Lady-Frage

Liebes Lady-Blog-Team,
ich habe ebenfalls eine Lady-Frage: Im Sommer findet die Hochzeit meiner Schwester statt und ich bin neben der Trauzeugin für die Organisation des Junggesellinnenabschiedes verantwortlich. Da ich selbst bisher noch nicht an einem solchen Event beteiligt war, würde ich gern wissen, wie das Programm aussehen könnte. Wir haben einen ganzen Tag dafür Zeit und sind etwa zu acht. 

Des Weiteren würde ich gern wissen, wer für die Kosten der Feier aufkommt? Bezahlt jede für sich oder wer übernimmt im Gesamten die Kosten? Ich bin gespannt auf Eure Antwort!

Ganz lieben Dank vorab!
Eure Michaela

Liebe Michaela,

ach wie schön: eine Hochzeit! Und auch wenn heute niemand mehr befürchten muss, seine Selbstständigkeit in der Ehe aufzugeben und nur noch als Paar aufzutreten, ist es doch ein toller Anlass, um mit den liebsten Freundinnen (oder eben unter Männern) loszuziehen. Stilvoll wird es mit Wellness, Sekt und guter Laune, peinlich mit Kondomverkauf aus dem Bauchladen, Strippern, albernen Kostümen, zu viel Schnaps und Gästen, die lieber woanders wären. Einen genauen Plan kann ich Dir natürlich nicht geben, aber ich erzähle Dir einfach mal, wie wir den Jungesellinnenabschied meiner Schwägerin gefeiert haben.

Am frühen Nachmittag habe ich die Braut von der Arbeit abgeholt und zu meinen Eltern gebracht. Dort wartete schon ein Teil der Freundinnen. Wir haben uns ein paar bedruckte T-Shirts übergeworfen und das ein oder andere Gläschen Prosecco getrunken. Danach ging’s in die Hamburger Innenstadt ins Nivea-Haus. Nach ein bisschen Wellness haben wir gemeinsam gegessen und mit den noch dazu gestoßenen Mädels gemütlich zusammengesessen. Den Abend haben wir dann auf dem Hamburger Kiez ausklingen lassen – mit einem Stapel „Sekt-Gutscheinen“. Dem Wirt der dazugehörigen Bar waren wir wohl sympathisch und er hat für uns einen eigenen Raum geöffnet. Die Männer stießen nach 0 Uhr dann zu unserer Gruppe dazu und der Tag war wirklich erfolgreich!

Die Sache mit dem Geld war allerdings nicht so einfach, wie wir es uns vorgestellt hatten. Geplant war, dass jede Frau für sich zahlt und etwas in die Braut-Kasse wirft. Einigen war es aber lieber die Braut direkt einzuladen und andere mochten gar nichts geben. Im Endeffekt haben die Väter von Braut und Bräutigam den größten Teil der Kasse gespendet. Trotzdem halte ich diese Lösung immer noch für die Beste. So muss das Geld nicht über peinliche Spielchen am Abend erworben werden und jeder entscheidet selbst, wie viel er ausgeben möchte. Außerdem finde ich es richtig, die Braut in die Planung des Abends einzubinden. Ich hoffe, meine Erfahrung hilft Dir weiter und Ihr werdet einen wundervollen Abend verbringen!

Alles Liebe
Constanze, deren Bruder an dem Abend wildfremde Leute mit den Worten: „Ich heirate, und das da, das ist sie! Ist sie nicht toll?“ umarmt hat.

PS: Habt Ihr auch eine Lady-Frage? Dann sendet mir eine E-Mail an info@lady-blog.de.

Bild-Credit: Shutterstock.com

Merken


6 Kommentare
  • tabea sagt:

    die variante von constance finfe ich sehr sympathisch! schlimm wirds ja immer dann, wenn es in diese billige richtung geht, von der man leider mehr und mehr am we zu gesicht bekommt…

  • Constanze sagt:

    Hallo Tabea,

    schön, dass es dir auch gefallen hätte. War ein wirklich toller Tag.
    Die Männer haben übrigens auch nicht das „typische“ Programm mit Verkauf und Stripperin gemacht, sondern waren Kanufahren – incl. (un-)freiwilligem Bad in der Alster-, grillen und Flunkyball spielen im Park. Sie wollten auch lieber das machen, was dem Bräutigam eh Spass bringt.
    Ich würde es auch wieder so gestalten, dass man sich später trifft. Irgendwie ist es nämlich doch komisch in der selben Stadt und am selben Abend getrennte Wege zu gehen.

    Alles Liebe

    Constanze

  • Brockdorff sagt:

    ..im Playboy-Bunny-Look..

  • Maja sagt:

    Wir hatten im Freundeskreis bisher 4 Hochzeiten und daher natürlich auch den Jungesellenabschied. Getrennt wurde am Nachmittag begonnen und gemeinsam dann der Abend begangen. Erst Therme oder Shoppen oder Hennamalen auf Händen und die Jungs haben sich derweilen anderweitig beschäftigt. Zum Abendessen trafen sich alle bei den Freunden mit dem großen Haus und gemeinsam wird der Abend verbracht. Entweder Grillen oder selber Kochen.
    Wir sind keine Discogänger und mögen es lieber im Freundeskreis dem Abend zu verbringen. Außerdem lieben wir grillen/Smoker/selber Kochen. Die Kosten wurden geteilt und die Braut und der Bräutigam eingeladen. Bisher hat es allen gefallen.
    Besser ein schöner Abend für alle als Peinlichkeiten die keiner will.

    Grüßle
    Maja

  • Constanze sagt:

    Ihr Lieben,

    mir ist grade noch eingefallen, dass wir auch überlegt hatten ins Türkische Hammam zu gehen, aber da war leider Männertag. :) In manchen gibt es auch spezielle Braut-Angebote.

  • Lara K. sagt:

    Ich habe mir schon viele JGA Geschichten angehört. Da gab es immer alles mögliche, was passiert ist. Aber ich finde es auch sehr schön, wenn der Abend gemütlich verläuft. Da darf ein JGA T-Shirt auf jeden Fall niemals fehlen. Auch bei den drei JGA, bei denen ich dabei war. Sowohl die Braut, als auch die Mädels trugen ein offensichtliches Shirt, welches deutlich machte, wer die Braut war :)

Hinterlasse doch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.