Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Der fesche Ferdl

In der Rubrik „Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. In unseren heutigen Tipps stellen wir Euch den „Feschen Ferdl“ vor, ein kleines Wiener Label, das wunderschöne, klassische Matrosenanzüge herstellt. Außerdem mit dabei sind eine Ausstellung über den Fotografen Man Ray im Wiener Kunstforum und die Fortsetzung des Film-Dreiteilers „Ku’damm 56“ im ZDF: Ku’damm 59.

1. Modetipp: „DER FESCHE FERDL“

Ein Kind im Matrosenanzug? Klassischer geht kaum, und schöner wohl auch nicht. Der Matrosenanzug war DER Spielanzug des Fin de Siècle – erst für Buben, später auch für Mädchen, wobei die Hose durch einen Rock ersetzt wurde. Seit 5 Jahren wird der Anzug vom Label „DER FESCHE FERDL“ wieder aufgelegt. Die zeitlosen Modelle sind keiner Mode unterworfen und werden von der Gründerin und Designern Johanna Adlaoui-Mayerl als „Slow-Fashion“ bezeichnet. Jedes Stück ist ein Unikat, das in Wien hergestellt wird. Die 2017/2018-Kollektion überarbeitete die „Classic-Kollektion“ nun erstmals. War die erste Kollektion noch klar der Reduktion verpflichtet, so greift Designerin Hanna für die Kleidchen und Zweiteiler – angeregt von den englischen Selfridge-Matrosen-Anzügen – wieder auf mehr historische Details zurück. Für Babys und Kleinkinder gibt’s Einteiler im Matrosenlook – perfekt für die Taufe!

der fesche Ferdl Matrosenanzug

Ein Matrosenanzug besteht klassischerweise aus Hemd, Hose und Mütze und war vor allem im 19. Jahrhundert sehr beliebt/Bild-Credits: Sabine Hauswirth für „DER FESCHE FERDL“

Atelier/Showroom DER FESCHE FERDL
Obere Amtshausgasse 21/11
1050 Wien

2. Ausstellungstipp: Man Ray

Und noch einmal Wien! Ab Mittwoch, den 14. Februar, bis zum 24. Juni 2018 könnt Ihr im Wiener Kunstforum 150 Werke von einem der berühmtesten Portrait-Fotografen bestaunen: Man Ray (1890 bis 1976) hatte z.B. Picasso, Henri Matisse und Coco Chanel vor seiner Kamera. Doch der in Philadelphia als Emmanuel Radnitzky geborene Künstler war weit mehr als „nur“ ein Fotograf. Er malte auch, zeichnete, filmte, entwarf Objekte, kreierte Schriften und konzipierte Bücher und Magazine. Nach ein paar Jahren in New York lebte Man Ray ab 1921 bis zu seinem Tod in Paris und gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Dadaismus und Surrealismus. Das Kunstforum stellt die Gesamt-Persönlichkeit von Man Ray vor und will damit zeigen, dass er einen der Grundsteine dafür legte, was wir heute als Kunst betrachten.

Coco Chanel Cover von Man Ray

Auch die berühmte Fotografie von Coco Chanel im Seitenprofil stammt von Man Ray und schmückt z.B. die Autobiografie von Chanel, die 2009 im SchirmerGraf-Verlag erschienen ist

3.Filmtipp: Ku’damm 59

Habt Ihr 2016 auch den wunderbaren ZDF-Dreiteiler „Ku’damm 56“ im Fernsehen verfolgt? Nach einem Drehbuch von Annette Hess inszenierte Sven Bohse ein großartiges Familiendrama, das in der Zeit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder spielt. Und nun gibt es eine Fortsetzung! Vom 18.-21. März, jeweils um 20.15 Uhr, erfahren wir, wie es weitergeht mit der Familie Schöllack und ihrer Tanzschule. Die drei Mädchen Monika, Helga und Eva sind erwachsen geworden und jede sucht ihren Weg, um sich in der starren Gesellschaft der späten 50er Jahre zurechtzufinden. TIPP: Bereits ab 18. März, 10.00 Uhr, sind alle drei Teile von „Ku’damm 59“ in der ZDFmediathek abrufbar und die alten Teile könnt Ihr Euch jederzeit kostenfrei bei Amazon Prime oder ab 11. März in der Mediathek ansehen.

Filmtipp Ku'damm 59

Es bleibt spannend bei Eva Fassbender (Emilia Schüle) Caterina Schöllack (Claudia Michelsen), Helga von Boost (Maria Ehrich) und Monika Schöllack (Sonja Gerhardt) mit Tochter Dorli (Alma Löhr)/Bild-Credit: ZDF


1 Kommentar

Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.