Lady-Frage

Hallo liebes Lady-Blog-Team,
ich bin im März als Stipendiatin der Deutschen Universitätsstiftung auf eine Gala der Deutschen Wissenschaft im Kurfürstlichen Schloss in Mainz eingeladen. Der Dresscode ist elegant (Herren: Anzug und Krawatte, Damen: Kostüm, Hosenanzug oder Kleid, kein langes Abendkleid erforderlich). Ich plane ein knielanges, eng anliegendes Cocktailkleid zu tragen. Aber was trägt die Lady darüber? Eine Stola kommt mir zu elegant vor, aber ein Blazer könnte auch zu sportlich wirken. Ich habe zwar bereits einige Bälle meiner Tanzschule besucht – da habe ich meistens ein langes Abendkleid mit Stola getragen, allerdings möchte ich auf der Gala nicht zu elegant wirken und dadurch auffallen. Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps für mich!

Liebe Grüße aus Würzburg,
Michelle

punkt

Liebe Michelle,

hoffentlich kommt meine Antwort für Dich nicht zu spät. Mit Deiner Entscheidung für ein Cocktailkleid liegst Du goldrichtig. Im Normalfall würde ich Dir dazu eine Stola empfehlen, um Dein Outfit abzurunden. Du schreibst allerdings, dass neben dem Dresscode „elegant“ auch der Hinweis angegeben ist, dass Hosenanzug oder Kostüm angemessen sind. Das klingt für mich nach „Business“. Daher rate ich Dir zu einem Blazer. Vielleicht findet sich in Deinem Schrank ja etwas Farbenfrohes, dann wirkt es nicht so streng. Ich frage mich übrigens, warum fast niemand die bekannten Dresscodes von Casual bis White Tie nutzt. Besonders bei einer solchen Veranstaltung seid Ihr Stipendiaten ja bestimmt sowieso schon etwas aufgeregt, da müsst Ihr nicht auch noch durch einen missverständlichen Dresscode verwirrt werden. Grüß mir meine Musenstadt und trink einen Brückenschoppen für mich mit!

Alles Liebe
Constanze, die sich sicher ist, dass Du so oder so glänzen wirst, Du hast ja Dein Stipendium nicht grundlos bekommen

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8 Kommentare
  • Brockdorff sagt:

    Anzug = elegant? Jeder Handyverkäufer ist in Anzug und Krawatte im Einsatz..

  • Sandra T. sagt:

    Wenn es keine Stola sein soll, passt ein Pashmina-Schal immer, wie ich finde. Wenn ich unsicher bin, was ‚oben drüber‘ angemessen ist, greife ich jedes Mal zu einem solchen … bis jetzt hat sich die Entscheidung als goldrichtig herausgestellt.

    Ganz viel Spaß bei der Veranstaltung, Michelle!
    Sandra T.

  • Dani sagt:

    Sehe ich genauso wie Sandra! Im Zweifel einfach ein schönes farbenfrohes Tuch über die Schultern legen – passt immer. :-)

  • Maja sagt:

    Ich würde auch ein Tuch / Pashmina benutzen. Man kann auch das Tuch so knoten, dass man die Arme durchsteckt dann sieht es fast wie ein Bolero/Jäckchen aus:
    http://www.tasaram.de/binden-abend.html

  • Oft bin ich mir nicht sicher, wie festlich der Rest der Gemeinschaft aufschlägt. Gerade bei einer Hochzeit kann es aber unangenehm sein zu overdressed zu erscheinen. Nicht, dass jemand denkt, du willst der Braut die Show stehlen ;)
    Meine Lösung: Ich lege einen Schal um meine Schultern. Mein Lieblingsstück ist schwarz und gehäckelt. Das gibt dem Kleid etwas lässigeres und wärmt am Abend.
    Wenn ihr es euch nicht vorstellen könnt, gibt es hier noch ein Bild davon: https://instagram.com/p/eijSU9zhdT/?taken-by=ladies_andgents

  • Verena sagt:

    Wenn ich nicht genau weiß, wie festlich die übrigen Gäste gekleidet sind, greife ich auch meistens zu Etuikleid und (Pashmina-)Schal. Für die oben beschriebene Gala scheint aber auch ein Blazer gut zu passen.

  • Charlotte sagt:

    Eine schwarzer Pashmina passt eigentlich immer. Geht zu not sogar zum langen Abendkleid, aber auch zum eher sportlichen Etuikleid. Lohnt sich auf jeden Fall in der Anschaffung! Dient zum schwarzen Wollmantel auf dem Hinweg erst als Schal und später als Kleidungsstück. :)

  • Michelle sagt:

    Hallo ihr Lieben!

    Ich habe mich letztendlich für eine schwarze Satin-Stola entschieden, da sie gut zu meinem Kleid gepasst hat.
    Allerdings kam ich mir dann doch etwas overdressed vor, insbesondere da sehr wenig Frauen anwesend waren und die meisten davon ein Kostüm trugen.
    Die anderen Gäste waren jedoch sehr nett und so habe ich mich trotzdem nicht wirklich unwohl gefühlt.
    Es kommt ja letztendlich auch immer vielmehr darauf an, wie man sich gibt, als was man trägt!
    Einen konkret angegebenen Dresscode hätte ich trotzdem sehr hilfreich gefunden. Für die Zukunft werde ich auf jeden Fall die Idee mit dem Pashmina im Kopf behalten. Das ist, wie ich finde, ein sehr guter Mittelweg.

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