Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Lady-Frage: Stilvoll Geld aufbewahren?

Liebe Ladys,
da ich noch keinen Tipp dazu gefunden habe, kommt hier meine Frage: Welches Portemonnaie trägt die Lady? Habt Ihr Tipps für stilvolle Geldbeutel?
Schon viele Jahre habe ich mein – recht großes – Portemonnaie von Bree und schleppe darin von der IKEA-Family-Karte über Rabattcoupons bis hin zur Business-Kreditkarte und zwei Währungen (CHF & EUR – zwecks Grenznähe) alles jederzeit mit mir umher. Nun möchte ich hier zu etwas Stilvollem greifen und würde dafür den Inhalt auch drastisch verschlanken! Möglicherweise auch hin zu einem Karten-Täschchen und einem klassischen Geldbeutel. Was meint Ihr – wie ordnet Ihr Eure „Finanzen“ unterwegs?

Besten Dank und Grüße aus Basel!
Katrin

 

Liebe Katrin,

ich fürchte, ich bin ein ähnlicher „Geldbeutel-Messie“. In meinem hübschen (und inzwischen mit einer schönen Patina versehenen) Leder-Portemonnaie von Piké sammelt sich trotz regelmäßiger Leerung einiges an. Neben den obligatorischen Geld- und Mitgliedskarten vor allem die Nachweise von der Post, Fahrkarten und ähnliches. Schön ist der Geldbeutel aus vegetabilem, italienischem Rindleder ohne Frage, aber schmal nicht. Zum Glück haben wir nicht das Problem der Männer, deren allzu prall gefüllter Geldbeutel schnell die Hosentaschen ausbeulen lässt (und der Figur nicht gerade schmeichelt). Doch mich nervt es ehrlich gesagt auch manchmal, so einen „Klotz am Bein“ täglich in meiner Handtasche herumzutragen. Ich glaube allerdings, dass mir ein Kleingeldbeutel oder ein reines Karten-Täschchen nicht ausreichen würde. Und zwei getrennte Aufbewahrungsmöglichkeiten sind mir zu heikel, denn dann müsste ich nicht nur an eine, sondern gleich an zwei Geldbeutel denken, wenn ich das Haus verlasse.

Von der Geldklammer halte ich (abseits von Bällen u.ä.) auch nicht viel, denn damit zeigt man allzu offensichtlich wie viel Geld man bei sich trägt. Nun ja, in ein paar Jahren brechen vermutlich bargeldlose Zeiten für uns alle an. Gerne gebe ich die Frage an unsere Leser weiter: Wie bewahrt Ihr Euer Geld unterwegs auf? Übrigens: Ich finde, beim Geldbeutel darf man auch ruhig mal zu einem Designerteilchen greifen. Der Klassiker stammt vermutlich von Louis Vuitton. Elegante Designer-Alternativen gibt es von Prada, Saint Laurent und – ganz wunderbar – von Salvatore Ferragamo. Ich finde aber auch die Variante von The Bridge super chic.

Herzliche Grüße
Dani

PS: Einen amüsanten Artikel zum Thema Geldbeutel habe ich beim Manager-Magazin gefunden

Bild-Credit: Shutterstock.com

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12 Kommentare
  • Kathrin sagt:

    Hallo zusammen,

    ich muss mich auch als Portemonnaie-Messie outen. Nach jedem Ausmisten sammeln sich schnell wieder zahllose Kassenbons, Tickets und so weiter an, neben Bargeld, EC- und Kunden-, ein paar Visitenkarten als Reserve. Ich habe dafür seit einigen Jahren ein großes Liebeskind-Portemonnaie, das ich immer noch sehr mag. Aber ab und zu wäre eine handlichere Variante auch nett.

    Die verlinkte Variante von The Bridge gefällt mir auf jeden Fall schon mal ausgesprochen gut!

    Viele Grüße
    Kathrin

  • Melanie sagt:

