Ein Make-up-Workshop bei Serena Goldenbaum

Als Teenager wollte ich Visagistin oder Maskenbildnerin werden. Aber – wie das Leben und die Vernunft so spielt – ich bin Journalistin geworden. Die Leidenschaft für Make-up blieb jedoch: Ich liebe es, Schminktechniken auszuprobieren. Doch irgendwie fehlte mir immer die richtige Anleitung – trotz YouTube. Per Zufall stieß ich auf die Workshops der Make-up-Artistin Serena Goldenbaum und buchte kurzerhand das Wochenendseminar „Glow Visagistin“. von Sybille

Der ganz spezielle „Glow“

Die Hamburgerin Serena Goldenbaum ist eine der angesehensten Hairstylistinnen und Make-up-Artistinnen weltweit und hat schon Celebrities wie Claudia Schiffer (hat Schlupflider!) oder Giselle Bündchen noch schöner gemacht. Dementsprechend gespannt war ich auf das Wochenende in ihrer ihrer Make-up und Style-Bar in Hamburg. Die kleine Runde lernwilliger Frauen war bunt und interessant zusammengewürfelt: von der Friseurin über den Image-Coach bis hin zu Make-up-Afficionados, die aus rein persönlichem Interesse am Workshop teilnahmen. Serena Goldenbaum startete direkt mit der Praxis und präsentierte an einem Model die grundlegende Schminktechnik, die die Basis aller ihre Make-ups ist. Sie zeichnet sich durch eine große Natürlichkeit und den ganz speziellen Glow aus.

Die Make-up-Bar ist stylish und doch sehr gemütlich eingerichtet – einfach zum Wohlfühlen….

… und natürlich ein Paradies für jeden Make-up-Fan.

Die schöne Linn – ungeschminkt

Auf das gereinigte Gesicht wird zunächst eine Feuchtigkeitscreme und danach die Foundation aufgetragen. Um den Effekt eines guten Make-up zu verdeutlichen, wurde zunächst nur eine Gesichtshälfte des Models geschminkt. Wichtig ist Serena, dass die Foundation natürlich und nicht zu pastig wird. Daher arbeitet sie an manchen Tagen auch nur mit getönter Tagescreme.

Linn mit Make-up, leichter Kontur und ein wenig Glow

Mein erstes professionelles Make-up

Nach der eindrücklichen Schritt-für-Schritt-Präsentation war es dann an uns – den angehenden Glow-Visagistinnen – aktiv zu werden. Es ist tatsächlich eine Herausforderung, eine andere Person zu schminken. Die Handgriffe sitzen erst einmal nicht wirklich und es hat mich Überwindung gekostet, die Wimpernzange zu nutzen und an einem „fremden“ Auge mit Mascara zu hantieren. Doch Serenas warme und wertschätzende Art ermutigte mich immer wieder und nach ca. 1,5 Stunden hatte ich mein erstes „professionelles“ Make-up fertiggestellt.

Mein erstes „professionelles“ Make-up im Schneewittchen-Look

Teure Produkte und Drogerieware

Am zweiten Tag ging das Schminken schon sehr viel leichter von der Hand. Bei meinem Model habe mich nach dem Tages-Make-up noch an eine Abendversion gewagt. Diese wird im übrigen mit der gleichen Technik wie das Tages-Make-up nur mit intensiverem Farbauftrag bzw. anderen Farben gestaltet. Wir arbeiteten mit sehr teuren Produkten, allerdings durchaus auch mit Drogerieware. Ganz begeistert war ich von der Marke L.O.V., die man u.a. bei Rossmann bekommt. Serena liebt auch Naturkosmetik und arbeitet gerne mit „und Gretel“ (wunderbarer Transparentpuder und ein toller Augen-Make-up Stift „Luk“), „Kjaer Weiß“ oder auch Illia.

„Mein“ Model Tanja – auch ungeschminkt eine Schönheit – gibt übrigens ehrenamtlich Kosmetikseminare für DKMS-Life und hilft damit Krebspatientinnen, sich wieder schön zu fühlen

Tanja mit leichtem Tages-Make-up, das ihre Vorzüge noch mehr hervorhebt

Mein Fazit: Der zweitägige Workshop hielt, was er versprach. Es war ein wunderbares Erlebnis, mit schönen Gesprächen, viel Gelächter und Arbeit mit interessanten Produkten. Ich habe viel über die Kunst des richtigen Make-ups gelernt, mit wunderbaren Frauen zusammengearbeitet und bin tatsächlich ziemlich ins Schwitzen geraten. Ein toller Einstieg in einen professionelleren Umgang mit Make-up. Und jetzt heißt es für mich: Üben, üben, üben.

PS: Den Workshop „Glow Visagist“ habe ich selbst bezahlt.

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2 Kommentare
  • Dani sagt:

    Liebe Sybille,

    über Deine ersten beiden Sätze musste ich schmunzeln. Der Journalistenberuf als „vernünftige Alternative“ – das hatte ich bisher auch noch nicht gehört! Ich bin sehr gespannt, wie sich die Visagistengeschichte bei Dir weiterentwickeln wird!

    Herzlichst, Dani

  • Sybille sagt:

    Liebe Dani,

    nun ja – als Wirtschaftsjournalistin ist man doch ziemlich seriös;-)

    Lieben Gruß
    Sybille

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