Lady-Frage

Liebes Lady-Blog-Team, liebe Constanze,
Bevor ich Euch Löcher in den Bauch frage, möchte ich Euch ein großes Lob für Euren Blog aussprechen. Obwohl ich mich nie als Lady bezeichnet habe, ist es schön, mich in einigen Eurer Beiträgen wiederzufinden. Nach endlos vielen Monaten habe ich endlich meine Traumfigur erreicht und bin nun an dem Punkt angelangt, wo ich es wagen kann, die Übergrößen in die Tonne zu werfen. Denn, mal unter uns: Welche Frau, die Wert auf sich legt, möchte trotz guter Kombination und Farbgespür wie ein Kartoffelsäckchen aussehen?

Ich muss nämlich zugeben, dass ich in der Vergangenheit eher Billigware im Einkaufskorb mein Eigen nannte, doch nun kann ich endlich beginnen meinen Kleiderschrank langlebig neu zu gestalten. Chice Kleidung ist oftmals abhängig von guter Qualität und diese spiegelt sich sehr gern im Preis wider. Eure Empfehlungen inspirieren mich sehr, sind jedoch nicht für meine Preisklasse geeignet. So habe ich mich eigens auf die Suche gemacht und Mint&Berry für mich entdeckt. Kennt Ihr ähnliche Labels? Habt Ihr schon Erfahrungen zu diesem machen können? 

Fühlt Euch herzlichst gegrüßt, Jessi

Liebe Jessi,

im Gegensatz zu Dani kannte ich Mint&Berry bisher nicht und die Sachen sehen wirklich schön aus. Was hast Du denn für Erfahrungen mit der Qualität gemacht? Die Materialien sind ja sehr gemischt und ich habe auch das eine oder andere Polyesterkleidchen entdeckt. Ich denke, das ist die wichtigste Regel für langlebige Lieblingsteile im Kleiderschrank: Schau Dir immer die Materialen an, bevor Du ein Kleidungsstück bestellst. Noch besser ist es natürlich, wenn Du das Teil im Laden in die Hand nehmen kannst – so kannst Du überprüfen wie die Nähte verarbeitet sind und wie fest der Stoff ist. Viele der Dinge, die wir hier vorstellen, können wir uns auch nicht ständig leisten. Da helfen nur Outlets, Ausverkäufe oder darauf sparen. Was meinst Du, wie sehr Du ein Stück wertschätzt, wenn Du einige Zeit daraufhin gespart hast. Qualität und Preis passen meiner Meinung nach z.B. aber auch bei Läden wie s.Oliver, Esprit und Benetton.

Am liebsten shoppe ich jedoch bei P&C. Dort findest Du zum Beispiel Marie Lund, Franco Callegari, Mac oder Angels. Auch wenn viele Mädels zunächst ungern zu Marken greifen, die auch ihre Mütter tragen, kann ich das nur empfehlen. Die Mama weiß schon, was sie tut. Aufpassen muss man häufig bei den jungen Linien der „alteingesessenen“ Firmen. Leider wird hier oft nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität verringert. Shirts aus der Esprit Collection Abteilung halten bedeutend länger, als die aus der EDC Linie. Bei Tommy erkennt man die Qualitätsunterschiede meistens an der Position des Logos. Je größer und besser zu sehen, desto geringer die Qualität. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Shoppen und gönn Dir ruhig mal ein völlig nutzloses aber schönes Teil, wer so diszipliniert war, hat sich das verdient.

Alles Liebe
Constanze, die auch mal ein wenig langlebiges Teile kauft, einfach, weil es ihr gefällt

Bild-Credit: Shutterstock.com

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26 Kommentare
  • Dani sagt:

    Den Tipps von Constanze kann ich mich nur anschließen. Ich bin auch ein großer Fan von P&C und insbesondere von Marie Lund! :-)

    Liebe Grüße
    Dani

  • Lisa sagt:

    Mint&Berry kannte ich auch noch nicht, vielen Dank für den Tipp!
    Wo ich die Sachen mir so ansehe fällt mir das Berliner Label femkit (auf Dawanda zu finden) ein.
    Auch wenn deren Preise schon wieder ein bisschen höher sind, ist es im Vergleich immer noch günstiger als bei manch anderen Marken. Ich spare jedenfalls schon fleißig auf das ein oder andere Teil dort :)
    Besonders die klassischen Schnitte haben es mir sehr angetan.