    Hallo liebe Ladys,

    ich habe mich mit dem Problem vor einigen Jahren auch beschäftigt. Bis dahin hatte ich immer eine große Hilfiger Geldbörse und die nahm einfach viel Platz in der Handtasche ein. Außerdem nehme ich im Winter, wenn es glatt ist, manchmal keine Handtasche mit, um die Hände frei zu haben. Da war die Größe immer ein Problem, denn die Geldbörse wollte einfach nicht in die Jackentasche passen.
    Ich habe mich vor Ort in einem Taschenladen beraten lassen und für mich eine tolle Lösung gefunden. Es gibt von Esquire Germany wunderbare kleine Geldbörsen. Die Kartenverteilung ist sehr durchdacht, damit die Geldbörse nicht zu dick wird und die Maße sind wirklich klein. Da ich noch einen alten Ausweis besitze, musste ich auf mein ganz kleines Traummodell verzichten, habe aber ein Modell gefunden, wo es extra für den alten Ausweis im Scheinfach ein Einsteckfach gibt und so die Maße der Geldbörse nur einige mm größer sind als der Ausweis. Wie dick die Geldbörse wird, liegt natürlich an der Füllung. Meine ist im Moment sehr voll und 3cm dick. Leider gab es dieses tolle Stück, als ich es vor zwei Jahren besorgt habe im Kleinformat nur in schwarzem Leder. So dass sie sehr Schlicht ist und im ersten Moment, wie eine kleine Herrengeldbörse wirkt. Dennoch bin ich sehr überzeugt von ihr, zumal sie nach zwei Jahren immer noch wie neu aussieht und keine Abnutzungserscheinungen hat.
    Neugierig bin ich im Moment auf die Portemonnaies von paprcuts. Die sollen sehr klein und leicht sein, sind aus Papier gefertigt, sollen aber so haltbar wie Leder sein. Im Moment werden sie mir ständig als nachhaltige Alternative empfohlen. https://www.paprcuts-shop.net/de/Portemonnaies/
    Solange mein Esquire aber noch so gut in Form ist, wäre es Verschwendung, dieses durch ein Neues zu ersetzen. Ich bin wirklich dankbar für die damalige gute Beratung!

    Viele Grüße,
    Melanie

  • Claire sagt:

    Liebe Katrin,
    Ich habe kürzlich mein altes schwarzes Lederportemonnaie (ein aufklappbares Herrenmodell) gegen eines von The Bridge ausgetauscht. Es ist zwar sehr schön, groß und geräumig – übersichtlicher war jedoch mein altes und die Karten waren auch leichter zu verstauen. Es ist dieses Modell: http://www.thebridge.it/de_de/damen/geldbeutel/damengeldbeutel-1791.html
    Grundsätzlich würde ich nicht zwei verschiedene Geldbörsen mit mir herumtragen wollen, und eine Geldklammer sagt mir auch gar nicht zu.
    Ich bin kein ausgesprochener Louis Vuitton Fan, aber beim Portemonnaie gefällt mir das Muster gut. Einfach ein Klassiker!
    Liebe Grüße,
    Claire

  • Dani sagt:

    Ein Tipp, den wir bei Facebook erhalten haben: https://www.aspinaloflondon.com/ladies-collection/ladies-wallets-and-purses

    Ganz wunderbare, kleine Geldbörsen!

  • Swenja sagt:

    Hallo die Damen!
    Habt ihr euch schon einmal gefragt ob wirklich ALLE Clubkarten, Rabattkarten, Punktekarten usw. usw. In euren Geldbeuteln dabei sein müssen? Und braucht ihr all diese Karten die nur dazu da sind mehr Geld auszugeben als wir eigentlich wollten?
    Ich war bis vor einiger Zeit auch mit einem großen Portemonnaie unterwegs. Mit all den bunten Karten darin. Aber nun bin ich umgestiegen auf eine kleine Geldbörse die ich auf dem Flohmarkt entdeckt habe. Gerade genug Platz für das Nötigste (insgesamt 6 Karten und Bargeld) und doch vermisse ich nichts.
    Ich persönlich finde es auch nicht mehr besonders Chic mit einem riesigen Geldbeutel herumlaufen. Aber das ist nur meine Meinung! ;)
    Liebste Grüße von der Nordsee,
    Swenja

  • Vera sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe im Alltag dieses gute Stück von S. Oliver in schwarz. Es ist super praktisch dank vieler Fächer und dem Sicherheitsverschluss für die wirklich wichtigen Karten. Wenn ich ausgehe habe ich nur ein kleines bereits antikes Portemonnaie bei mir (ein Erbstück), dass auch in eine Clutch passt.
    Dann muss man ja in der Regel auch nicht so viel mitnehmen.

    Liebe Grüße
    Vera

    https://www.amazon.de/dp/B01DD9EIAW/ref=asc_df_B01DD9EIAW41148246?smid=AU3XWKM68DW68&tag=fashnde-21&linkCode=df0&creative=22514&creativeASIN=B01DD9EIAW&childASIN=B01DD9EIAW

  • Sabine S. sagt:

    Liebe Katrin,

    ich habe lange Zeit in Basel gelebt und hatte immer zwei Portemonnaies, eines für CH mit all den Karten, Fahrkarten usw. und eines für D. Du gehst sicher nicht jeden Tag nach D, und wenn, z. B. zum Einkaufen, nimmst Du einfach das zweite mit. Da Du dann ja auch den Paß einstecken mußt, kannst Du die Geldbörse dazu legen. Ansonsten habe ich seit mindestens 10 Jahren ein Louis Vuitton Epi Leder Portemonnaie, das immer noch tadellos ist, aber nicht klein. Dafür geht alles rein.

