Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.

Lady Tipp vintage

In der Rubrik „Der Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher oder Läden. Heute drehen sich zwei der drei Lady-Tipps um die deutsche Hauptstadt. Wir stellen Euch einige besonders schöne Vintage-Läden in Berlin vor, sowie das Berliner Start-up COFFEE CIRCLE, das fairen Kaffee vertreibt. Außerdem möchten wir Euch – in eigener Sache – auf das neue Werk von Julian Hartmann „Schluss mit Luschig – Anleitung zum Mannsein“ hinweisen, in dem der Lady-Blog wunderbarerweise erwähnt wird.

1. Vintage-Läden in Berlin

Man kann von Berlin ja halten was man mag, es ist jedoch ohne Zweifel ein Vintage- und Antiquitäten-Paradies. Unzählige Secondhand- und Antiquitätenläden sowie Bars und Cafés im Look vergangener Zeiten lassen retroverliebte Herzen höher schlagen. Vor allem die Stadtteile Neukölln, Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain sind ein Eldorado für Liebhaber von Einrichtungs- und Kleidungsstücken aus den 20er bis 70er-Jahren. Die Website leben-in-berlin.net hat die schönsten Vintage-Läden für Euch zusammengestellt. Einer davon ist bespielsweise das Treibgut in Kreuzberg – eine wahre Fundgrube für Vintage-Möbel, Raritäten und Kuriositäten. Der Fokus der Möbelstück liegt hier auf der Stilepoche der 1970er Jahre. Die Stücke vermitteln deshalb häufig das Gefühl, in einem alten amerikanischen Agenten-Film gelandet zu sein.

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Das Treibgut in Kreuzberg ist eine Fundgrube für Liebhaber der 70er/Foto-Credits: Treibgut

TREIBGUT Berlin
Oranienstr. 53
10969 Berlin
Telefon: 030-695 994 96

2. Schluss mit Luschig

Erinnert Ihr Euch an den Roman „Für immer Juli“, den ich Euch hier empfohlen habe? Der Journalist und Autor Julian Hartmann alias Bernhard Blöchl hat ergänzend zum Roman und Blog „Schluss mit Luschig“ nun einen Lebensratgeber unter’s Volk gebracht, der verweichlichte Männer zum wahren Mannsein zurückführen soll. Dass ein Mann das Buch dringend nötig hat, erkennt Ihr z.B. an folgenden Sätzen: «Nenn mich nicht immer Bärchen, Hase!», «Ayurvedische Reisstempelmassagen könnte ich jeden Tag haben.» oder «Das kann ich unmöglich alleine tragen, du weißt doch, ich hab Rücken!» Besonders gefreut habe ich mich über die Rubrik „33 Websiten, die moderne Männer und Frauen regelmäßig besuchen sollten“, denn dort wird neben dem GQ-Magazin und dem Gentleman-Blog an dritter Stelle der Lady-Blog empfohlen.

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Der Lady-Blog gehört laut Julian Hartmann zu den Website die man regelmäßig besuchen sollte

3. Fairer Kaffee aus Berlin

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich ein großer Kaffee-Fan bin. Da jedoch häufig nicht klar ist, unter welchen Bedingungen die Kaffeebohnen gewonnen werden, schätze ich Initiativen wie das junge Berliner Start-up COFFEE CIRCLE sehr und möchte es Euch unbedingt an Herz legen. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, Kaffee aus Äthiopien – aufgrund der optimalen Bedingungen eines der besten Anbaugebiete der Welt – über eine faire Art des Handels zu vertreiben. Der Kaffee wird in natürlichen Waldgärten unter optimalen Bedingungen und ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut, von Hand gepflückt und schonend trommelgeröstet. Um die Qualität langfristig zu sichern, reisen Mitarbeiter jährlich nach Äthiopien und wählen die beste Ernte des Jahres aus – selbstverständlich in Bio-Qualität. Die Bauern erhalten dafür hohe Abnehmerpreise, das Ganze geschieht ohne Zwischenhändler.

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Pro Kilo verkauftem Kaffee investiert Coffee Circle 1 € in äthiopische Entwicklungsprojekte, als Käufer könnt Ihr selbst entscheiden, für welches Projekt die Spende eingesetzt wird


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