Sybille und Tonia auf der Mode-Messe Supreme

Auf die Mode-Trends des kommenden Sommers konnten wir am Sonntag einen ersten Blick werfen. Da haben wir nämlich die Supreme und einige Showrooms in Düsseldorf besucht. Und wir können Euch beruhigen: Die neue Mode ist sehr tragbar, viele aktuelle Trends bleiben oder kommen in leicht abgewandelter Form wieder. Am meisten freuen wir uns jedoch, dass der Mode-Sommer 2013 wieder bunt wird, und dazu komfortabel. von Sybille und Tonia

Mad-Men, Preppy und zarte Neon-Farben

Bei der Düsseldorfer Order-Messe Supreme präsentierten sich High-End-Marken und innovative Newcomer mit ihren Kollektionen. Einen gemeinsamen Nenner hatten alle: Frau darf im nächsten Sommer tragen, was sie möchte: vom damenhaften 50s und 60s-Look im Mad-Men-Style über den hochwertigen Preppy-Look bis hin zu klaren, puristischen Linien. Die Sorbettöne bleiben uns erhalten und werden durch zart getönte Neonfarben erweitert, wobei pastellene Beerentöne dominieren. Aber auch klare, eher knallige Farben stehen zur Wahl.

Blumenmuster, Fantasieprints und Boucléstoffe

Blumenmuster zeigen sich vor allem auf Hosen – und das in fast jeder Farbkonstellation. Das Thema Muster wird durch Dschungel- und Fantasieprints wunderschön ergänzt. Und es wird kulturell international: Vom farbenprächtigen Paradiesvogel bis zur prunkvoll russischen Musterung ist alles dabei. Nichtsdestotrotz sind die meisten Kollektionen sehr tragbar und lassen sich durch leichte Variationen und den Einsatz von Accessoires für fast jeden Anlass stylen. Besonders gut haben uns leichte Strickjacken in Blazerform mit Bouclé- oder Spitzencharakter gefallen, die eine wunderbare Alternative zum eher steifen Blazer darstellen. Kurz: Der Sommer 2013 wird, bunt, leicht, komfortabel.

supreme 2012

Einkäufer, Journalisten und Designer tummelten sich auf der Mode-Messe Supreme/Foto:Borris Mayer

Avoca bietet neben Kleidung auch sehr schöne Lifestyle-Produkte wie dieses Porzellan an

Die süße Stine von Avoca

Nicht nur Mode, sondern ein ganzes Lifestyle-Konzept präsentiert das irische Unternehmen Avoca. Hier erklärte uns die sympathische Stine, dass Avoca bereits 1723 in Irland als Deckenweberei gegründet wurde und noch heute im gleichnamigen Dorf in einer traditionellen Mühle seine Stoffe herstellt. Mittlerweile ist Avoca zu einem Lifestyle-Label angewachsen, das neben wunderbarer romantischer Kleidung auch alles rund um Haus und Garten anbietet.

Tonia mit einem leichten Seidenkleid von Almost Famous in Tunikaform

Eine Neuentdeckung für uns ist das Londoner Label Almost Famous. Es wurde 2002 gegründet und hat vor allem Kleider mit Vintage-Touch im Programm. Besonders gefallen haben uns die schönen Drucke und luftigen Schnitte.

Die sehr femininen Kleider von Ellen Eisemann zeichnen sich durch liebevolle Details wie Schleifengürtel oder hervorblitzende Spitzenunterröcke aus

Einen ganz anderen Stil hat die wunderhübsche Kollektion der Berlinerin Ellen Eisemann. Sie präsentierte damenhafte Kleider mit ausgestellten Röcken und betonter Taille, die von den 50ern und 60er Jahren inspiriert sind, aber auch sehr schöne Jersey-Wickelkleider. Außerdem gibt es in ihrer Kollektion Röcke in den unterschiedlichsten Formen sowie schöne Kurzmäntel. Allen gemeinsam sind die hochwertigen Stoffe und die wirklich sehr schmeichelhaften Schnitte.

Dieses elegante gestreifte Kleid ist unser Hingucker der Antonio-Fusco-Kollektion

Neu belebt wird das Label Antonio Fusco. Die italienische Marke war einige Zeit von der Bildfläche verschwunden, jetzt aber auf der Messe wieder mit einem Showroom präsent. Die Kollektion kombiniert klassische Schnitte mit ausgefallenen Stoffen und Farben.

