Lovely Places: Der Skulpturenpark in Wuppertal

Wuppertal? Ja, da fährt doch diese Schwebebahn. Aber ansonsten? Für mich ist Wuppertal vor allen Dingen mit dem fabelhaften Tanztheater von Pina Bausch verbunden. Doch vor kurzem las ich zufällig einen Artikel über den Skulpturenpark Waldfrieden und mein Interesse war geweckt. Als das Wetter vor ein paar Tagen dann ausnahmsweise schön zu werden versprach, haben wir uns nach Wuppertal aufgemacht. Und ich bin ganz hingerissen von diesem außergewöhnlichen Ort und war sicherlich nicht zum letzten Mal da. von Sybille

Der Skulpturenpark liegt in einem Wald am Hang zwischen Elberfeld und Barmen. Der Wald erstreckt sich rund um die Villa Waldfrieden, die der Wuppertaler Lackfabrikant Kurt Herberts 1947 bis 1950 erbauen ließ. 2006 erwarb der Künstler Tony Cragg das gesamte Anwesen, um ein Ausstellungsgelände für Skulpturen zu schaffen. Nach der Restaurierung der Villa, Rekultivierung des Waldes und Errichtung eines Ausstellungspavillons eröffnete die Cragg Foundation 2008 den Park, in dem man zeitgenössischen Skulpturen in der Natur begegnen kann. Der Park ist jedoch auch für diejenigen geeignet, die moderner Kunst nicht so viel abgewinnen können. Die Anlage wirkt wie ein Märchenwald für Erwachsene und bietet an vielen Stellen fantastische Blicke über Wuppertal und ins Bergische Land.

In den Pavillons gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen (zur Zeit sind Werke vom Beuys-Schüler Imi Knoebel zu sehen) und auch das Veranstaltungsprogramm ist sehr interessant. Der Besuch lohnt also das ganze Jahr über.

Neben Werken von Tony Cragg, Richard Deacon oder Markus Lüpertz finden sich auch einige Skulpturen von Henry Moore im Park – rechts: „Vater Staat“ von Thomas Schütte

Am Eingang des Skulpturenparks befindet sich das zauberhafte Café Podest – hier werden neben herzhaften Kleinigkeiten die köstlichsten Tartes und Kuchen serviert

Bild-Credit „Good Face“ von Tony Cragg oben rechts: Charles Duprat

1 Kommentar
  • Lauren sagt:

    Liebe Sibylle,

    schöner Artikel! Da muss ich auch mal wieder hin! Generell halte ich Wuppertal für völlig unterschätzt. Es ist so schön grün im Umland. Mein Tipp ist der Weihnachtsmarkt auf Schloss Lüntenbeck -der beste weit und breit. Mit vielen Handwerklichen Ständen und selbstgemachten Glühwein ein Highlight in schöner Kulisse. Leider nur an manchen Wochenenden geöffnet.

    Liebe Grüße aus dem bergischen Land
    Lauren

Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.