Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Wie ernährt man sich (gesund) in Schottland?

Das mit den Briten (und dazu zählen in diesem Fall auch die Schotten) und dem Essen ist ja so eine Sache. Man findet die besten Gourmetrestaurants auf der Insel, wunderbar frisches Gemüse und leckeren Fisch bekommt man vor allem in den ländlichen Küstenregionen. In Supermärkten dominieren jedoch abgepackte Fertiggerichte, alles wird frittiert, Kinder verzehren als Pausenbrot eine Tüte Chips und der viele schwarze Tee ist vermutlich auch nicht gesund. Als ich bei Theresa vom Edinburgh Farmers Market las, habe ich mir Datum und Ort deshalb sofort notiert. Und es hat sich gelohnt: Wir haben uns nicht nur mit köstlichem Käse, sondern auch mit Vollkornbrot eingedeckt.

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Der Edinburgh Farmers‘ Market findet jeden Samstag von 9 bis 14 Uhr auf der Castle Terrace unterhalb der Burg statt; hier bieten über 50 Produzenten aus der Region selbstangebautes Gemüse, Käse, selbstgeräucherten Fisch oder hausgemachte Marmeladen an – und wir kamen auch erstmals mit den schottischen Spezialitäten in Kontakt

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So z.B. mit Scotch Eggs, diese bestehen aus hart gekochten Eiern, die mit Wurstbrät umhüllt, mit Brotkrumen paniert und anschließend frittiert werden – das klingt ja noch ganz lecker…

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… etwas gewöhnungsbedürfig muten hingegen die Zutaten vom schottischen Nationalgericht Haggis an: Es besteht aus einem Schafsmagen, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird – puh, wir halten uns da lieber an die süßen Sachen

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Viele schottische Backwaren haben auch in die englische Tea Time Einzug gehalten, so z.B. Scones, die ich während unserer Reise sehr häufig am Nachmittag zu einer Tasse schwarzen Tee genossen habe – mit Marmelade und Clotted Cream oder einfach nur mit Butter

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Eines der Grundnahrungsmittel in Schottland ist Getreide, das z.B. mit warmer Milch erwärmt als Porridge genossen wird (und ich bin auf den Geschmack gekommen!) – dazu gibt es Sahne, Früchte oder auch diesen leckeren glutenfreien Sticky Toffee Pudding

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Gehören zu Schottland wie fish’n’chips und indische Restaurants: der aus Getreidemaische gewonnene Scotch Whisky, Gin sowie Starkbier

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Über dieses Vollkornbrot haben wir uns ganz besonders gefreut, denn in den meisten Supermärkten und Hotels bekamen wir nur Toastbrot – Der Hersteller der leckeren Dinkel-Roggen und Nussbrote stammt aus Deutschland

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