Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Tweed Run in Gütersloh

In der Rubrik „Der Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. In unseren heutigen Lady-Tipps weisen wir Euch auf den Tweed Run in Gütersloh hin, der dieses Jahr bereits in seine dritte Runde geht. Außerdem mit dabei ist die Ausstellung „HORST – Photographer of Style in Düsseldorf“ und das kleine aber feine Buch „Alle meine Kleider“ von Hannelore Schlaffer. von Sybille

1. Gütersloher Tweed Run am 17. April

Eins, zwei, drei im Sauseschritt – Es eilt die Zeit, wir eilen mit. Das wusste schon Wilhelm Busch. Tatsächlich ist schon wieder ein Jahr vorbei und am 17. April steht der 3. Gütersloher Tweed Run vor der Tür. Treffpunkt ist auch dieses Mal das Stadtmuseum. Hier wird in einem Frisiersalon gezeigt, wie man die Olympiawelle legt, ein Barbier kümmert sich um die Gentlemen und natürlich wird auch wieder Swing getanzt. Die Teilnahme an der stylishen Radtour inklusive Picknick und Rahmenprogramm kostet 15 Euro. Hier geht’s zum Rückblick.

Bild-Credit: Buse-Niemann-Fotografie

2. Ausstellung: „HORST- Photographer of Style“ in Düsseldorf

Er war der König der Modefotografie und ein „Magier des Lichts“. Der aus Deutschland stammende Horst P. Horst (1906-1999) zählt zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, und ist bis heute stilprägend. Vom 12. Februar bis 22. Mai 2016 präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf eine vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte Retrospektive. Unter den 250 fotografischen Werken aus 60 Jahren Schaffenszeit sind viel ikonische Fotografien zu sehen, die auch heute noch mit ihrer perfekten Inszenierung und Ausleuchtung faszinieren – darunter seine berühmten Arbeiten als Vogue-Fotograf. Die Ausstellung ist wundervoll, einen Wermutstropfen gibt es allerdings: die englischen Ausstellungstexte sind zum Teil miserabel übersetzt.

NEW YORK, UNITED STATES - SEPTEMBER 1949: Photographer Horst directing lights and cameras before taking fashion pix of Lisa Fonssagrives. (Photo by Roy Stevens/Time & Life Pictures/Getty Images)

Neben den 250 Fotografien sind selten gezeigte Zeichnungen und Briefe zu sehen sowie eine kleine Auswahl an Couture-Kleidern/ Bild-Credit:Roy Stevens/Time & Life Pictures/Getty Images

3. Von der Arbeit am Auftritt: Alle meine Kleider

„Alle meine Kleider“ von Hannelore Schlaffer ist echter Lesegenuss. In eleganten, autobiographisch geprägten Essays erzählt die Autorin von den Jahren in denen Frauen mit dem Kleid einen politischen Auftritt wagten. Diesen besonderen Moment bettet die Autorin ein in den Rückblick darauf, wie sich ihr Interesse für die Mode entwickelte. Sie beginnt bei der Erfahrung, die sie schon als Kind mit den Kleidern der Eltern machte, und endet mit dem Problem des Modeverhaltens im Alter. Erstaunlich, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass eine Lehrerin nicht in Hosen vor eine Klasse treten durfte. Die wunderbaren Schilderungen ihres Lebens mit der Mode bettet Schlaffer in eine wunderbar geschliffene Sprache.

„Alle meine Kleider“ von Hannelore Schlaffer

Das hübsche kleine Buch „Alle meine Kleider“ ist Ende 2015 im Verlag zu Klampen erschienen und kostet 18 Euro; Ihr könnt es hier bestellen

Merken

Merken


Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.