Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
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Freitagsfund: Businesskleider von Hugo Boss

Das Thema Businessmode ist auf dem Blog immer wieder aktuell. Wir haben uns schon mit Businesstaschen beschäftigt und edlen und trotzdem praktischen Businessschuhen. Businesskleidung haben wir bisher aber immer nur am Rande angeschnitten. Im heutigen Freitagsfund möchte ich Euch darum Businesskleider von Hugo Boss vorstellen – Klassiker, nicht ohne Grund. Denn das Unternehmen aus Metzingen bietet hervorragende Qualität zu einem guten Preis.

Ein Hoch auf Businesskleider!

Ich würde im Businessalltag vor allem zu Kleidern greifen – natürlich sind auch Hosenanzüge (zum Beispiel mit 7/8-Hose und Kurzblazer) extrem chic; auch Bluse-Stoffhose- und Rock-Blazer-Kombinationen gehen eigentlich immer gut. Aber das Businesskleid hat meines Erachtens einen entscheidenden Vorteil: Ihr müsst Euch morgens keine Gedanken machen, was Ihr zum Kleid kombiniert, sondern müsst es nur überstreifen und seht immer angezogen aus.

Businesskleider von Hugo Boss

Zwei Kleider im Etuitschnitt aus Schurwolle von Hugo Boss/Bild-Credit: Hugo Boss

Wichtig bei der Wahl des Businesskleides sind drei Punkte:

1. Das Kleid muss sitzen! Es darf nirgends drücken, Falten schlagen oder zu kurz sein – sodass Ihr immer zupfen müsst. Ihr müsst Euch darin absolut wohl fühlen, denn im Büro, oder unterwegs mit Kunden sollt Ihr nicht an Euer Kleid denken müssen. Den Punkt finde ich enorm wichtig, denn er hat unmittelbar Einfluss auf Euer Selbstbewusstsein.

2. Das Kleid muss zeitlos sein! Es sollte so schlicht sein, dass es zu allem kombinierbar ist und keiner Mode unterworfen ist. Ihr könnt es – je nach Berufssparte – gerne mal mit ausgefallenen Accoessoires aufpeppen – auffälligen Ohrringen oder Schuhen, aber das Kleid sollte zurücktreten und Euch strahlen lassen.

3. Das Kleid sollte eine gute Qualität haben! Gerade im Business ist gute Verarbeitung enorm wichtig. Kein Kunde sieht das Markenetikett in Eurem Nacken, aber er sieht ob Euer Outfit schnell knittert, ob es Knödelchen bildet oder ausgeblichen aussieht. Ein gutes Businesskleid hält vielen Maschinenwäschen stand, und sieht immer noch top aus.

Hugo Boss: Wissen, worauf es ankommt

Mir gefallen die Damenkleider von Hugo Boss sehr gut. Die Schnitte und Farben sind schlicht und zeitlos, ohne bieder zu wirken. Außerdem ist das Unternehmen aus Metzingen ein „alter Hase“ in Sachen Businessmode, und weiß, worauf es im Arbeitsalltag ankommt – die Schnitte sind also durchdacht und haben sich bewährt. Allerdings solltet Ihr bei der Wahl Eures Kleides auf die Materialzusammensetzung achten. Hugo Boss produziert leider häufig mit hohem Polyesteranteil – vermutlich, damit die Kleider perfekt sitzen. Das hat allerdings den Nachteil, dass man in den Kleidern auch viel schneller schwitzt, und das ist ja das letzte, das man im Businessalltag möchte. Ihr findet aber auch viele Kleider mit edler Schurwolle. Fündig werdet Ihr online bei Hugo Boss oder z.B. auch bei Peek und Cloppenburg.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Kleidern von Hugo Boss gemacht? Noch ein Tipp zum Schluss: Vor ein paar Tagen haben wir Euch hier faire Businessmode vorgestellt, außerdem kann Ich Euch die Businessmode von Dolzer empfehlen

Businesskleider von Hugo Boss

Bei Boss gibt es natürlich auch edle Businesskleider mit langen Ärmeln/Bild-Credit: Hugo Boss

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3 Kommentare
  • Kathrin sagt:

    Liebe Dani,

    die sind wirklich sehr schön, die Kleider, die du da rausgesucht hast. Wichtig finde ich immer, dass aller Schlichtheit und Zeitlosigkeit zum Trotz immer noch irgendein nettes Detail verarbeitet ist, damit das Kleid nicht ganz schmucklos wirkt. Die abgesetzte Schulterpartie bei dem Kleid rechts unten und die Raffung bei dem blauen in der oberen Reihe.

