Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Kritik

Für jede Kritik solltet Ihr zwei Komplimente verteilen. (Foto: Jennifer Köhler/jugendfotos.de)

Wer den anderen liebt, lässt ihn gelten, so wie er ist, wie er gewesen ist und wie er sein wird,

sagte der französische Priester und Autor Michael Quoist einst. Auch wenn wir in einer Beziehung nicht jede Eigenschaft des Anderen bedingungslos lieben, sollten wir uns mit seinen Denk- und Verhaltensweisen arrangieren und nicht versuchen aus dem Partner einen anderen Menschen zu formen. Einige Kleinigkeiten lassen sich allerdings mit ein bisschen diplomatischen Geschick verändern.

Erziehung kann zerstören

Viele Frauen neigen in einer Beziehung dazu, den idealen Wunschpartner erschaffen zu wollen. Ihnen missfällt ein Charakterzug, bestimmte Vorlieben oder optische Aspekte. Nicht selten sind es Eigenschaften die eine Persönlichkeit ausmachen und aufgrund deren sie sich einst in ihren Partner verliebten. Wenn sie es schließlich geschafft haben ihren Freund oder Ehemann umzuerziehen, ist er darum häufig nicht mehr interessant. Gelingt die „Erziehung“ nicht, kann die permanente Kritik eine Partnerschaft zerstören.

Veränderbare Kleinigkeiten

Das bedeutet nicht, dass Ihr über alle Kritikpunkte hinwegsehen sollte. Veränderbare Kleinigkeiten sind Gedankenlosigkeiten oder Nachlässigkeiten, störende Lappalien die dem Partner gar nicht auffallen. Dazu gehören ästhetische Gesichtspunkte und gutes Benehmen. In einem solchen Fall solltet Ihr den richtigen Moment für ein Gespräch abwarten und dann am besten ohne Umschweife die Wahrheit sagen. Formuliert die Kritik konkret und konstruktiv.

Anerkennung wirkt motivierend

Verzichtet also auf Begriffe wie „immer“ oder „nie“ und zeigt dem Partner Alternativen auf. So ist ein Mann natürlich kein Anziehpüppchen, Ihr könnt Ihn aber freundlich darauf hinweisen, was ihm gut stehen würde. Bei jeder Kritik solltet Ihr stets etwas Positives einfließen lassen. Grundsätzlich kann man sagen: Jeder Kritik sollten wenigstens zwei Komplimente folgen. Der Ton macht die Musik und Anerkennung wirkt stets motivierend.

Mit dem Zaunpfahl winken

Natürlich könnt Ihr statt der offensichtlichen Kritik auch mit dem Zaunpfahl winken und dem Geliebten beispielsweise ein Maniküre-Set zukommen lassen. Beachtet jedoch, dass Männer die Sprache der Frauen nicht immer verstehen. Persönliche Gegenstände oder Kleidung Eures Partners solltet Ihr übrigens niemals ungefragt wegwerfen – er könnte emotional daran hängen. Und wenn Euch ständig neue Eigenschaften auffallen, die Euch in den Wahnsinn treiben, dann seit Ihr vielleicht nicht mehr verliebt.

Hier geht’s zu den zehn Lady-Regeln.


1 Kommentar
  • Sonia sagt:

    das kann ich alles gut und gerne unterschreiben. Als Achtsame die ALLES merkt, hab ich es wirklich manchmal ganz schön schwer. Will mir öfters den Mund zukleben, und die Gedanken umkehren in positive.

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