    Liebe Grüße nach Basel

    Sabine

  • Verena sagt:

    Liebe Ladys,

    das ist wirklich eine interessante Frage! Vor einigen Monaten war ich ebenfalls auf Geldbörsen-Suche, nachdem mein altes Portemonnaie (recht riesig) schon ziemlich unschön war, und ich habe mich wieder für ein größeres Modell aus hellbraunem Saffiano-Leder von Picard entschieden. Mir war wichtig, dass alles hineinpasst und man größere Scheine nicht zu falten braucht. Vor längerer Zeit hatte ich mal eines, wo man die Scheine quer falten musste und das sah – ehrlich gesagt – bescheiden aus und sorgte in so manchem Geschäft für prüfende Blicke. Insofern lieber etwas Größeres, auch wenn das nicht für jeden Anlass praktisch erscheint.

    Wenn man zwei verschiedene Währungen unterbringen möchte, würde ich mir durchaus überlegen, ob man das Geld nicht auf zwei Portemonnaies aufteilt.

    @Melanie: Danke für den Tipp – vor allem das Modell „Dreiecke“ hat es mir recht angetan. Vielleicht wird das meine neue „Zweitgeldbörse“ fürs Ausgehen und den Urlaub…

    Liebe Grüße
    Verena

  • d.elisabeth.b sagt:

    Liebe Katrin,

    es fällt schon viel weg, wenn man seine Karten auf StoCard bringt, das Handy hat man sehr wahrscheinlich immer dabei. Jetzt habe ich an Karten nur noch meine E-Card, meine Kreditkarte und meine Bankomatkarte dabei. Die andern Fächer meines Furla-Portemonnaies sind leer. Und jeden Abend wird das Sparschwein mit den Cent-Münzen gefüttert.
    Und die CHF – Geldbörse (wegen Grenznahen) wird nur ganz bewusst geholt, wenn ich zum Einkäufen über die Grenze fahre.

    Liebe Grüße
    Elisabeth

  • Katrin sagt:

    Liebe Ladys,

    herzlichen Dank – da sind tolle Tipps dabei!
    Mit Paprcuts liebäugle ich bereits – allerdings mehr für die Ferien. Sonst müsste es schon Leder sein, am liebsten haptisch und optisch hübsch. Ein Lady-Stück sozusagen!
    Esquire würde da generell für passen – aber der weibliche Touch fehlt mir noch.
    Ich bin in einem Männerlastigen (IT-) Business unterwegs und wünsche mir daher etwas weibliches, das nicht kitschig ist. Natürlich nicht zu klobig. Hübsch eben

    Beste Grüsse
    Katrin

  • Christine sagt:

    Liebe Katrin,

    womöglich bin ich etwas zu spät mit meinem Tipp und Du hast schon längst eine passende Geldbörse für Dich gefunden?
    Ich habe vor kurzem einer Freundin dieses i-phone-case geschenkt, da sie gerade Mutter geworden ist. http://lapaporter.com/product/iphone-case-iphone-case-zum-umhaengen-mit-lederriemen-und-tasche/

    DAS ist vielleicht nicht das, was Du momentan suchst, doch im Atelier der Designerin habe ich wunderschöne Geldbörsen aus Leder gesehen. Auch einige der Ipad-Hüllen waren wirklich toll. Sehr stilvoll, elegant und alles in Handarbeit gefertigt.
    Auf ihrer Homepage sieht man ein paar Beispiele für Geldbörsen. Z.B. diese http://lapaporter.com/product/smartpurse/
    Wenn ich sie richtig verstanden habe, macht sie auch Sonderanfertigungen. Die sind dann aber wohl etwas teurer…

    Herzliche Grüße
    Christine

  • dagmar sagt:

    Hallo Ladys,
    ich hätte auch noch eine Frage. Und zwar, ob man die Markenaufhänger, die oft in den hochpreisigen Handtaschen sind, nach aussen oder nach innen tragen sollte. Ich finde es aussen ziemlich protzig. Ich habe eine tolle Handtasche von Lauren gekauft und sie hat auch einen goldenen Aufhänger.
    Ich würde mich über Ihren Rat freuen.
    Herzlichen Gruss
    Dagmar

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