Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
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Salonettegirls: 10 Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit

Am Donnerstag hieß es wieder #salonettegirls! Auf Einladung der lieben Insa von The Salonette und dem Onlineshop Selection Gustavia habe ich mich auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt begeben. Bei unserer Bloggerinnen-Runde ging es dieses Mal nicht nur darum, lecker zu essen, zu trinken und sich zu vernetzen. Das Thema des Vormittags lautete: „Weihnachten – erfüllt, aber nicht überfüllt!“ – ich habe ein paar Tipps für Euch mitgenommen.

Geschenke sind der größte Stressfaktor

Gemeinsam mit Valerie Siegle und Stephanie Naumann vom Onlineshop für die feine Lebensart Selection Gustavia aus Hamburg lud Insa Lachauer 10 Bloggerinnen aus den Bereichen Wohnen, Garten, Reisen, Mode und Familie ein unter dem Motto: „Weihnachten – erfüllt, aber nicht überfüllt!“ Bei Häppchen und Drinks stellten wir fest, dass wir uns alle weniger Kommerz an Weihnachten wünschen. Nach einigen Überlegungen, wie man die Zeit stressfreier gestalten könnte, lautete unsere einhellige Meinung: Geschenke sind der größte Stressfaktor – egal ob es sich um das Füllen des Adventskalenders, die Weihnachtskekse für die Kollegen oder die Geschenke an Heiligabend handelt. Doch was tun?

10 Tipps für ein stressfreies Weihnachtsfest

1. Säckchen statt Geschenkpapier: Packt Eure Geschenke doch künftig in wiederverwendbare Säckchen (gibt’s z.B. bei Gustavia) – das spart viel Verpackungsmaterial, Zeit und sieht auch noch sehr hübsch aus. Auch für den Aventskalender bieten sich kleine Säckchen an, die jedes Jahr neu befüllt werden können – wer nicht nähen mag, wird bei Etsy fündig.

2. Traditionen pflegen statt neu kaufen: Die Weihnachtsdeko muss nicht jedes Jahr neu gekauft und auch nicht im ganzen Haus verteilt werden. Pflegt stattdessen Traditionen; stellt die Pyramide Eurer Großeltern oder die Kerzenleuchter Eurer Eltern an ausgewählten Orten auf, an denen sie zur Geltung kommen. In der Weihnachtszeit schätzen wir – und vor allem unsere Kinder – Rituale ganz besonders. Ich weiß noch genau, wie ich als Kind jedes Jahr zusammen mit meiner Mama den Weihnachtsschmuck ihrer Eltern vorsichtig aus den Seidenpapieren geholt habe.

3. Weniger ist mehr: Wer sich zu viel vornimmt, der fühlt sich am Ende meist so erschlagen, dass er gar nichts mehr angeht oder es nur noch als Stress empfindet. Darum gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Entscheidet Euch also lieber nur für eine Sorte Lieblingsplätzchen (von der Ihr auch wisst, dass sie gelingt), statt zehn zu planen und keine umzusetzen.

4. Geschenke auslosen: Vor allem für Großfamilien dürfte es eine interessante Idee sein, im Vorfeld auszulosen, wer wen beschenkt. Auf diese Weise reduziert Ihr die Anzahl der zu besorgenden Geschenke schon einmal kräftig.

5. Das Weihnachtsessen vorziehen: Eine Teilnehmerin der Salonrunde veranstaltet jedes Jahr am 1. Advent ein schwedisches Weihnachtsessen mit ihren Freunden. Der Termin steht in allen Kalendern und ist ein wichtiger Teil des Weihnachtsfestes. Warum nicht auch einmal das Weihnachtessen mit der Verwandtschaft vorziehen? Dann bleiben Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage stressfrei und nur dem engsten Familienkreis vorbehalten.

6. Geschenke-Listen sind Dein Freund: Ich kann Euch aus eigener Erfahrung nur raten, eine Geschenkeliste – zum Beispiel auf dem Handy – anzulegen, auf der Ihr im Laufe des Jahres Geschenkideen für Eure Freunde und Familienmitglieder notiert. So eine Liste ist, kurz vor Weihnachten oder Geburtstagen, wirklich Gold wert.

7. Kommunikation ist alles: Es ist wirklich sehr sinnvoll, vor Weihnachten mit der Verwandtschaft abzusprechen, was die Kinder vom Christkind erhalten sollen. Das erspart Euch unschöne Plastikmonster und anderweitige Fehlkäufe. Vor allem aber könnt Ihr auf diese Weise die Anzahl der Geschenke für Eure Kinder steuern. (Weniger ist mehr!)

8. Auf Geschenke verzichten? Immer mehr Familien entscheiden sich auch dafür, ganz auf Geschenke zu verzichten bzw. nur noch die Kinder zu beschenken. Oder vielleicht ist es für Euch ja eine Option, nur noch Selbstgemachtes zu verschenken, wie wäre es zum Beispiel mit Plätzchen, Pralinen, Granola, Marmelade, Badesalz oder Tee?

9. Einmal tief durchatmen: Geht raus an die frische Luft! Lauft einmal um den Weiher, pilgert zur Kapelle in den Weinbergen oder macht einen Spaziergang durch den verschneiten Winterwald. In der Natur kommt Ihr zur Ruhe.

10. Und das Wichtigste: Begreift Weihnachten als das, was es ist, nämlich keine Kommerz-Veranstaltung sondern eine Zeit der Besinnung und eine Zeit mit den Liebsten. Und die dürfen wir auch achtsam gemeinsam genießen.  

10 Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit

Gemeinsam hinterfragten wir die „Überfüllung“ in der Adventszeit, den Konsum- und Schokoladenrausch und waren uns einig: Diese führt vor allem zu Stress für Körper und Geist und ist bestimmt nicht erfüllend!

10 Tipps für ein stressfreies Weihnachtsfest

Valerie und Stephanie von Gustavia stellten uns das Konzept hinter ihrem Shop vor: Mit nachhaltigen, langlebigen Produkten, die keinen Trends unterliegen und immer wieder verwendet werden können, tragen sie zu einem entspannten Weihnachtsfest bei

Insa Lachauer und Valerie Siegle

Nebenbei blieb natürlich auch genügend Zeit zum Kennenlernen, Netzwerken, Sekttrinken und fröhlichen Ratschen – auf dem Bild: Insa von The Salonette (links) neben Valerie von Gustavia

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3 Kommentare
  • Dorothee sagt:

    Schön, dass du unsere Gedanken noch mal so übersichtlich zusammengefasst hast. Das ein oder andere werde ich in dieser Vorweihnachtszeit auf jeden Fall beherzigen. So habe ich auf alle Fälle vor, Weihnachtssäckchen zu nähen anstatt Geschenkpapier zu kaufen.
    Liebe Grüße von deiner Salonettegirl-Kollegin
    Dorothee

  • Judith sagt:

    Sich gegenseitig nicht zu beschenken wird häufiger von Ehepaaren angewendet. „Wir haben alles“ oder eben als Grund, die Weihnachtszeit zu entspannen. Für mich ein Zeichen von Lieb- und Fantasielosigkeit. Man kann so viel schenken und gerade sich darüber Gedanken zu machen, Dinge zu organisieren oder herzustellen – dass sollte einem der Partner wert sein. Alles andere ist mau.

  • Bea sagt:

    Ich wünsche mir mittlerweile keine Geschenke mehr zu bekommen. Zeit miteinander zu verbringen finde ich das beste Geschenk, auch wenn manche es fantasielos finden. Bea von easy-living-interiors.com

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