Die Lederarmbänder von Nicola Hinrichsen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten

Vereinzelt wurde auch Schmuck präsentiert. Zum Beispiel die zarten Armbänder und Ketten von Nicola Hinrichsen aus Hamburg. Sie verarbeitet ausschließlich hochwertige Materialien wie Silber, Edelsteine und Leder aus Italien und Frankreich. Die unglaublich weichen Lederarmbänder zieren Perlen, Anhänger oder sehr edle Verschlüsse. Jedes Modell ist limitiert und wird in Handarbeit in Hamburg gefertigt.

Bei Heartbreaker gibt es Schuhe nur in den allerschönsten Farbtönen

Auch sehr gut hat uns die Kollektion von Heartbreaker gefallen. Besonders schön waren die hochwertige Kaschmiroberteile in wunderbaren Pastellfarben. Luxuriöses Highlight sind Cardigans in Chanel-Optik. Auch für Schuhfans ist das Düsseldorfer Label die ideale Adresse. Die luxuriösen Loafer, Mokassins oder Doublemonks gibt es in wunderbaren bunten Farben, mit Blumenaufsätzen oder farbigen Paspeln.

Tonia am zauberhaft gestalteten Stand der dänischen Kultmarke Noa Noa

Die romantische Mode von Noa Noa wird in Nordsjælland in einem alten Hof aus dem 19. Jahrhundert entworfen

Ledertaschen mit einem ausgeklügelten Innenleben gibt es bei St. Emile/Foto: St. Emile

Eine sehr durchdachte Kollektion, bei der man viel miteinander kombinieren kann, haben wir bei St. Emile entdeckt. Hier bestimmen zarte, fließende Stoffe, milchige Pastelle und erdige Ethno-Töne die Farb- und Formenwelt. Schmucksteine und Spiegelplättchen schmücken Kaschmir-Cardigans und sorgen so auch tagsüber für einen Hauch Glamour. Passende Lederaccessoires ergänzen die Kollektion.

Roeckl setzt im Sommer auf Farbe und ausgefallene Dschungel-Prints/Foto: Roeckl

Wenn Ihr Euch für Eure Sommergarderobe ein edles Accessoire gönnen wollt, dann seid Ihr bei Roeckl an der richtigen Adresse. Das Thema der Kollektion ist „Amazonas“, das sich in ausdrucksstarken Farben und Dschungelmotiven auf hochwertigen Seidentüchern widerspiegelt. Begeistert haben uns die sogenannten Bottle-Bags aus recycelten PET-Flaschen. Was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr in einem ausführlichen Artikel über das Traditionsunternehmen.

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8 Kommentare
  • Dani sagt:

    Ooooh, so schöne Bilder habt Ihr zwei gemacht! Von Avoca bin ich ja ein Fan, seitdem ich das Label vor ein paar Jahren im Irland-Urlaub entdeckt habe. Schön, dass man die Sachen mittlerweile auch in Deutschland bekommt! Ellen Eisemann, Nicola Hinrichsen und Heartbreaker sind ja tolle Tipps und die Tasche von St. Emile ist ein Traum! Wisst Ihr, was die kosten soll?

  • Sybille sagt:

    Liebe Dani,

    der Messebesuch hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben eine Menge entdeckt. Unser absoluter Favorit war Ellen Eisemann. Die Kollektion ist wie gemacht für den Lady-Blog ;-) Aber, ehrlich gesagt, über Preise haben wir nicht gesprochen. Daher kann ich auch gar nicht sagen, wie viel die schöne St. Emile Tasche kosten soll.

  • sabine sagt:

    Liebe Sybille und Tonia,

    das ist ein echt schöner Einblick, ich mag ja Eure Fotostrecken immer am liebsten. Die Einblicke in die Fashion-Week haben mir auch schon so gut gefallen. Weiter so. :)

    Alles Liebe
    Sabine

  • Sarah sagt:

    Hi, ihr könnt mir nicht zufällig sagen, wieviel die Handtasche von St. Emile kostet? Ich rechne ja schon mit mehreren Hundert, aber der eine oder andere Hunderter mehr würde über die Frage entscheiden, ob ich mich ins Auto setze zum nächsten Laden, oder ob ich das lasse =)

  • Sarah sagt:

    Ach sorry, sehe gerade, dass ihr die Frage schon beantwortet habt…. Muss ich wohl doch nachgucken fahren . Trotzdem danke! ;)

  • Dani sagt:

    Liebe Sarah, wenn Du den Preis weißt, dann sag mir doch auch Bescheid. :-) Liebe Grüße, Dani

  • Sarah sagt:

    So, hab telefonisch nachgefragt in der Filiale in Frankfurt.
    599,-€ wäre der Preis. Ich sammel schon Spenden im Bekanntenkreis ;)

  • Dani sagt:

    Haha, ok, das ist wirklich ein stolzer Preis! :-)

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