    Liebe Grüße,
    Lisa

  • /the weekender! sagt:

    Langlebig und günstig schliesst sich leider in den meisten Fällen gegenseitig aus. Wichtig für Langlebigkeit sind nämlich gutes Material und hochwertige Verarbeitung. Beides bekommt man, Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht zu einem günstigen Preis.

  • Amalia sagt:

    Liebe Jessi,

    manche Designer-Labels sind sehr teuer, aber oft nicht in gleichem Maße hochwertig wie hochpreisig.

    Dann gibt es eine ganze Reihe von Herstellern, die zwar sehr teuer sind, aber dafür auch unverwüstliche Qualität liefern. So etwas bekommst Du z.B. in Hamburg bei Ladage & Oelke oder in München bei Ed. Meier.

    Und dann gibt es auch noch wunderbare Sachen aus sehr guten Materialien in sehr guter Verarbeitung ohne besondere Markennamen z. B. bei Frankonia oder im British Shop. Wenn’s weniger kosten soll – es gibt dort auch immer Sonderangebote, nicht nur zum saisonalen Schlussverkauf.

    Wenn Du „Klassiker“ wie Pullover in ewigwährenden Farben oder Jacketts in sehr guter Qualität kaufst, dann halten sie auch jahrelang. Aber Achtung, Schnäppchen nicht kaufen, nur weil sie billig sind, sondern nur, wenn sie nach Farbe, Material, Größe und Schnitt genau das sind, was Du suchst, sonst gibt’s kein Schnäppchen, sondern einen klassischen Fehlkauf.

    Eine alte Modeweisheit lautet bekanntlich, der tatsächliche Preis eines Kleidungsstückes ist nicht der auf dem Preisschild, sondern er errechnet sich aus dem Verkaufspreis geteilt durch die Anzahl der Male, die das Stück getragen wurde.

    Mein 18-jähriger, immer noch tadellos aussehender Burberry-Trenchcoat gehört übrigens damit zu meinen billigsten Kleidungsstücken überhaupt! :-)

    LG
    Amalia

  • Amalthea sagt:

    Leider sagt aus meiner Sicht der Preis nicht unbedingt was über die Qualität aus. Bei Esprit, S.Oliver und Mexx beispielsweise kaufe ich mittlerweile gar nichts mehr oder nur selten. Zu oft hab ich mich geärgert,weil ein Stück nach mehreren Schonwaschgängen nicht mehr vorzeigbar aussah. Und wenn ein, verhältnismäßig teurer Wintermantel nur aus Kunstfaser besteht, möchte ich ihn nicht.

    Das finde ich nämlich wichtiger: auf die Inhaltsstoffe schauen (nicht nur bei der Kosmetik) So habe ich auch einige H&M Stücke im Schrank, die aus meiner Sicht zeitlos und langlebig sind (ja, das geht) … mehr als manches teure Stück.

  • Caro sagt:

    Das Problem mit Esprit habe ich auch. War ich früher Esprit sehr treu bin ich es jetzt wesentlich weniger. Die Qualität hat sich in den letzten Jahren sehr drasticsh verschlechtert und ist das Geld in den meisten Fällen nicht wert.
    Neben Mint&Berry- mag ich auch sehr gerne – finde ich auch Kiomi toll, oder NafNaf, beides bei Zalando zu bekommen.
    Ansonsten was ich auch sehr gut finde ist zero. Kennt das jemand?

  • Also ich bin nach vielen Jahren des Klamottenkaufen dazu gekommen, die günstigeren Marken völlig zu umgehen. Mac, S. Oliver, Esprit usw. kaufe ich überhaupt nicht mehr. Deren Qualität steht nämlich in keinem Verhältnis zu ihrem Preis. Ich greife entweder zu den ganz billigen, wie H&M oder Zara, manchmal auch C&A. Da ist die Qualität meist ok und der Preis super. Oder ich kaufe bei den richtig teuren Marken, wenn es z.B. um Winterjacken geht, die ich mehrere Jahre tragen will oder Stiefel. Darauf spare ich dann tatsächlich. Und wenn es um das wirklich schlimme Thema Ausbeutung der Textilarbeiterinnen in Asien geht, da sind sie sich doch alle gleich. Die teuren und die billigen Hersteller lassen dort zu unmöglichen Bedingungen produzieren. Da gibt es nur wenige Ausnahmen, oder?

