Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Selection Gustavia Shop

{*enthält Werbung für Woodiful} In der Rubrik „Lady-Tipps“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. In unseren heutigen Tipps stellen wir Euch den neuen Concept-Store von Selection Gustavia in Hamburg vor. Außerdem mit dabei ist der Film „Geniale Göttin“ über die Naturwissenschaftlerin und Erfinderin Hedy Lamarr sowie Uhren aus Holz von Woodiful. von Sabine, Sybille & Dani

1. Concept-Store von Selection Gustavia

Kennt Ihr Selection Gustavia von Valerie Siegle und ihrer Mutter Karin Siegle-Kvarnström schon? Dani hat hier und hier bereits Produkte aus dem wundervollen Online-Shop vorgestellt. Kürzlich haben die zwei nun einen „echten“ Store in der Hamburger Neustadt eröffnet und ich durfte mir dort schon einige Produkte für die kommende Weihnachtssaison ansehen. Besonders gut gefallen mir die weihnachtlichen Designs von „Thornback & Peel“ sowie die Rollen und Etuis für die Aufbewahrung von Schmuck auf Reisen vom englischen Label „Stow London“. Auch das Geschirr aus Schweden von „Mateus Keramik“ lässt meine Weihnachtswunschliste wachsen. Wie der Online-Shop, so ist auch der Store mit viel Liebe eingerichtet. Und die Begeisterung von Valerie, die mich durch den Store führte, steckte sofort an. (Sabine)

Selection Gustavia Shop

Selection Gustavia Shop
Markusstraße 9
20355 Hamburg

2. Geniale Göttin: Das Leben der Hedy Lamarr

Hedy Lamarr war eine begabte Naturwissenschaftlerin und Erfinderin. Bekannt geworden ist sie jedoch als Sexsymbol der 40er Jahre und „schönste Frau der Welt“. Regisseurin Alexandra Dean beschäftigt sich im Film „Geniale Göttin“ mit Hedy Lamarrs Leben. Tagsüber stand sie im Filmstudio, abends arbeitete sie an Erfindungen. Dabei entstand in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Komponisten George Antheil u.a. eine Funkfernsteuerung für Torpedos, die sie zum Patent anmeldeten. Im Film geht es um Lamarrs Erfindungen, aber auch um ihr späteres Leben, das nicht glücklich verlief. Sie war tablettensüchtig, wurde bei Ladendiebstählen erwischt und hatte etliche Schönheitsoperationen hinter sich, die sie entstellten. Sie starb einsam und verarmt im Jahr 2000. Ich stehe dem Film etwas zwiespältig gegenüber. Es ist wichtig, dass Filme über herausragende Frauen gedreht werden. Muss es allerdings sein, dass in „Geniale Göttin“ und der Berichterstattung über den Film betont wird, dass Hedy Lamarr sehr schön war und ganz nebenbei auch noch hochintelligent? Aussehen ist auch in unseren vermeintlich emanzipierten Zeiten bei Frauen immer noch wichtiger als der Intellekt. Und ich finde das bei einem Film, den eine Frau gedreht hat, sehr bedauerlich. (Sybille)

3. Holzuhren von Woodiful

Das Unternehmen Woodiful designt und produziert Lifestyle-Produkte aus natürlichen Materialien, vor allem aus Holz – ein Trend, den wir gar nicht so übel finden, denn er ersetzt in vielen Fällen billiges Plastik. Neben Sonnenbrillen und Querbindern liegt der Fokus des 2014 von Sander Wijdeman gegründeten niederländischen Labels auf Holzuhren*. Sie sind in verschiedenen Modellen und Größen, für Damen und Herren erhältlich. Die Damenuhren sind schlichter und kleiner als die Herrenuhren, welche mit mehr Funktionen auf dem Ziffernblatt ausgestattet sind. Die Färbung der Uhr richtet sich nach der Holzsorte. Die grünen und roten Uhren sind beispielsweise aus Sandelholz gefertigt, eine sehr neutrale Holzfarbe ist Esche. Mir gefällt das schlichte Modell „Era“ am besten. Was alle Uhren eint: Sie sind leichter als eine Uhr aus Metall und viel komfortabler. Habt Ihr schon einmal Sonnenbrillen oder Uhren aus Holz ausprobiert?

Holzuhr von Woodiful

Die schlichte „Era“ war das erste Modell von Woodiful und verkauft sich nach wie  vor am besten

*der Beitrag ist in Kooperation mit Woodiful entstanden

3 Kommentare
  • Rena sagt:

    Holzuhren finde ich so wunderbar anders :)
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  • Helena sagt:

    Liebe Sybille,

    ich kannte Hedy Lammar bisher noch gar nicht. Aber sie muss wirklich wahnsinnig talentiert und intelligent gewesen sein – bei diesen Erfindungen ohne eine formale Ausbildung in Elektrotechnik, Maschinenbau oder ähnlichem. Ich werde mir den Film ansehen, finde es aber genauso wie Du schade, dass ihr gutes Aussehen offenbar in den Vordergrund gestellt wird. Es ist ja generell erschreckend, bei wie vielen Filmen die drei Fragen „Spielen zwei Frauen mit?“, „Haben diese Frauen Namen?“ und „Führen diese Frauen ein Gespräch, in dem es nicht um einen Mann geht?“ nicht mit „Ja“ beantwortet werden können. :-(

    Viele Grüße
    Helena

  • Sybille sagt:

    Liebe Helena,

    ja, es ist erschreckend, welche große Rolle das Aussehen, aber auch angepasstes Benehmen spielen. Ich möchte dazu Maria Furtwängler zitieren, die sagte: „Der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält, ist die Angst der Frauen, nicht zu gefallen.“ Trotz Emanzipation hat sich daran nicht viel geändert. Auch Hedy Lamarr hat sich, trotz ihrer hohen Intelligenz und Fähigkeiten, letztendlich nach den Kriterien (nicht nur) der sog. Traumfabrik Hollywood gerichtet und sich zahlreichen Schönheitsoperationen unterzogen.
    Viele Grüße
    Sybille

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