Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
DIY-Ideen mit Florentiner Papier

Vorweihnachtszeit bedeutet für mich auch immer Bastelzeit. Mein letztes Projekt: Ich habe alte, rosafarbene Hutschachteln von Tchibo mit wunderschönem Florentiner Papier beklebt. Die Schachteln erhalten dadurch einen sehr hochwertigen Look und passen auch viel besser in Amalias Zimmer. Mit demselben Papier habe ich außerdem die Rückwände ihrer Schränke tapeziert und aus den Regalen auf diese Weise ganz einfach farbenfrohe Unikate gezaubert.

Die italienische – vor allem die Florentiner – Buntpapierherstellung ist eine Tradition, die bis ins Mittelalter reicht. Zu dieser Zeit bedruckte man die Papiere noch manuell mit Holzblöcken. Die „Carte Tampone“ mit einfachen ornamentalen Musterungen wurden anschließend vor allem als Bucheinbandmaterial verwendet. Heute wird Florentiner Papier im Offsetdruckverfahren hergestellt und kann von Euch benutzt werden um Geschenke oder Schachteln hübsch einzupacken, um Schränke oder Schubladen auszukleiden, aber beispielsweise auch für die Buchbinderei, Scrapbooking und Origami. Die beiden größten italienischen Hersteller von Buntpapieren sind die Familienbetriebe TASSOTTI in Bassano del Grappa im Veneto und ROSSI aus Borgo San Lorenzo bei Florenz (letztere machen auch wunderbares Briefpapier).

 

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Vorher: Diese rosafarbenen Hutschachteln  von Tchibo stammen noch aus meiner Studentenzeit und gefielen mir schon länger nicht mehr…

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… kurzerhand habe ich mich darum mit hübschem Florentiner Papier (gibt’s in Papeterien, gut sortierten Schreibwarenläden und online z.B. bei Manufactum) sowie Tapetenkleister eingedeckt – und los ging’s!

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Nachher: Das Bekleben ist nicht schwer, nur ein wenig zeitaufwändig, und vom Ergebnis bin ich wirklich positiv überrascht – die beiden kleinen Schachteln erhält Amalia, die große Grüne werde ich selbst für Hüte verwenden

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Vorher: Amalias IKEA-Regal stammen ebenfalls noch auch meiner Studentenwohnung und sind lange nichts Besonderes gewesen…

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Nachher: … dank einer farbenfrohen Rückwand erstrahlen sie nun in neuem Glanz

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Auch das Tapezieren der Rückwand ist nicht schwierig, Ihr müsst die einzelnen Bahnen nur so schneiden, dass die Übergänge später von den Regalbrettern verdeckt werden

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Ich habe mich für ein rotes Blumenmuster und himmelblaue Elefanten entschieden

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Aus den Papierresten habe ich übrigens schnell noch kleine Notizbücher und Lesezeichen gebastelt – kann man immer gebrauchen und eignen sich auch toll als Geschenk; Habt Ihr schon einmal mit Florentiner Papier gearbeitet?

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1 Kommentar
  • Marlena sagt:

    Das sieht wunderbar aus! Ich habe soetwas ähnliches auch gemacht, aber ich habe dafür Paper Patch Papier benutzt. Wobei das nach dem Trocknen sehr durchsichtig wurde. Wo hast du denn das Florentiner Papier her?

    Liebe Grüße

    Marlena

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