  • Elena sagt:

    Caro, ich bin froh, dass es noch wem aufgefallen ist. Meine Esprit-Sachen halten leider mitlerweile nicht mehr lange oder sind nach 2-3 mal waschen so verblasst, dass ich sie kaum noch tragen mag… :(

    Zero mag ich auch gerne, leider passt mir da kaum was. Sind die denn qualitativ besser?

    Ich kaufe viel im Schlussverkauf oder nutze schonmal Rabatt-Aktionen wie die Glamour-Shopping-Week. Man muss da oftmals Glück haben, aber da sind dann auch schonmal teurere Sachen drin. Ansonsten gucke ich mich manchmal in Mamas Kleiderschrank um – manches was sie nicht mehr tragen mag ist eigentlich noch super schön und lässt sich prima kombinieren ;)

  • /the weekender! sagt:

    Wenn man von Qualität spricht, sollten sich Marken wie Zara, H&M, Esprit, etc. eigentlich von selbst verbieten.

  • Caro sagt:

    Elena, ich finde die Qualität von Zero richtig toll! Zumal die Schnitte sehr klassisch sind.
    Esprit hatte mal tatsächlich eine gute Qualität, wie ich fand. Aber in den letzten Jahren wurde das immer schlimmer, und preislich liegen die schon oft in der Kategorie Hilfiger.
    Verblasst sind bislang bei mir noch keine Kleidungen von Zero.

  • Jessi sagt:

    Hach, ihr Lieben, ihr seid ja wirklich süß. Danke für die vielen Tipps und danke für die ausführlichen, sehr hilfreichen Antworten.

    Probleme mit Esprit hatte ich auch, dachte jedoch, es liege an mez iner Waschmaschine. Und von S.Oliver lasse ich nach der bösen Schuherfahrung lieber die Finger. Doch ich freue mich umso mehr, dass einige von euch Mimt&Berry kennen, so werde ich die Wochen mir mal Zeit nehmen, um im Zalando-Outlet herumzuschlafenzeln. :) Ob ich mich denn von der Qualität überzeugen lassen kann, werde ich dir verraten, liebe Constanze!

    Liebe Grüße.

  • Constanze sagt:

    Liebe Mädels, jetzt muss ich doch noch mal eine Lanze für Esprit und S.Oliver brechen. Geradmit den Schuhen von S.Oliver hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Wie schon gesagt, man muss bei den Trendlinien aufpassen.
    Bei H&M kommt es sehr auf die Linie an. Teile von LOGG oder die Biobaumwoll-Kollektion sind langlebiger, als andere Stücke. Als Basics, ebenso wie übrigens manche von Tchibo, echt tragbar.
    Über die Produktionsbedingungen darf man manchmal gar nicht nachdenken. Von den bisher genannten Firmen weiß ich nur von Angels, dass sie definitiv unter anständigen Bedingungen in Westeuropa produzieren. Bei einigen anderen hoffe ich es zumindest.

    Alles Liebe Constanze

  • Dani sagt:

    Liebe Constanze,

    jetzt muss ich Dir allerdings widersprechen: Ich finde es sehr wohl wichtig, dass man über die Produktionsbedingungen nachdenkt und sich so weit es geht informiert. Ich glaube, dann zuckt man doch das eine oder andere mal vor dem vermeintlichen Schnäppchen zurück. Verdrängen geht gar nicht.

    Liebe Grüße von Dani, die immer häufiger bei deutschen Labels einkauft und Ketten verstärkt meidet

  • Ámalia sagt:

    Noch einmal zu Jessis Ausgangsfrage: schöne, hochwertige, nicht unendlich teure Damenbekleidung bekommt man übrigens auch im Versandhandel von Peter Hahn und Heine.

    Allerdings weiß ich nicht, wo diese Versandhäuser ihre Hausmarken produzieren lassen – in den Medien waren sie deswegen m.W. noch nicht.

    LG,
    Amalia

  • Anna sagt:

    Ich habe das Label „El Ganso“ für mich entdeckt. Sehr schicke Sachen, sehr sehr gute Qualität und die Preise liegen im mittlerem Segment.

