Lady-Frage

Liebes Team vom Lady-Blog,
seit einiger Zeit stöbere ich sehr gerne auf Euren Seiten und lese mit Interesse die Lady-Fragen. Und ich hoffe, Ihr könnt auch mir behilflich sein. Es ist jetzt nicht so, dass ich nicht in der Lage wäre, meine Handtasche zu packen, aber ich schleppe immer viel zu viel mit mir herum. Mein Mann meint immer, es fehlten nur noch Klappspaten und Zelt zur Survival-Ausrüstung. Dabei gefallen mir kleinere Taschen viel mehr als solche riesigen Exemplare. Daher meine Frage: Was sollte Eurer Meinung nach nicht in der Handtasche fehlen, wenn die Lady mit mittelgroßer Tasche zum Stadtbummel aufbricht oder abends mit Clutch/kleinerer Tasche ins Restaurant bzw. zur Party geht? Habt Ihr Tipps für platzsparende Schminkutensilien, das geschickte Verstauen von Schlüsseln etc.?

In Vorfreude auf Eure Antwort herzliche Grüße
Susanne

punkt

Liebe Susanne,

wie schön, dass Du gern bei uns stöberst. Ich schleppe auch immer massenhaft Dinge mit mir herum. Eigentlich braucht man ja nur Schlüssel, Geldbeutel und das Handy… aber da wären ja noch Sonnenbrille, Desinfektionsmittel, Lippenstift, Mascara, Sonnencreme, Kalender, ein Buch für die Bahnfahrt, ein Tuch und ein Jäckchen, Bonbons, Wasser, Taschentücher, Müsliriegel, ein Stift und und und. Ich habe am Anfang der Ferien mal meine Schultasche entleert – unglaublich, was sich da alles so angesammelt hat. Beim Stadtbummel schaffe ich es leider auch nicht, mich einzuschränken. Abends klappt es schon besser. In eine Clutch oder ein kleines Abendtäschchen passt einfach wenig, also muss man sich einschränken.

Ich lasse abends gern einfach den Geldbeutel zuhause und nehme nur Bargeld, EC-Karte und meinen Führerschein mit. Das Bargeld kommt entweder in ein kleines Beutelchen oder ich stibitze meinem Freund die Geldklammer. Die Schminkutensilien beschränke ich auf ein Minimum: Lippenstift und ein Reisepinsel mit dem ich vor dem Verstauen im Puderdöschen war. Deinen Haustürschlüssel kannst Du einfach vom Schlüsselbund lösen und einzeln einpacken. Die Männer lachen übrigens nur so lang über volle Handtaschen, bis wir Damen mal etwas nicht dabei haben, was sie gern hätten. „Haben wir noch ein Wasser? Hast Du Taschentücher?

Alles Liebe
Constanze, die aus Platzgründen auch gern mal ein Tuch an den Taschenhenkel geknotet trägt

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13 Kommentare
  • meyrose sagt:

    Schöner Schlusssatz. Kann ich ergänzen mit:
    Wofür brauchst Du eigentlich sooo eine große Tasche? … wenig später … Kannst Du bitte mal einstecken … es folgen Riesengeldbörse, dicker Schlüsselbund, Monstersonnenbrillenetui … :)
    Noch Fragen?
    Liebe Grüße
    Ines, die Fan der Tasche in der Tasche ist, der VIP von Tintamar

  • Melanie sagt:

    Hallo, die Probleme kenne ich auch. Deshalb achte ich auch immer darauf, möglichst wenig Gewicht mit mir rumzuschleppen…
    Tagsüber trage ich neben Geldbörse, Handy, Schlüssel noch eine Reisegröße Desinfektionsmittel, Lippen(pflege)Stift, E-Bookreader (hat das Gewicht der Tasche sehr reduziert), Stoffeinkaufsbeutel und je nach Wetter einen ultraleichten Minischirm und ein kleines Bolero oder Tuch mit mir rum.
    Zum Abend wird es dann weitaus entspannter: Handy, einzelner Schlüssel, Führerschein, Ausweis und etwas Geld in einer Minigeldbörse müssen da reichen.
    LG,
    Melanie

  • Hanseatin sagt:

    @Ines: Daaaanke für den Hinweis auf die VIP von Tintamar – danach habe ich schon lange gesucht!!!

    …. ganz „anstrengend“ wird das Thema Handtasche, wenn man mit Kleinkind unterwegs ist. Hat hier jemand noch einen guten Ratschlag/Geheimtipp? ;-)

    Herzliche Grüße aus dem Norden

  • Caroline sagt:

    …und ich dachte ich wäre die Einzige die immer zwanghaft ein bisschen Desinfektionsmittel dabei hat :)

    Mein Tipp für eine leichtere Tasche, Melanie hat es auch eben schon erwähnt:
    Abends nur die notwendigen Schlüssel mitnehmen, also für Haustüre und vielleicht Auto oder Fahrrad. Und – ganz wichtig – wenn tatsächlich mal was verloren geht, dann wenigstens „nur“ der eigene Haustürschlüssel und keine anderen (vielleicht noch teureren) Arbeitsschlüssel etc.

  • Charlotte sagt:

    @Hanseatin: Ich habe mir gerade eine Tasche von „John Chapman“ zugelegt. Die sind klasse wenn man mit einem Kleinkind unterwegs ist. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben (oliv, lila, orange, blau, etc.) und Größen.
    Man muss es allerdings etwas rustikaler mögen :-)
    Ich habe meine in Hamburg bei Conrad Hasselbach gekauft.

