Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Dani
Lady-Frage

Liebes Lady-Blog Team,
wi
e vermeidet eine Lady das Händeschütteln? Der Hintergrund: Vor kurzem musste ich einigen Menschen mit richtig „glitschigen“ Händen die Hand geben. Diese armen Menschen können sicher nichts dafür, aber in einem solchen Fall wäre ich gerne eine Inderin oder Japanerin, die verbeugen sich einfach nur. Habt Ihr einen Tipp wie man sich da aus der Affäre zieht? Gut dass ich selbst keine schweißigen Hände habe. Wie würde ich mich in so einem Fall verhalten?

Danke für Euren interessanten Blog und liebe Grüße
von Lina

punkt

Liebe Lina,

vielen Dank für Deine interessante Frage! Wissenschaftler haben einmal hochgerechnet, dass wir unseren Mitmenschen im Laufe des Lebens bis zu 15.000 Mal die Hand geben. Der perfekte Handschlag – mit Augenkontakt, aufrecht, nicht zu fest und nicht zu locker – ist eine Kunst für sich. Und ich kann sehr gut verstehen, dass er auch einmal unangenehm sein kann – vor allem, wenn Dein Gegenüber unter feuchten Händen leidet. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, diesen zu umgehen. Ganz im Gegenteil: Neben dem Blickkontakt, der Stimme und dem Duft eines Menschen, ist der Händedruck einer der stärksten Sympathiebringer und entscheidend für den berühmt berüchtigten ersten Eindruck.

Um einen Handschlag zu verweigern, sollte man in unserem Kulturkreis schon einen sehr triftigen Grund haben (beispielsweise eine ansteckende Krankheit), ansonsten widerspricht dies allen gängigen Benimmregeln und gilt nach wie vor als schwere Beleidigung. Und ein Tipp an alle, die unter zu feuchten Händen neigen: Trocknet sie vor dem Schütteln unauffällig ab. Das hilft kurzzeitig. Denn wenn auch ein nervöses Erröten noch als sympathisch durchgeht, ein schweißnasser Händedruck tut es nicht. Liebe Lina, ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Herzliche Grüße
Daniela, die den Friedensgruß in der Kirche überaus schätzt

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