    Ansonsten habe ich sehr gut Erfahrung mit GAP gemacht. Ach ja, und noch ein Tipp: Landsend und Hess Natur! :-)

    Ich persönlich kaufe lieber selten etwas, das aber eine gute Qualität (und auch einen entsprechenden Preis) hat, als ständig günstige Sachen in schlechter Qualität.

    Herzliche Grüße aus Mainhattan
    Anna

    http://stil-box.net/

  • Caro sagt:

    Dass man an der Situation als solche nicht viel bewirken kann hinsichtlich der Produktionsbedingungen ist klar. Aber auch ich finde dass man die Augen nicht davor verschließen darf. Ich überlege mittlerweile zweimal ob ich etwas kaufen kann und es einigermaßen hält. Das ist wenigstens etwas das wir machen können.

  • Katharina sagt:

    Liebe Jessi,
    liebe Ladies,

    die Erfahrung, dass die Qualität bei Esprit (und auch bei Benetton) arg nachgelassen hat, kann ich leider bestätigen. Die Stoffe fassen sich nach kurzer Zeit nicht mehr schön an, die Qualität wird dünner, Bündchen leiern aus oder „ribbeln“ auf. Im Hinblick auf die qualitativen Defizite stimmt hier meiner Meinung nach das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht (mehr). Insofern würde ich persönlich Esprit und Benetton nicht mehr kaufen.

    Leider habe ich diese Erfahrung auch bei einigen höherpreisigen Labels wie zB Ralph Lauren gemacht. Ein Lambswool-Pullover hielt, vom Pilling nach kurzem Tragen ganz abgesehen, nicht einmal eine Saison, ich habe ihn reklamiert. Dies habe ich auch schon von Freunden gehört.

    Die „Luxus“-Labels wie zB Mabrun, Iris von Arnim oder Loro Piana bieten immer noch traumhafte Qualität, die ein Leben lang hält. Und naürlich leider ihren Preis hat.

    Eine preisgünstig(er)e Alternative muss also her! Es geht dabei nicht bloß darum, dass das Budget für Bekleidung unterschiedlich groß ist, sondern auch jeder Lady andere Dinge wichtig sind, für die sie ihr Geld ausgeben möchte.

    Ich persönlich schaue insbesondere bei Shirts, zum Unterziehen, im Sommer etc auf den Preis. Shirts werden ja doch relativ häufig ausgewechselt, so dass sich hier meiner Meinung meist nicht lohnt, viel Geld auszugeben. Meine Shirts wechsle ich meist nach einem Jahr aus (und trage sie dann, sie sind ja noch ansehnlich, zum Sport). Hier greife ich dann meist auf günstigere Angebote zurück und schaue nicht auf das Label. Wobei gerade bei Shirts das Haut- und Tragegefühl stimmen muss.

    Bei anderen Kleidungsstücken, „Lieblingsteilen“, die immer ihren Platz im Schrank haben werden, lohnt es sich unbedingt, ein gutes Teil zu kaufen. Wobei teuer nicht gleich gut bedeutet (siehe oben). Oder elegant. Viele Labels stellen – meiner Meinung nach – ganz gruselige Kleidungsstücke her und ich wundere mich immer, welche Lady diese Kleidungsstücke erwirbt. – Die Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden.

    Für das ein oder andere Teil, insbesondere Klassiker, die nicht der „Mode“ bzw. Trends unterliegen, lohnt es sich unbedingt, auf die Qualität zu achten und, wenn es sein muss, ein wenig mehr auszugeben. (Wobei natürlich auch die Pflege des Kleidungsstücks wichtig ist; am Abend nicht einfach auf den Stuhl werfen, sondern ordentlich aufhängen bzw. zusammenlegen.) Hier gibt es natürlich auch Möglichkeiten, ein wenig zu Sparen: Entweder im Second Hand Shop, von denen es heute viele gibt, die nicht mehr muffig und verstaubt sind, oder aber im Sale. Die Sales beginnen heutzutage schon so frühzeitig, dass die Kleidungsstücke noch in der Saison getragen werden können und nicht ein halbes Jahr auf ihren Auftritt warten müssen. Auch die großen Labels reduzieren heute, sogar in Düsseldorf und auf Sylt. :-) Im Sale oder im Second Hand Shop aber unbedingt darauf achten, dass es zeitlose Kleidungsstücke sind, die gekauft werden, der Trend ist sonst nachher schon vorbei, wenn das Kleidungsstück getragen werden kann. Ist einmal ein trendiges Kleidungsstück gewünscht, würde ich persönlich auf H&M oder Zara zurückgreifen, die in einer unglaublichen Geschwindigkeit die Trends vom Laufsteg kopieren und in ihren Geschäften anbieten.

