Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Hyaluron-Cremes: Geht oder geht gar nicht?*

{*Anzeige} In den vergangenen Jahren haben wir hier schon öfter über Anti-Aging-Produkte diskutiert – z.B. in dieser Lady-Frage. Sybille hat das Ultraschall-Lifting-Programm Sqoom und den Beauty Drink RegulatPro getestet. Alles mit mäßigem Erfolg. Mein Fazit: Eine wirkliche „Verjüngung“ funktioniert wohl nur mit dem Nervengift Botox, das jedoch vielfältige Nebenwirkungen mit sich bringt. Also doch lieber cremen cremen cremen? Pharmaunternehmen wie Meforma Cosmedics schwören auf Cremes mit Hyaluronsäure. Wer von Euch hat Erfahrungen mit Anti-Aging-Cremes?

Weniger Hyaluron ab dem 30. Lebensjahr

Durch die stetig ablaufende Erneuerung der Zellen reduziert sich im Laufe unseres Lebens der Wasseranteil in der Haut. Doch gerade die in den Zellen gespeicherte Feuchtigkeit ist für ein pralles Aussehen der Haut verantwortlich. Und an diesem Punkt kommt Hyaluron ins Spiel. Hyaluronsäure ist zunächst einmal ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes, der die Eigenschaft hat, besonders viel Wasser zu binden. Wie Sybille in ihrem Beauty-Drink-Test schon beschrieben hat, nimmt ab dem 30. Lebensjahr die körpereigene Produktion von Hyaluron rapide ab. Einige Hersteller setzen darum auf Nahrungsergänzungsmittel mit Hyaluron; andere auf Spritzen – vor allem im medizinischen Bereich: Bei arthrosegeschädigten Gelenken soll Hyaluronsäure das Gelenk schmieren und als „Stoßdämpfer“ wirken.

Je früher desto besser

Am häufigsten findet Hyaluronsäure allerdings in kosmetischen Cremes Anwendung. Einer der wichtigsten Vertreter der Sparte, die Meforma Cosmedics, verspricht beispielsweise, mit ihrer „Rejuvenation Hyaluron Booster Cream“ (gibt’s z.B. bei Amazon.de*), mit nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure die Hydration der Gesichtshaut langfristig wieder in den Vordergrund zu rücken und dadurch einen strafferen Eindruck zu erzeugen. Liegen hochwertige Inhaltsstoffe vor, so werden wohl auch die stetig gesendeten Nervensignale der Mimikmuskulatur etwas reduziert und damit die Faltentiefe sichtbar reduziert. Neue Mimikfalten, die auf die stetigen Bewegungen des Gesichts im Alltag zurückzuführen sind, können auf dieser Grundlage aktiv verhindert werden. Je früher der Einsatz demnach in Betracht gezogen wird, desto größer fällt der Effekt der Creme unter dem Strich aus – so der Hersteller auf Facebook.com*.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Hyaluron-Cremes gemacht? Tut es nicht auch eine normale Creme oder ein pflegendes Hautöl, wenn es um eine gute Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit geht?/Bild-Credit: Shutterstock.com

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Meforma Cosmedics entstanden

5 Kommentare
  • Sybille sagt:

    Im Moment mache ich ganz gute Erfahrungen mit Hyaluron-Ampullen als Gesichtspflege. Da ich zur Zeit keine reichhaltigen Cremes vertrage, ist das für mich eine gute Alternative.

    Viele Grüße
    Sybille

  • Käthi sagt:

    …mit Mitte 40 habe ich in diesem Sommer angefangen, mich ein bisschen mehr mit Gesichtscremes auseinander zu setzen. Zuvor war ich da wirklich ein Skeptiker und habe nur das Nötigste (Sonnencreme im Sommerurlaub, ab und an ein Peeling aus der Drogerie, mal etwas Kieselgel, mehr nicht) getan. Ein Selfie meiner Tochter von ihr und mir war dann die Initialzündung: Musste mich sofort um mehr Gesichtspflege kümmern. Bei ihr und mir. Nur mit unterschiedlichem Ziel :-) Für die Tochter kaufte ich in der Apotheke eine BPO-Creme gegen Akne (funktioniert ganz gut), für mich beschaffte ich eine ganze Reihe von Anti-Ageing-Mittelchen, die ich mir nach der Studie diverser Blog-Erfahrungen zusammenstellte. Ich teste noch, welche davon jeweils gut für mich sind und mache durchaus unterschiedliche Erfahrungen. Jede Haut reagiert ja anders. Eine Tagespflege mit LSF 30 oder höher gehört für mich nun jeden Morgen zum Standard. Ganz gut funktionieren bei mir abends nach der Reinigung dann ein AHA-Serum (hier ein Preiswertes von einer großen Drogeriekette) und ein BHA-Wasser (ebenfalls preiswertes Drogerie-Produkt). Hervorragende Ergebnisse erziele ich mit einem selbstgemischten Dermabrasions-Mittel (feine Korund-Körnchen aus dem Online-Versand gemischt mit einem Waschgel), das ich nur ein- bis zweimal in der Woche verwende. Kaum einen Effekt im Bereich der ersten Mimik-Falten sehe ich bei mir bei einem der ziemlich teuren Retinol-Produkte aus einem Online-Shop, das in mehreren Blogs heiß bepriesen wird. Das kaufe ich nicht wieder. Auch meine Haut neigt ab und an noch zu Pickelchen – also nutze ich dagegen auch die BPO-Creme meiner Tochter (wirkt gut). Als Abschluss der Pflege verwende ich ein 3-Zonen-Produkt von Olaz (auch aus der Drogerie), das ist zwar superangenehm nach dem Auftragen, ob es jetzt aber so den Antifalten-Effekt hat, da bin ich noch nicht sicher. Allerdings – und das ist nicht gelogen – haben mich seit Sommer zwei Kolleginnen angesprochen, ich würde so frisch aussehen. Das kann man jetzt vermutlich nicht auf eines der Mittelchen zurückführen, aber bestimmt auf die stetigere Intensivierung der gesamten Gesichtspflege :-)
    LG
    Käthi

  • Stefanie sagt:

    Ich bin der Meinung, dass man die Haut tagsüber schützen und nachts atmen lassen sollte. Als Tagespflege verwende ich daher eine Creme mit LSF und Petrolatum für den Okklusionseffekt. Mir wurde von meiner Kosmetikerin ausdrücklich zu einem Petrolatum-haltigen Produkt geraten, da dies am besten schützt (wer nicht so auf Petrochemie steht, kann auch nach Bienenwachs oder Rosenwachs Ausschau halten).
    Mehr als schützen vor Sonnen- und Kälteschäden kann man kaum und alles andere ist nicht durch Studien evidenzbasiert belegt, wenn man nicht gleich zum Filler oder Botox greifen will. Ich empfehle allen das Buch „Hautnah“ von Dermatologin Dr. Axel Adler.

  • Stefanie sagt:

    Sorry, Autocorrect hat leider den Namen falsch erkannt: es ist Dr. Yael Adler.

  • Jasmin sagt:

    Ich nehme seit 2 Monaten regelmässig Hyaluron Tabletten und habe damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Ich bevorzuge die Tabletten weil die im ganzen Körper wirken und nicht nur stationär wie bei einer Creme. Ich habe auch das Gefühl dass meine Gelenke geschmeidiger worden sind.

Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.