Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Must-Do: Ein Tag auf Lido di Venezia

„Lido“ stammt von lateinisch „litus“ und bedeutet so viel wie Strand oder Küste. Lido di Venezia ist dementsprechend eine Venedig vorgelagerte Insel, welche die Lagunenstadt von der offenen Adria trennt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem mondänen Seebad mit luxuriösen Hotels, in dem die reichen Venezianer ihre Wochenenden verbrachten. Zu Weltruhm gelangte die hübsche Insel als Schauplatz von Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“ sowie als Austragungsort der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Lido di Venezia hat jedoch auch eine andere, nicht touristische Seite. Mein Tipp: Bei einer Radltour um die Insel könnt Ihr kleine, versteckte Fischerorte mit malerischen Plätzen entdecken. Das Outfit unserer Radltour habe ich Euch bereits gezeigt, heute folgen nun ein paar Impressionen der beschaulichen Insel.

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Das adriatische Meer ist recht sauber und warm; die Strände von Lido di Venezia sind darum die bedeutendsten Badeorte für Venezianer und Touristen//Am besten genießen könnt Ihr den feinen Sandstrand am frühen Morgen bei einem Espresso und frischer Melone an der Strandbar, dann ist die Küste noch menschenleer – es lohnt also auf der Insel zu übernachten

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Wir sind im Hotel Venezia 2000 im Ort Lido direkt am Strand untergekommen, dort konnten wir auch die Räder für die etwa zehn Kilometer lange Inselumrundung mieten

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Lido, der größte Ort der Insel, liegt im Norden und ist Austragungsplatz des Filmfestivals

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Fahrt Ihr immer am Wasser entlang, dann gelangt Ihr etwa in der Inselmitte nach Malamocco

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Der malerische Fischerort war die erste und für lange Zeit auch die einzige Siedlung auf der Insel; in Malamocco residierte der Doge von Venedig, ehe er im 9. Jahrhundert in das heutige Venedig übersiedelte, welches bis dato kaum besiedelt war

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Nachdem Ihr den südlichsten und zweitgrößten Ort der Insel Alberoni passiert habt, radelt Ihr auf der anderen Inselseite entlang der sogenannten Murazzi; die Steinwälle wurden im 19. Jahrhundert errichtet, um Lido und die Lagune gegen die offene Adria abzuschirmen//heute sind hier zahlreiche kleine Strandhütten errichtet, in der junge Leute grillen und chillen

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Im merkwürdig maurisch anmutenden Luxushotel Excelsior sind schon so bekannte Badegäste wie Marlene Dietrich, Kirk Douglas, Greta Garbo und Paul Newman abgestiegen

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Das Herz der Insel ist der Gran Viale Santa Maria Elisabetta, eine Straße mit etwa 700 Meter Länge welche zahlreiche Hotels, Geschäfte und Restaurants beherbergt – der ideale Ort für einen Aperol und eine Pizza nach einem aktiven Tag 

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2 Kommentare
  • Stil-Box sagt:

    Hach, das sieht alles sooo traumhaft aus. Venedig steht ganz oben auf unserer Wunschliste – allerdings wollen wir lieber in den Wintermonaten hin. Hoffentlich klappt es noch dieses Jahr. Danke für Deine zahlreichen Tipps!!

    Liebe Grüße
    Anna

    http://stil-box.net/

  • Constanze sagt:

    Ach, ich bekomm schon wieder Sehnsucht…. Dani, Du musst aufhören Venedigbilder zu posten! :)

    Im Winter ist der Lido übrigens ziemlich ausgestorben, die großen Hotels haben geschlossen und am Strand ist ein gr0ßer Sandwall gegen das Hochwasser aufgeschüttet. Venedig hat ja eh schon ein morbiden Charme, aber im Januar dachte ich wirklich, dass uns am Strand gleich Aschenbach gefolgt von einem „vollkommen schönen Knaben von vielleicht vierzehn Jahren“ entgegen kommt.

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