    Für klassischere Mode kann ich „comma“ empfehlen, die manchmal wirklich hübsche Teile in ihrer Kollektion haben, oder Daniel Hechter. Dort gibt es auch mal Business-Kostüme, die recht günstig sind und nicht nach „grauer Maus“ aussehen. Ansonsten liebe ich die Hausmarke von Breuninger, die es auch online gibt (ich komme nicht aus Stuttgart), „Darling Harbour“ nennt sie sich. Auch dort entspricht natürlich nicht alles meinem Geschmack (und ich hatte auch schon einmal Pech mit der Qualität, habe das Kleidungsstück dann zurück geschickt), aber im Großen und Ganzen stimmen hier Qualtität und Preis, verbunden mit einem recht klassischen, aber nicht verstaubten, Auftritt. Ansonsten kaufe auch ich gern online bei Frankonia, die „von bis“-Kleidungsstücke im Angebot haben und immer gut reduzieren. Manchmal gibt es sogar Aktionen, bei denen die Versandkosten entfallen oder es eine kleine Beigabe wie ein Tuch gibt. „Reitmayer“ bietet dort modern interpretierte Klassiker, bunt, sehr ausgefallen. Und „Highmoor“ ist dort eine der Hausmarken, meine ich. Zu guter Letzt fällt mir noch „Brigitte von Boch“ ein, die ihre Mode online und im Geschäften anbietet. Auch dort kann man im Sale klassische Bekleidung zu sehr attraktiven Preisen erwerben. Die Qualität hat mich bisher immer überzeugt.

    Herzliche Grüße und viel Spaß bei Shoppen, liebe Shoppingsqueens,

    Katharina

  • Dani sagt:

    Danke für Deinen tollen langen Beitrag Katharina! Mein liebstes Label bei Frankonia ist Brigitte von Schönfels – dahinter steckt übrigens die gleiche Designerin wie bei Franken & Cie, die Sachen sind bloß ein wenig günstiger. :-) Liebste Grüße, Dani

  • Rebecca sagt:

    Vielen Dank für die Tips. Mich würde noch interessieren, welche Stoffzusammensetzungen ihr kauft. Da bin ich irgendwie vollkommen ahnungslos und finde auf dem Blog immer nur zwischen den Zeilen etwas. Mich würde auch interessieren, welche Stoffe wenig knittern bzw. Antipillingzusammensetzungen bei Pullovern

  • Dani sagt:

    Ich persönlich kaufe nur natürliche Materialien – von Funktionswäsche wie Ski- und Badebekleidung vielleicht mal abgesehen. Das heißt: v.a. Baumwolle, Wolle, Kashmir, Seide, Leinen. Darüber hinaus achte ich schon im Laden darauf, ob der Stoff vielleicht fusselanfällig ist, denn es gibt kaum etwas, das mich mehr nervt. Ob er stark knittert, sieht man im Laden meistens auch schon, allerdings lässt sich das bei einigen Materialien wie Leinen kaum vermeiden. Mit hochwertiger Baumwolle macht man nie etwas falsch, um das zu überpüfen schau ich meistens danach, wie fest der Stoff ist und wie gut er verarbeitet ist. Auch durchs „Anfühlen“ merkt man häufig schon, ob es sich um eine gute Qualität handelt. Bei Wolle überpüfe ich am Hals noch, ob sie mich eventuell krazt. Ob ein Kleidungsstück zum Pilling neigt, lässt sich m.E. aber vorher schlecht herausfinden – oder hat das jemand einen Tipp?

  • Constanze sagt:

    Wow, das ist ja wieder eine lange Diskussion geworden.

    Ich galube, eine Patentlösung gibt es nicht. Abstriche muss man fast immer machen. Unter guten Bedingugen, aus gutem Material produzierte, schöne und langlebige Kleidung für den kleinen Geldbeutel gibt es kaum.

