Dani
Für Garten-Ladies: Die Jardin-Parfüm-Kollektion von Hermès

{Werbung*} Hermès hat in seiner Geschichte schon einige Parfüm-Klassiker für Damen und Herren hervorgebracht. Unvergesslich: Calèche, der erste Damenduft des französischen Luxushauses. Überaus gut gefällt mir auch die relativ junge Jardin-Kollektion mit Kreationen wie Un Jardin sur le Nil, Un Jardin sur la Lagune, oder Un Jardin En Mediterranee – Die richtigen Düfte für alle, die ihre Zeit gerne im eigenen – oder in südländischen – Gärten verbringen.

Jardin: Die Garten-Kollektion von Hermès

In der Parfüm-Reihe Jardin von Hermès geht es häufig um versteckte Gärten – auf Inseln im Nil, auf einem Dach in Paris oder hinter dicken Mauern in Venedig. Die Garten-Kollektion mit ihren tragbaren, aber auch immer etwas „anderen“ Kompositionen wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. 2019 erschien mit Un Jardin sur la Lagune, also „Ein Garten bei der Lagune“ der sechste olfaktorische Spaziergang. Es ist der erste Garten-Duft von Christine Nagel, die seit 2013 Hausparfümerin bei Hermès ist. Und der Duft ist im Vergleich zu den vorhergehenden, recht grünen Kompositionen wie Un Jardin sur le Nil, sehr sinnlich. Was jedoch alle sechs Parfüms verbindet, sind wunderbare Geschichten über Gärten, in denen Wasser häufig eine große Rolle spielt.

Die Jardin-Parfüm-Kollektion von Hermès

1. Un Jardin En Méditerranée

Alles begann mit dem berauschenden Parfüm Un Jardin en Méditerranée im Jahr 2003. Der weltbekannte Parfümeur Jean-Claude Ellena beschreibt mit diesem Duft einen geheimen Garten, ein kleines Paradies mit Wasser, Licht- und Schattenspielen an der Küste Tunesiens. Es handelt sich um „ein Parfum, in dem die Erinnerung an einen Moment am Mittelmeer weiterlebt, ein Mosaik aus den Eindrücken aller Sinneswahrnehmungen.“ Un Jardin en Méditerranée soll wie ein Reisetagebuch an einen üppig blühenden tunesischen Garten und sein Potpourri an Düften erinnern. Der Feigenduft als Grundmotiv wird von würzig-frischen mediterranen Noten untermalt, die lange auf der Haut verbleiben.

2. Un Jardin sur le Nil

Mit dem erfrischenden Duft Un Jardin sur le Nil aus dem Jahr 2005 feiert Hermès den Nil – ein Symbol für Fruchtbarkeit und Erneuerung. Jean-Claude Ellena beschreibt mit seiner Kreation einen Spaziergang auf den afrikanischen Inselgärten des Flusses bei Assuan. Auf diesen Oasen des Lebens scheint die Zeit still zu stehen. Das Parfüm mit den Duftnoten grüne Mango, Lotusblüte, Sykomorenholz, Weihrauch und Bergahorn wird von grünen frischen Noten und einem Duft nach Sand und Wasser dominiert. In der Kopfnote ist grüne Mango deutlich wahrzunehmen, später wird es etwas blumiger, gegen Ende holziger. Allerdings bleibt ein grüner Touch. Faszinierend ist auch der Flakon: Je nachdem aus welchem Winkel man ihn betrachtet, leuchtet er Grün, Blau oder auch Türkis und soll an die grünen und ockergelben Reflexe des Nilufers erinnern. Er sieht so frisch aus, wie das Parfüm riecht.

3. Un Jardin après la Mousson

Das Thema Garten und Wasser ließ Jean-Claude Ellena nicht mehr los und die Entwicklung fand 2008 ihren Höhepunkt in Un Jardin après la Mousson. Ellena, der von sich selbst übrigens sagt, er schreibe Parfüms, setzt Indien nach dem Monsunregen ein duftendes Denkmal. Das Parfüm beschreibt den Zustand, wenn der Monsunregen der Erde zurückgibt, was ihr die Sonne genommen hat, und damit Dürre und gleißender Hitze ein Ende bereitet. Un Jardin après la Mousson steht für jenen Moment der Stille, wenn der Regen fällt und die Natur Atem holen kann. In diesem Moment sind die Farben und Düfte am intensivsten, unverkennbartsten und reinsten. Ingwer, Kardamom, Koriander, Pfeffer und Vetiver erzählen davon, wie die Natur in der indischen Region Kerala vom Wasser zu neuem Leben erweckt wird.

