Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Wohnbäder: Geht oder geht gar nicht?*

Wohnbäder, sprich Bäder mit wohnlicher Atmosphäre, sind kein neuer Trend. Neu ist allerdings, dass die Bäder in den Wohnbereich integriert werden. Die Hauptrolle spielen dabei freistehende Badewannen. Pompöse Wannen mit Löwenfüßen oder schlichte Designwannen werden einfach im Schlafzimmer untergebracht. Der Grund: Freistehende Badewannen besitzen einen einzigartigen Charme, den Innenarchitekten nutzen, um einem Raum mehr Eleganz zu verleihen. Aber ist dieser Trend wirklich alltagstaulich – was denkt Ihr?

Ein romantisch-luxuriöser Touch

In Wohnbädern* wird die Badewanne zum Lifestyle-Objekt. Durch eine geschickte Kombination mit Holzfußböden oder einem Podest aus Marmor und Möbeln wie Bett, Schrank und Schreibtisch verliert sie ihren Sanitärcharakter. Bekannt ist der Trend vor allem aus Luxus-Hotels. Den romantisch-luxuriöser Touch lieben zum Beispiel Pärchen in ihren Flitterwochen. Viele Menschen sehnen sich auch im heimischen Badezimmer nach mehr Komfort, Wärme und Geborgenheit. Doch ist der Trend für die eigenen vier Wände geeignet? Im Alltag steht schließlich doch eher der praktische Nutzen im Vordergrund. Das Schlafzimmer ist mit den gängigen Möbeln und Tapeten nicht für Wasserdampf und Lachen ausgelegt. Wasser lässt sich beim Baden jedoch gar nicht vermeiden. Teppiche, Polster und Vorhänge ziehen die feuchte Luft magisch an und bilden möglicherweise Stockflecken.

Lüften, lüften, lüften

Natursteinfliesen oder edle Steinwände halten Wasserspritzern zwar stand, doch für Gardinen und Möbel gibt es keine wirkliche Lösung. Da hilt nur lüften, lüften, lüften. Hinzu kommt: Wo wird das Badezubehör gelagert, wo die Handtücher? Neben der Badewanne können natürlich auch weitere Sanitärobjekte im Schlafzimmer Platz nehmen – aber schaut das dann noch gut aus? Und wie sieht es mit einem gewissen Grad an Intimität aus? Ein Duschvorhang kommt aus optischen Gründen natürlich nicht in Frage. Morgentliches Duschen oder Baden allerdings auch nicht, wenn der Partner noch schläft. Eine Badewanne im Wohnbereich ist sicherlich ein Eyecatcher und eignet sich gerade für Wohnungen mit kleinen Bädern. Allerdings überwiegen für mich die Nachteile. Ich bin überzeugt, dass man sich sein Badezimmer auch mit Teppichen, Kerzen und anderer Dekoration heimelig gestalten kann. Wie seht Ihr das?

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Ein Schaumbad mit Blick auf ein Bergpanorama – diese Vorstellung gefällt wohl den meisten, aber ist der Trend zum Wohnbad wirklich alltagstauglich?

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Calmwaters entstanden
Bild-Credits: Shutterstock

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1 Kommentar
  • Mariam sagt:

    Bei solchen Fensterflächen würde ich mich nur dann beim Baden wohlfühlen, wenn ich in einem Sommerhaus mitten im Wald wäre. Ansonsten fühlt man sich doch beobachtet, oder nicht? Ich würde mir auf jeden Fall keine Badewanne ins Schlafzimmer stellen. Mir ist nicht nur meine Privatsphäre wichtig, sondern ich bin auch eher praktisch.

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