Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Lady-Tipps: Bob Dylan, MIMM & Panama Papers

In der Rubrik „Der Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. In unseren heutigen Lady-Tipps stellen wir Euch das Hamburger Label MIMM vor, das wunderbare individuelle Kindermöbel herstellt. Außerdem mit dabei ist das Buch „Als sich die Zeiten zu ändern begannen“ von Bob Dylans Jugendliebe Suze Rotolo sowie eine Diskussionsrunde über die Panama Papers.

1. Als sich die Zeiten zu ändern begannen

Da mein Mann ein großer Bob Dylan Fan ist, war klar, dass Als sich die Zeiten zu ändern begannen von Suze Rotolo auf unserem Coffee Table landet. Suze war die Jugendliebe von Bob Dylan: Sie war damals 17 und er 20 Jahre alt. Doch wer nun eine Biografie über den Literaturnobelpreisträger erwartet, wird enttäuscht, das macht auch schon der Untertitel „Erinnerungen an Greenwich Village in den Sechzigern“ deutlich. Suze gibt viel über sich und ihre Familie preis, erinnert sich an die wilden 60er und das Lebensgefühl im berühmten New Yorker Stadtteil Greenwich. Ihre Liebesgeschichte mit Bob Dylan spielt eher am Rande. Wenn man sich darauf einlässt, ist das Buch durchaus lesenswert. Die 2011 verstorbene Autorin erzählt herrlich unaufgeregt, fast ein wenig nüchtern, von den Leiden und Freuden einer jungen Frau, der Angst vor dem Kommunismus, der Atombombe und vom Aufbruch in eine neue Zeit.

„Als sich die Zeiten zu ändern begannen“ ist im Verlag Parthas Berlin erschienen

2. MIMM

„Mimm“, so nannte sich Unternehmensgründer Tobias Schmitz als Kind. Schon damals saß er als „Tischler“ auf Omas Terrasse und stellte kleine Möbelstücke her. Und da seine Leidenschaft für’s Holz über die Jahre nie nachgelassen hat, gibt es heute ein wunderbares Hamburger Kindermöbel-Label mit dem Namen MIMM. Das Besondere an den liebevoll gefertigten Einzelstücken sind die vielfältigen Farbkombinationen und Umbaumöglichkeiten. Die zeitlosen und doch modernen Kinderzimmermöbel können nach Euren eigenen Vorlieben individuell zusammengestellt werden, zur Verfügung stehen die Farben Weiß, Grün, Flieder, Blau, Hellgrau und Dunkelgrau. Und da die Stücke mitwachsen, werden sie immer wieder den individuellen Bedürfnissen angepasst. Mein persönlicher Favorit ist übrigens das hübsche Baby/Kinderbett in Weiß und Braun – schade, dass ich es nicht schon früher entdeckt habe.

Die Sprossen zu beiden Seiten des Bettes können durch zwei halbe Blenden ersetzt werden; wenn diese entfernt werden, erhält man ein Juniorbett/Bild-Credits: Studio Uwe Gaertner

3. Panama Papers

Am 26. März um 18 Uhr sprechen in der Kammer 2 der Münchner Kammerspiele die beiden Investigativ-Journalisten der SZ Bastian Obermayer und Frederik Obermaier mit Gerard Ryle und Marina Walker vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) sowie mit Johannes Kr. Kristjansson (Reykjavic Media) über ihre monatelange Recherche für die Panama Papers – eines der größten Projekte in der Geschichte des Journalismus. Sie reden über Frust und Euphorie, über die politischen Folgen und Todesdrohungen. Dank eines gewaltigen Datenlecks gerieten am 3. April 2016 2,6 Terabyte Aktenmaterial über dunkle Geldgeschäfte der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca an die Öffentlichkeit, die von 400 Journalisten aus der ganzen Welt auswertete wurden. Die Folgen waren enorm: Es gab Rücktritte, Massendemonstrationen, Razzien und Ermittlungen in fast 100 Ländern.

Die Diskussionsrunde „Panama Papers“ ist eine Veranstaltung der Süddeutschen Zeitung
Übrigens: Wer sich für die Panama Papers interessiert, dem lege ich auch das Buch „Panama Papers – Die Geschichte einer Enthüllung“ von Obermayer und Obermaier an’s Herz

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