    Zumindest, wenn man weiß, dass die Herstellungsbedingungen unterirdisch sind, muss man die Finger davon lassen, wobei vieles einfach undurchsichtig ist. Daher schrieb ich oben auch, dass ich einfach manchmal hoffe, dass es in Ordung ist.
    Man denke an „Italienische Dosentomaten“, die eigentlich aus China kommen und am Ende nur in Italien verpackt wurden. Genauso ist es bei Kleidung oft nur die Endfertigung, die in Europa oder Nordamerika stattfindet. Wer soll da noch durchsteigen, wenn auch vermeintlich gute Firmen, wie Ralph Lauren in Bangladesch produzieren?

    Ich denke, dass man immer irgendwo Abstriche machen muss. Aber lieber am Preis oder am Material, als an den Arbeitsbedingungen.

    Naturmaterialien sind meist teurer, als Künstliche, aber es gibt auch durchaus „gute“ Kunstfasern. Wer von uns trägt schon Jeans aus 100% Baumwolle? Ohne Strechtanteil sitzen sie einfach schlechter.
    Viskose kann hochwertig sein, Polyester sehr nachhaltig, wenn z.B. das Sportshirt aus alten PET-Flaschen besteht.

  • Dani sagt:

    Stimmt liebe Constanze, auf einen Stretchanteil in meinen Jeans möchte ich nicht verzichten. :-)

  • Caroline sagt:

    Liebe Jessi,

    Mint&Berry kenne ich durch Zalando und finde auch, dass man da sehr gut fündig werden kann. Ebenso auf Zalando entdeckt und absolut empfehlenswert: Pier One.

    Viele Grüße,
    Caroline

  • Silke sagt:

    Ich habe auch sehr lange nach einer Marke für langlebige (und nicht horrende teure) Bekleidung gesucht, denn ich war genau wie die anderen Ladies hier genervt, wenn sich die neuen Teile nach wenigen Wäschen auflösten oder aussahen wie aus dem Altkleidercontainer.

    Nun bin seit Jahren treue Kundin von Lands‘ End, denn dort gibt es auf jedes Stück LEBENSLANGE Garantie und es wird alles anstandslos umgetauscht oder der Kaufpreis erstattet. Die Marke ist übrigens auch eine der großen, alten preppy Marken aus den USA. Die Artikel sind alle sehr hochwertig verarbeitet und von guter Qualität; es gibt unter der Saison auch viele Rabatt-Aktionen.

    Für alle Ladies, die auch nach guten Basics für ihren Liebsten suchen: Lands End hat eine sehr gute Männerabteilung und die Poloshirts sind viel hochwertiger, als das, was man für einen weitaus höheren Preis bei P&C oder Herrenausstatter kaufen könnte.

  • Caroline sagt:

    Das stimmt, an Lands End hab ich gar nicht gedacht… Tolle Marke für Basics!

    Nach modischen Outfits sucht man da allerdings vergeblich, mittlerweile hab ich das Gefühl auch die Neuheiten schon zu kennen, neue Farbe, aber der Schnitt bleibt gleich. Das hat natürlich wiederum den Vorteil, dass der Schnitt der einem soooo gut steht nicht plötzlich in der nächsten Saison verschwunden ist… :)

  • Elena sagt:

    Wow, habe mich gerade mal bei Lands End umgesehen – sieht schonmal gut aus. Muss gleich mal in Ruhe stöbern ;)

    Rebecca, ich glaube es ist nicht leicht herauszufinden welche Materialien gut sind, weil die Verarbeitung oft unterschiedlich ist. Ist z.B. Baumwolle zu dünn, kann sie leichter reißen etc.
    Ich achte oft darauf, dass ein kleiner Kunstfaser-Anteil dabei ist, vor allem bei Pullovern, weil sie dann meiner Meinung nach weniger ausleiern. Ansonsten muss sich ein Kleidungsstück einfach gut auf der Haut anfühlen – am liebsten weich und anschmiegsam. Und die Nähte sollten gut verarbeitet sein – da ist mir schon das eine oder andere Kleidungsstück kaputtgegangen.

    Auch Kunstfasern können eine gute Qualität haben, da muss man aber leider etwas Glück haben. Ich liebe die Fleece-Pullover von Jack Wolfskin für den Winter, auch wenn es Polyester ist…

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