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Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.

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Die Fashion-Week ist dieses Jahr körperlich besonders anstrengend, weil viele Events ausgelagert sind. So war ich im letzten Jahr noch zum Großteil im Hauptzelt am Brandenburger Tor unterwegs. Um sich die hohen Kosten zu sparen und vielleicht auch die Exklusivität zu erhöhen, sind viele Firmen jedoch dazu übergegangen, ihre Shows offside zu zeigen. Das führt allerdings dazu, dass man als Redakteurin eigentlich den ganzen Tag von einem Event zum nächsten kurvt. Am zweiten Tag der Fashion-Week standen für mich die Shows von Lena Hoschek, Rebekka Ruétz und Kilian Kerner auf dem Programm. Außerdem habe ich die Salonshow im Adlon, die Bread & Butter und die Store-Eröffnung von Karl Lagerfeld besucht.

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Die Fashion-Show der Österreicherin Lena Hoschek war das Highlight des zweiten Tages. Lena zeigte uns wieder wunderschöne, feminine Kleider mit A-Line, diesmal im Stil der 60er-Jahre. Nastasia wird sind in einem extra Artikel noch ausführlich der Kollektion widmen. Oben seht Ihr übrigens die Drittplazierte der diesjährigen Staffel von Germanys next Topmodel Luise.

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Nicht nur Lena Hoschek selbst (oben mit Nastasia), auch viele Gäste kamen im typischen 50er-Jahre-Rockabilly-Stil zur Show – beispielsweise Moderatorin Enie van de Meiklokjes (rechts) und Designerin Anne Schneider (links) mit eigens entworfenem Facinator.

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Die Österreicherin Rebekka Ruétz kooperierte für Ihre Show Splendor Solis – der Glanz der Sonne mit dem Tiroler Holzbrillenhersteller Rolf Spectacles. Allerdings konnte mich ihre Ethno-Kollektion aus schwarz-weißen, bordeauxfarbenen und senfgelben Stücken mit Metallic-Effekten dieses Jahr nicht so überzeugen wie in den vergangenen Jahren. Ganz unpassend empfand ich auch die Gesichtstribals zu den Brillen.

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Die Bread & Butter fand wie in den vergangenen Jahren im stellgelegten Flughafen Tempelhof statt, der nicht nur einen spannenden Rahmen für die Präsentation bietet sondern auch jede Menge Platz für die wahnsinnig große Modemesse.

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Einer der schönsten Aspekte von Modewochen wie der Berliner Fashion-Week ist die Möglichkeit, alte Bekannte wiederzusehen. Besonders gefreut habe ich mich über ein Treffen mit Conny und Vicky (oben im Gespräch mit der Agenturchefin Doris Dober).

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Am Stand von Sal y Limon habe ich jedoch nicht nur meine deutschen Bloggermädels getroffen, sondern auch die bekannte italienische Fashion-Bloggerin Chiara Ferragni von The Blonde Salad – hier im Gespräch mit Anne. Das Schweizer Label SYL wurde übrigens im Jahr 2009 gegründet und führt kunterbunte Armreifen.

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Wie im vergangenen Jahr habe ich auch dem Green Showroom im Hotel Adlon wieder einen Besuch abgestattet und war begeistert von der Kreativität der 30 Mode-Labels, die auf hochwertige faire Materialien und Herstellungsmethoden setzen. Besonders gut gefallen hat mir das Schweizer Label Swiss Affaire von Henrieta Duffner, das wunderschöne feminine weißen Spitzenkleidchen produziert (oben im Showroom und während der Salonshow).

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In der Salonshow wurden die Labels des Green Showrooms präsentiert. Unter anderem waren Flapperkleidchen im Stil der 20er-Jahre zu sehen, aber auch sehr außergewöhnliche Modelle, die toll verarbeitet aber wahrscheinlich wenig alltagstauglich sind. Deutlich wurde jedoch, dass Grüne Mode nur noch wenig mit unmoderner Öko-Kleidung zu tun hat.

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Im Anschluss an die Salonshow besuchte ich gemeinsam mit Nastasia die Eröffnung des ersten Berliner Karl-Lagerfeld-Stores in der Neuen Schönhauser Straße 8 in Mitte. Auf ca. 135 Quadratmetern könnt Ihr Damen- und Herrenkleidung, Accessoires, Schuhen aber auch Bücher und Geschenkartikel erwerben – natürlich alles mit dem Kopf von Karl versehen.

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Auch Kilian Kerners Show – die wie im letzten Jahr musikalisch von einer Band begleitet wurde – konnte mich zum Großteil nicht überzeugen. Der Fokus der Frühjahr-Sommer-2014-Kollektion „Hör nicht auf mit träumen“ liegt auf Sportmode und so liefen alle Models mit Turnschuhen über den Laufsteg. Nett anzuschauen waren die Abendkleider in Bronze- und Goldtönen.


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