4. Un Jardin sur le Toit

Der aromatisch-fruchtige Duft Un Jardin Sur Le Toit aus dem Jahr 2011 ist „ein festlicher, jedoch eigenwilliger Garten, der sich dem Licht entgegenstreckt.“ Die Inspiration: Ein geheimer Garten, mitten im Herzen von Paris, auf dem Dach des Hauses Hermès, in der 24 Faubourg Saint-Honoré. Ein Apfelbaum, ein Birnenbaum und eine Magnolie verströmen hier ihren Duft und laden zu vergnüglichen Festen ein. Zusammen mit wildem Grün ergeben sie – gebannt in einen Duftflakon – ein knackig-frisches, heiteres Sommerparfüm voller Licht und Freude. Zu den Hauptduftstoffen zählen Apfel- und Birnenbaum sowie Magnolie und Wildkräuter. Gleichzeitig meint man, warmen Sommerregen zu spüren.

5. Le Jardin de Monsieur Li

Auch dieser frische und zarte Duft erzählt eine ganze Geschichte: Die Inspiration für Le Jardin de Monsieur Li stammt von einem chinesischen Garten zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Ein Ort der Meditation, der zum Wandeln und Nachdenken einlädt. Jean-Claude Ellena: „Ich erinnerte mich an den Duft der Wasserbecken, den Duft von Jasmin, den Duft der nassen Steine, der Pflaumenbäume, der Kumquats und des Riesenbambus. Nichts fehlte, selbst die Karpfen im Teich nahmen sich die Zeit, mindestens 100 Jahre alt zu werden.“ Der Duft von nassen Steinen verbindet sich in Le Jardin de Monsieur Li mit Sambac-Jasmin, Kumquat und Bergamotte, bleibt im Ergebnis aber etwas beliebig.

6. Un Jardin sur la Lagune

„Ich habe von diesem Garten geträumt. Ich habe ein Parfum komponiert, das aus seinen Erinnerungen, den Bäumen und Blumen, die darauf folgten, und der Natur, die bis heute fortbesteht, gewebt wurde,“ berichtet Christine Nagel über den Entstehungssprozess von Un Jardin sur la Lagune. Als ihr dann das Werk von Lord Frederic Eden „A Garden in Venice“ in die Hände fiel, war Hermès neue Hausparfümeurin inspiriert. Der englische Lord beschreibt in diesem tagebuchähnlichen Buch seinen Garten, der sich in Venedig hinter dicken ockenfarbenen Mauern befindet, ein wortwörtlicher Garten Eden, „eine grüne Oase unter sonnigem Blau, mit duftender Erde und blühenden Blumen.“ Un Jardin sur la Lagune ist ein verträumter Garten, zärtlich und vibrierend. Der Duft mit Magnolie, Klebsamen und weißer Lilie mutet fast schon ein bisschen orientalisch an und ist deutlich weniger frisch als der Rest der Kollektion.

Die Jardin-Parfüm-Kollektion von Hermès

Die Damen-Duft-Klassiker von Hermès

Die Geschichte der Luxusmarke Hermès, mit Sitz in Paris, begann 1837, als der gelernte Sattler Thierry Hermès ein Geschäft für hochwertiges Pferde-Geschirr, Zaumzeug und Pferdesättel eröffnete. Im Laufe der Jahre kamen Lederwaren, Seidentücher, Schmuck und eben auch Parfüms dazu. Bereits 1961 brachte das Familienunternehmen mit Calèche seinen ersten Damenduft auf den Markt, ein Parfüm, das für ewige Weiblichkeit und Raffinesse steht. Unserer Meinung nach ist es ein absoluter Duft-Klassiker. Hinzu kommen Düfte wie Kelly Calèche, benannt nach Grace Kelly, Hiris, ein Duft mit Iris oder das blumig-würzige Rouge Hermès. Der Duft Osmanthe Yunnan gehört laut Duftkritiker Luca Turin zu den besten Blumendüften und Bel-Ami zu den besten Lederdüften aller Zeiten. Überhaupt spielt Lederaroma natürlich eine große Rolle. So z.B. auch im feminin-sinnlichen Galop d’Hermès. Hermès versteht sich als Künstlerstätte, in der jedes Parfüm das Werk eines Autors ist. Verkörpert wird sie heute durch Christine Nagel.

*dieser Beitrag ist in Kooperation mit parfumgroup.de entstanden
Bild-Credits: Hermès

MEHR ZUM THEMA


2 Kommentare

Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.