    Gerne mehr zu solchen Themen, auch gerne in Richtung „Wie style ich xy bürotauglich?“ oder „flache Schuhe im Büro jenseits von Ballerinas“.

    Liebe Grüße

    Kathrin

  • Käthi sagt:

    …du hast Recht und das bringt mich zu der Überlegung, dass ich im Business mehr Kleider tragen könnte. Kleider oder Röcke trage ich weitgehend nur privat (da aber sehr gern). Dadurch, dass unser Unternehmen sehr männlich dominiert ist und ich als Frau in einer Führungsposition bin, stelle ich fest, dass ich mich dem männlichen Kleidungsbild „Anzug“ mit Bluse deutlich anpasse; ich trage diese Kombi an bestimmt 95% der Arbeitstage. Vermutlich unbewusst, denn man fühlt sich ohnehin schon als Sonderling und möchte sich eher integrieren als abheben. Da streikt nun aber mein innerer „Frauenpower“-Antreiber der mir sagt, dass das Blödsinn ist :-) Die von dir vorgestellten schönen, schlichten Business-Kleider sind da eine tolle Inspiration, Danke dafür.

    LG
    Käthi

  • Gretchen sagt:

    Ich trage im Arbeitsalltag hauptsächlich Kleider (vor allem Wickelkleider) von Ralph Lauren: toller Schnitt, großartige Verarbeitung mit hochwertigem Jersey. Sie sehen in Schwarz oder Marineblau sowohl im Sommer zu Riemchensandalen mit Blockabsatz als auch im Winter zu Stiefeln toll aus. Gerade in einer Branche, in der die Männer meist Anzüge tragen, ist eine Kollektion an Bussinesskleidern Gold wert. Kleine Unstimmigkeiten kann man beim Schneider vor Ort anpassen lassen – auch diese „Investition“ zahlt sich aus, denn nichts geht über ein gut sitzendes Kleid! Auch für den Dresscode „Business Casual“ habe ich nach all den Jahren eine Art „Uniform“ entwickelt: Seidenbluse, edle Jeans (z.B. sitzen jene von Escada fantastisch!), Blazer und Ballerinas. Als Schmuck trage ich maximal meine Perlenohrstecker, Verlobungs- und Ehering, meine Uhr und mein Clic-Clac-Armband eines bekannten französischen Kofferherstellers. Bei der Uhr setze ich auf die Qualität der ältesten Schweizer Uhrenmarke, ansonsten aufgrund meines Hauttons auf Weißgold. Aber das eleganteste Outfit kann durch Details wie ungemachte Nägel (noch schlimmer: lange Gelnägel mit glitzernden Nagelstickern!) oder einen herausgewachsenen Haarschnitt ruiniert werden. Gerade in Meetings sitzt man oft dicht aneinander und wer möchte schon die abgekauten Nägel oder den Spliss seines Gesprächspartners direkt vor Augen haben? Ich setze hier auf natürliche Farben und regelmäßige Pflege bzw. Besuche beim Spezialisten. Gerne wird beim Auftritt auch die Körperhaltung vergessen: Wer dasteht wie der Glöckner von Notre Dame macht keine gute Figur, ich rate zu „Brust heraus, Bauch hinein!“, wie es schon Großmutter formulierte. Das Ganze sollte aber nicht steif wie in einem Benimmseminar, sondern natürlich und ungezwungen wirken. Eine gute Körperhaltung gepaart mit korrekten Umgangsformen (Knigge!!!) wird besonders älteren Geschäftspartnern positiv auffallen. Am Wichtigsten ist aber freilich die fachliche Kompetenz, aber das sollte selbstverständlich sein. Dies sind meine Ratschläge aus einer Dekade Berufserfahrung. ;-) Ungefähr so lange bin ich auch bereits Leserin dieses Blogs. Liebe Grüße!

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