    Herzliche Grüße ebenfalls aus dem Norden

  • Jess sagt:

    Constanze, deine Antwort hätte auch von mir kommen können! Ich schleppe alles mögliche für den Notfall mit mir herum. Neben den „Standards“ Handy, Geldbeutel, Schlüssel und Taschentücher habe ich auch Desinfektionstüchter, ein Buch, ein Schal, Hustenbonbons, Müsliriegel, ein kleines Kosmetiktäschchen (Schmink-Basics, Haargummis und was Frau sonst noch so benötigt), Kugelschreiber, mehrere Lippenpflegeprodukte, Fussel-Roller und ein Notizbüchlein in der Tasche. Longchamp sei Dank passt das auch alles rein.

    Wenn ich abends weg gehe, greife ich auch gerne zur Clutch. Bargeld kommt mit Führerschein, Ausweis und Krankenkärtchen in einen Mini-Geldbeutel, Handy, loser Haustürschlüssel und ein Taschentuch kommen in die Clutch.

    Ich denke auch, dass ich meine Tages-Ausstattung drastisch reduzieren sollte…aber wie das so ist, an dem Tag an dem man es raus legt, benötigt man es!

    Viele Grüße
    Jessica

  • Caroline sagt:

    … und spätestens wenn man jemanden mit einem Blasenpflaster oder anderen unter Damen manchmal dringend benötigten Kleinigkeiten glücklich macht lacht auch keiner mehr über die riesige Tasche :)

  • Hanseatin sagt:

    @Charlotte
    Herzlichen Dank für den Hinweis – diese Taschen schaue ich mir mal genauer an.

  • Sol sagt:

    Wie die meisten ja schon festgestellt haben: es kommt ganz darauf an, wohin man unterwegs ist. Ich reduziere statt der Anzahl der Gegenstände lieber der Größe derer: ich habe noch ein „normales“ Handy, das passt sogar in die Hosentasche, wenn´s sein muss. Haarbürsten gibt es solche, die klein und klappar sind und gleich einen Spiegel im Griff haben – praktisch! Und die Geldbörse fällt, seit es die neuen Persos im „Kartenformat“ gibt, auch gleich kleiner aus (eben weil der riesige eingeschweiße Pappzettel nicht mehr hineinpassen muss!).

    Übrigens: ein Desinfektionsmittel gehört für gesunde Menschen nicht zur Grundausstattung. Weder im Haushalt noch unterwegs. Das ist nicht nur unsinig, sondern sogar riskant!

  • Constanze sagt:

    Liebe Sol,

    auch wenn übermäßiges Desinfizieren natürlich schwachsinnig ist, freue ich mich nach so mancher U-Bahnfahrt oder auf öffentlichen Toiletten darüber. :)

  • Gitte sagt:

    Nach einem Notfall unterwegs (plötzlich löste sich die Sohle halb vom Schuh, schlabbert herum – zum Glück neben einer Drogeriefiliale, in die ich sofort stürzte, Kraftkleber kaufte und mir dadurch den Tag rettete) habe ich immer eine Minitube davon in der Handtasche dabei.

  • Sol sagt:

    Constanze, das kann ich gut nachvollziehen, den Wunsch habe ich an manchen Orten auch… ;)

    Desinfektionsmittel funktionieren aber leider nicht so, wie sich das der durchschnittliche Verbraucher vorstellt. Die Mehrheit der Wirkstoffe wirkt ziemlich selektiv, die Einwirkzeit und Aufwandmenge sind unabhängig vom Wirkstoff mit den gängigen Anwendungsformen unzureichend und sogar resistenzfördernd (insbesondere bei der „schnellen Anwendung unterwegs“).
    Vernünftiges Reinigen kann durchaus 90% der Keime beseitigen. Auf einer verschmutzten, keimbelasteten Oberfläche kommt ein Überwischen mit einem Desinfektionstuch einem Tropfen auf den heißen Stein nahe (wo wir wieder bei den Resistenzen wären). Übrigens: schonmal einen Arzt gesehen, der sich die Hände vor dem Desinfizieren nicht wäscht?
    Kurzum: die schnelle Desinfektion unterwegs hat höchstens auf das Gewissen einen positiven Effekt, dafür aber deutliche Nachteile (Resistenzen, Umweltbelastung, …).

    Alternative: ein paar gute Feuchttücher in die Handtasche stecken. Reicht für „sauber“ vollkommen aus. Wer´s absolut nicht lassen kann: gründliche Reinigug mit Feuchttüchern, und dann erst desinfizieren unter Beachtung der Aufwandmenge und Mindesteinwirkzeit. ;)

  • Amalia sagt:

    Liebe Ladies,

    als die Frage gepostet wurde, habe ich ja auf ein Plädoyer für eine mittelgroße Handtasche, in der sich Portemonnaie, Schlüssel, Lippenstift, Puderdose, Taschentücher und Handy befinden, verzichtet. Aber für alle Lebenslagen, zumal auch aller Mitmenschen, gerüstet zu sein, ist zwar sicherlich sehr praktisch, allerdings möglicherweise nur bedingt elegant.

    Jetzt habe ich im aktuellen Roman „Quasikristalle“ von Eva Menasse eine witzige Stelle gefunden, wo übergroße Damenhandtaschen als „mobile Heimat“ und „seelische Wohnwagen“ bezeichnet werden – das wollte ich Euch dann doch nicht vorenthalten ;-)

    Liebe Grüße
    Amalia

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