Unsere Welt wird immer schneller, bunter und unbegreiflicher. Trotzdem, oder gerade deshalb, erleben Stil und Etikette eine Renaissance. Tipps für Alltag und Berufsleben gibt der Lady-Blog - der erste deutschsprachige Stil-Blog für die Frau.
Eine Lady achtet auch auf Dinge, die andere nicht auf den ersten Blick sehen. (Foto: Lena Sachse)
“Interessiere Dich für andere, wenn Du haben willst, dass andere sich für Dich interessieren. Respektiere Dich selbst, wenn Du willst, dass andere Dich respektieren sollen.”
Dieses Zitat von Adolph Freiherr von Knigge gilt natürlich nicht nur für eine Lady. Dennoch sollte es sich jede Lady zu Herzen nehmen. Ebenso wie die wichtigsten zehn goldenen Lady-Regeln, die ich für Euch zusammengestellt habe und die eine Lady garantiert von jeder anderen Frau unterscheiden.
Er macht aus jeder Frau eine Lady. Bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gehörte er zum täglichen Outfit, war unentbehrlich für eine Dame, symbolisierte Wohlstand und sollte möglichst einzigartig sein: der Hut. Egal ob Regenhut, Jagdhut, Sommerhut, Reithut, Hochzeitshut oder Sonnenhut – der Mut zum oben-mit-Look wird belohnt, denn kaum ein anderes Accessoire kleidet Euch stilvoller.
Schon die alten Römer trugen Sandalen. Damals war die Schuhauswahl allerdings etwas eingeschränkter als heute. Als sich die Eroberer anschickten auch die nördliche Hemisphäre zu erobern, mussten sie notgedrungen Wollsocken in ihre Sandalen ziehen. Das sah nicht nur merkwürdig aus, sondern schmerzte. Deshalb beschlossen die Italiener gute Schnürschuhe herzustellen und diese auch im Sommer zu tragen. Die Geschichte ist vielleicht etwas vereinfacht dargestellt, aber in der Tat gibt es keinen Grund warum Ihr Euch oder Eurer Umwelt Flip Flops oder andere Zehensandalen antun solltet.
Schwedische Mode? Das war lange Zeit allerhöchstens ein Synonym für zwei rote Buchstaben: H und M. Mittlerweile ist Mode aus Skandinavien kein Insider-Tipp mehr, sondern geht auf Expansionskurs. Der größte skandinavische Online-Shop hat nun seine Pforten in Deutschland geöffnet: Nelly wurde 2004 gegründet und versendet neben Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark jetzt auch nach Deutschland. Ein guter Grund, die skandinavische Mode mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bette Davis mit Joan Blondell, Ann Dvorak und einem Glas Champagner in „Three On A Match“
“Irgendwann kommt der Moment im Leben einer jeden Frau, wo das Einzige, das hilft, ein Glas Champagner ist“,
rät Katherine Marlowe alias Bette Davis ihrer langjährigen Freundin in „Old Acquaintance“. Der amerikanische Kinofilm erschien schon 1943, doch geändert hat sich seit damals nicht viel. Champagner ist das Lady-Getränk schlechthin: Das festlichste aller Traubengetränke umgibt ein Hauch von Luxus, Eleganz und Exklusivität. Und ganz egal ob es sich um einen besonders freudigen oder traurigen Anlass handelt – manchmal muss es ein Glas Champagner sein. Den gesamten Beitrag lesen »
Konservativ, burschikos oder romantisch: Dior, Hermés, Louis Vuitton und D&G
Wieder mehr Weiblichkeit! Das war das Credo in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Mit dem sogenannten „New Look“ gab Christian Dior der Modewelt Glanz und Glamour und der Damenwelt ihre Weiblichkeit zurück. Momentan wandern die engen Bleistiftröcke, Mieder und Twinsets wieder über den Laufsteg. Die 50er sind zurück und werden begleitet von einem „Gentleman-Look“ und einer „Neuen Weiblichkeit“. Die Herbst-Winter-Kollektionen der Designer feiern den Lady-Look: konservativ aber nicht bieder, klassisch aber nicht altbacken, sinnlich aber nicht freizügig.
Auf dem Dawanda-Designermarkt stellten auch Nachwuchsdesigner wie Artischocki ihre Kleidungsstücke aus
Anziehpüppchen, Muffin-Topflappen, Trachten-Clutch und Apfel-Dirndl, Schuh-Erfrischer, farbiger Zucker oder Fascinator – Wer am letzten Tag der Berliner Fashion Week über den Dawanda-Designermarkt schlenderte, stellte erstaunt fest: Die Deutschen strotzen vor Kreativität, Ideen und handwerklichem Talent. Selbermachen ist wieder gesellschaftstauglich. Also Ladies, bevor Ihr Ware von der Stange kauft, holt Nadel und Faden aus der Schublade – Do it yourself!
In vielen Berufen und in einigen Religionen werden nackte Beine oder Füße nicht gerne gesehen. Ihr solltet darauf Rücksicht nehmen und zumindest im Büro oder bei offiziellen Anlässen immer eine Strumpfhose tragen. Mit einer Strumpfhose sehen Eure Beine außerdem immer schön und gepflegt aus. Nur bei Peeptoes oder Sandalen solltet Ihr auf sie verzichten.
Feinstrumpfhosen werden in unterschiedlichen Fadenstärken angeboten. Die Stärke des Fadens wird durch die den-Zahl angegeben. Strumpfhosen mit der Stärke 8den oder 10den sind sehr gut für den Sommer geeignet. Doch auch die Falke Seidenglatt (15den) oder die Oroblu Magie (20 den) können bei heißen Temperaturen gut getragen werden.
Tipp: Legt Eure Strumpfhose nachts in den Kühlschrank – das verhindert Laufmaschen und kühlt mindestens zwei Stunden.
FC Grundlach ist einer der größten Fotografen deutscher Mode
Strenesse, Bogner, Joop!, Rena Lange, Jil Sander, René Lezard, Hugo Boss, Marc Cain, Marc O’Polo: Kleidung von deutschen Designern wird auf den Lauf- und Bürgersteigen der ganzen Welt getragen. Deutsche Mode hat den Ruf gradlinig zu sein, klar, lässig und clean. Doch nicht nur die alteingesessenen Modehäuser tragen den guten Ruf zur Modegemeinde. Seit 2007 findet die Mercedes-Benz Fashion-Week in Berlin statt und mit ihr entwickelt sich eine neue deutsche Modeära.
Für das Fussball-Kleid benötigt ihr nicht viel mehr als eine Fahne
Schwarz, Rot und Gold sind derzeit die dominierenden Farben auf den deutschen Straßen. Fahnen am Fenster oder Auto, Schals, Trikots, Perücken und Hüte, schwarz-rot-goldene Fingernägel, Schmuck oder Wimpern – es gibt viele Möglichkeiten der Nationalelf zu zeigen, dass Ihr an sie glaubt. Die wohl kreativste und stilvollste Variante ist etwas Selbstgenähtes. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr aus einer Fahne ganz einfach ein WM-Kleid zaubern könnt.