen an der Gallura, Sardiniens reizvollstem Küstenabschnitt

Die Ressorts und Hotels von Delphina fügen sich harmonisch in das Landschaftsbild ein

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… und liegen direkt am Meer

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Habt Ihr schon einmal auf Sardinien Urlaub gemacht? Welche Orte, Regionen und Plätze könnt Ihr uns empfehlen?/Bild-Credits: Delphina Hotels

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Delphina Hotels entstanden

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9 Kommentare
  • Sandra T. sagt:

    Wir haben im September 2015 (= Nachsaison) das erste Mal Urlaub auf Sardinien gemacht. An der Küste im Nordwesten der Insel. Fantastisch ist das hübsche, kleine Dorf Isola Rossa in der Farbe der gleichnamigen, vorgelagerten, kleinen Insel mit dem schönen Strand Longu. Wer Wanderungen mag, wer ein Auge für die kleinen Details einer oft recht kargen Landschaft hat, wer Kräuter und Eidechsen liebt, wer ruhig sitzen oder auch einfach nur beobachten kann, der ist hier richtig gut aufgehoben. Ein Traum, dieses Fleckchen Erde!

    Sandra T.

  • Ulla sagt:

    Wir fahren im September nach Sizilien ;) Ich freue mich schon so. Aber wenn ich jetzt diese Bilder sehe – bekomm ich auch Lust auf Sardinien.

  • Sandra T. sagt:

    Oh, wie schön! Da wünsche ich Dir von Herzen einen traumhaften und erholsamen Urlaub!

  • Lina sagt:

    Sehr schön sieht es dort aus!
    Bekommt ihr dann den Urlaub von dem Hotel bezahlt oder wie?

  • Steffi sagt:

    Wow, das sie wundervoll aus.
    Wir lieben Italien auch. Im August geht es für uns und unsere 3jährige Tochter zum großen Familienurlaub (mit den Schwiegereltern) in die Cinque Terre. Können es kaum erwarten…

  • Giacomo sagt:

    Porto Cervo und die ganze Costa Smeralda.

    Abends im Sottoventoclub wird die Nacht zum Tag.,,,,

  • Käthi sagt:

    Liebe Dani, liebe alle,

    wir kommen gerade aus unserem schönen Italien-Urlaub, von dem wir 2 Wochen im Norden Sardiniens (1 Woche Porto Cervo, 1 Woche Capo Testa) verbracht haben. Wir kannten vorher aus anderen Aufenthalten Korsika, Sizilien, den Gardasee, und vor allem die griechischen Inseln Kreta, Korfu oder den Peloponnes…
    Daher ein kurzer „Urlaubsvergleich“: Sardinien ist etwas grüner als die griechischen Regionen im Sommer, Macchia und Oleander sind fast überall. Mir kam es etwas dünner besiedelt vor als Korsika, ein Blick in die Wikipedia hat mich aber eines besseren belehrt. Das typische „Bummeln“ durch alte, idyllische italienische Städtchen fällt hier etwas spärlicher aus, da „bummeltaugliche“ Orte nicht so stark vertreten sind. Porto Cervo ist ganz nett, aber auch etwas künstlich und sehr klein. Eigentlich ein Hafen mit ein paar Luxus-Stores. Palau ist ganz nett, aber auch nicht mehr. Dort haben wir ein kleines Motorboot geliehen (bis 40 PS kann man selbst fahren) und sind zu den nahegelegenen kleinen Badebuchten westlich von La Maddalene gefahren. Das war wunderschön. Ansonsten war unser Hotel in Liscia di Vacca süß, aber etwas einsam. Gut dass wir ein Auto dabei hatten. Der Strand am Hotel war kindertauglich, das kann ich für alle Mäuse empfehlen. In der 2. Woche waren wir am Capo Testa im Hotel – das war auch recht passabel. Allerdings hat uns das Wetter dort einen Strich durch die Rechnung gemacht: ein westlicher Mistral hat Quallen in die Bucht getrieben, so dass wir im ansonsten wundervollen Meer leider nur an 2 Tagen baden konnten. An den anderen Tagen hisste der Salvataggio die rote Flagge und man sah den einen oder anderen mit verbundenen Armen oder Beinen aus Quallenkontakten. Etwas schade, daher würde ich diesen Strand (Capo Testa am Hotel „Colonna Grand Hotel“) für einen Meeraufenthalt mit Kindern nicht empfehlen, da häufig Westströmung herrscht. Wandern kann man dort jedoch einmalig: das Capo Testa bietet allerlei Wanderwege rund um herrliche Felsformationen oder vom Kap in den nächsten Ort Santa Teresa di Gallura (auch ganz nett, mit eigenem Strand und hübschem zentralen Platz zum Eis-Essen) über einen gar nicht so geradlinigen Naturwanderweg. Alles in allem ist Sardinien schön – aber meiner Meinung nach nicht unbedingt überragend viel schöner als andere Mittelmeerregionen. Fährt man mit dem Auto, sollte man unbedingt eine gute Fährverbindung raussuchen und eine Kabine buchen. Wir haben ein Sonderangebot bei Grimaldi Lines gebucht, mussten dann aber auch mit einer 7 Stunden verspäteten Abfahrt leben (die Reederei kombiniert Fracht- mit Personenverkehr und da kommt es schonmal zu Verpätungen). Fazit: Ich würde Sardinien in der frühen Vor- oder späten Nachsaison empfehlen für Natur- und Wanderfreunde sowie für Schnorchler. Andere italienische oder auch griechische Regionen stehen Sardinien ansonsten in Nichts nach – im Gegenteil. Obwohl der Urlaub rundum erholsam und wunderschön war, fehlten mir ein wenig die typischen italienischen Siedlungen und Orte mit Flair. Unser nächster Urlaub wird uns vermutlich eher an das Südende des Stiefels führen.

    Liebe Grüße an alle von Käthi

  • Clara sagt:

    Hallo!

    Sardinien ist wunderschön und vielseitig! Käthi, Du hast nur einen kleinen Teil dieser großen Insel gesehen. Daraus eine Empfehlung auszusprechen erscheint mir daher doch sehr dürftig.
    Sardinien bietet für jeden etwas. Man sollte sich im Vorfeld nur richtig informieren, um die Reise auf die jeweiligen Wûnsche, Bedürfnisse und Erwartungen abzustimmen!

    Liebe Grüße

  • Hanna sagt:

    Sieht ja richtig schön aus. Da kann man ja glatt neidisch werden. Warst du dieses Jahr auch im Urlaub eigentlich?

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