Klassiker: Das Wickelkleid von Diane von Fürstenberg

„Wenn es ein Kleid gibt, das nur schmeicheln will, dann ist es das Wickelkleid“, meint Nina Garcia in ihrem Mode-Ratgeber Der perfekte Kleiderschrank (hier vorgestellt). Zu verdanken haben wir den ultimativen Figurschmeichler der Designerin Diane von Fürstenberg, die es in den 1970er Jahren erfand. Dank des zeitlosen Schnittes könnt Ihr es auch in auffälligeren Mustern und Farben wählen und es zu zahllosen Anlässen tragen – chic und im Alltag. von Sybille

Das Wickelkleid: Ein Kleid für alle Fälle

Die Mode der 70er Jahre war geprägt vom Hippie-Stil und Polyester-Outfits – nicht gerade der Geschmack der Diane von Fürstenberg. Die belgisch-amerikanische Modeschöpferin experimentierte mit Shirts und Wickeltops, bis ihr die grandiose Idee kam, aus diesen Tops Kleider herzustellen. Von Fürstenberg ließ gemusterte Jerseystoffe in Italien herstellen und fertigte daraus erste Entwürfe. Nachdem die legendäre Vogue-Chefin Diana Vreeland die Entwürfe als „absolutely smashing“ beurteilt hatte, begann Diane von Fürstenberg im eigenen Unternehmen zu produzieren und brachte 1973 die ersten Wickelkleider auf den Markt. Sie traf damit den Nerv der Zeit und verkaufte 1975 bereits fünf Millionen dieser wrap dresses. Nach einem kurzen Intermezzo in der Kosmetik- und Verlagsbranche kehrte sie 1997 zu ihren Wurzeln zurück und entwirft seitdem wieder ihre berühmten Wickelkleider – heute erfolgreicher denn je.

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Ob zum eleganten Kaschmirjäckchen oder zur kastigen Jeansjacke – ein Wickelkleid von DvF passt immer

Diane von Fürstenberg: So tragt Ihr das Kleid

Mittlerweile hat es das wrap dress sogar in die Modeabteilung des Metropolitan Museum of Art geschafft. Kein Wunder: Das Wickelkleid ist absolut zeitlos, sehr wandlungsfähig und unendlich bequem. Der Seidenjersey-Stoff passt sich jeder Bewegung an, nichts drückt oder zwickt. Dazu kommt der einfach geniale Schnitt: Das wie ein Morgenmantel geschnittene Kleid hat weder Reißverschluss noch Knöpfe, sondern wird mit einem Taillengürtel geschlossen.Mit dem Gürtel kann das Kleid mal lässig locker drapiert, mal elegant auf Figur gebracht werden. Auf jeden Fall betont es die Figur an den richtigen Stellen, überspielt kleinere Probleme und gewährt dabei sehr viel Bewegungsfreiheit. Ich trage es im Winter gerne mit einem langen Cardigan und Stiefeln. Auch kurze Blazer passen hervorragend dazu. Im Sommer macht es eine gute Figur mit High Heels oder Sandalen. Die kürzere Version des Kleides trage ich persönlich gerne als Tunika zu schmalen Hosen oder zur Jeans. Kombiniert mit den passenden Accessoires ist es sogar bürotauglich.

Fazit: Das Wickelkleid ist ein echtes Allroundtalent für unabhängige Frauen, die ihre Weiblichkeit gerne betonen.

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