Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Harper’s Bazaar Great Style

Kennen wir das nicht alle? Wir stehen vor einem prall gefüllten Kleiderschrank und denken: Ich habe nichts anzuziehen! Der Kleiderberg auf dem Bett wächst von Kombination zu Kombination, die wir vor dem Spiegel testweise anprobieren. Die Uhr läuft und die Frustration steigt. Meistens endet so ein Tag damit, dass wir zu spät zur Arbeit kommen und schlechte Laune haben, weil wir uns nicht wohl fühlen. Harper’s Bazaar will der Misere ein Ende bereiten – mit Erfolg.

„A girl should be two things: classy and fabulous.“ Mit diesen Worten von Coco Chanel beginnt Harper’s Bazaars Stilführer Great Style: Best Ways to Update Your Look. 140 Jahre lang schickte die Zeitschrift im Jahr 2007 nun schon Mode- und Stiltipps rund um den Globus. Grund genug die geballte Erfahrung zu bündeln und mit den Lesern zu teilen. Oder wie Bailey es im Vorwort ausdrückte: Featuring the best of what we do best: Sharing the secrets to looking great.

239 Seiten mit wertvollen Tipps

Glenda Bailey ist seit 2001 Chefredakteurin der amerikanischen Harper’s Bazaar. Vorher gründete sie die britische Marie Claire. Stiltipps zu geben, sagt sie, ist nicht nur ihr Job, sondern ihre persönliche Mission. Great Style enthält auf 239 Seiten darum wertvolle Tipps, wie wir unser Modefrustpotential senken können. Das Buch beantwortet Fragen wie: Welche Kleidungsstücke gehören in jede Gaderobe und wie viele davon? Wie kann ich das Büro-Outfit mit Accessoires zur Abendgaderobe upgraden? Welche Tasche passt zu welchen Schuhen, was muss ich bei welcher Figur beachten?

Harper’s Bazaar Great Style: Was trägt man mit 20 Jahren?

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Auch der Preppy-Stil hat in den Stil-Führer gefunden

Hunderte Arten sich fabelhaft zu kleiden

Denn das Outfit einer 25-jährigen kann bei einer Lady mittleren Alters völlig deplaziert wirken. Zum Glück gibt es laut Bailey aber hunderte Arten sich fabelhaft zu kleiden – selbst mit 70 Jahren. Das Label eines Kleidungsstückes spielt dabei erfreulicherweise eine geringe Rolle. Was zählt ist einzig und allein, ob es zur Persönlichkeit des Trägers passt. Mode-Ikonen wie Audrey Hepburn, Jackie Kennedy, Nicole Kidman oder Sarah Jessica Parker kommen in Great Style deshalb genauso zu Wort wie die Mode-Experten Armani, Donna Karan, Karl Lagerfeld oder Diane von Furstenberg.

Fünf Teile die laut Harper’s Bazaar in jeden Kleiderschrank gehören:

1. Ein perfekt sitzender schwarzer Hosenanzug
2. Ein einfacher Bleistiftrock
3. Eine strahlend weiße Bluse
4. Eine gerade geschnittene Jeans in einer dunklen Waschung
5. Ein kleines Schwarzes

Ergänzt werden die Basicteile um zeitlose Klassiker, die immer großartig aussehen, egal welche Trends gerade die Mode diktieren: ein weißes T-Shirt, Cashmere-Jäckchen (in klassischen Farben wie camel, dunkelblau, schwarz oder grau), weiße Jeans, Etuikleid, Damen-Smoking, Bouclé-Blazer, Trenchcoat und ein camelfarbender Mantel.

Harper’s Bazaar Great Style: Die Klassiker im Kleiderschrank

Es gibt sie, die „Ultimate Classics“ – dazu gehört natürlich der Trenchcoat…Harper’s Bazaar Great Style: Das Kleine Schwarze

… und das Kleine Schwarze!Harper’s Bazaar Great Style: Stilvorbilder

Warum nicht mal Abschauen bei den großen Stilvorbildern wie Coco Chanel und Audrey Hepburn?

Harper’s Bazaar ist …

… ein monatlich erscheinendes US-amerikanisches Modemagazin. Herausgegeben von den Verlegern Harper & Brothers erblickte es im Jahr 1867 das Tageslicht und war damit das erste seiner Art. Heute erscheint es in 18 Ländern, darunter in Tschechien, Australien und Hongkong. Eine deutsche Ausgabe gab es nur in den Jahren 1985 bis 1999. Moderedakteure wie Carmel Snow, Diana Vreeland, Anna Wintour und Carrie Donovan arbeiteten für die Zeitschrift ebenso wie die renommierten Fotografen Man Ray, Richard Avedon, Jean Loup Sieff und Patrick Demarchelier. Aufgrund der ähnlichen Zielgruppe war und ist die Vogue seit Ende des 19. Jahrhunderts die schärfste Konkurrenz.


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