Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Aufgedeckt: Die Kosmetik-Macher im Öko-Test

Momentan lohnt sich der Gang zum Zeitungskiosk Eures Vertrauens, denn die Zeitschrift Öko-Test hat ein Sonderheft zum Thema Kosmetik und Wellness herausgebracht. Unter dem Motto „Die Kosmetik-Macher – 70 Marken mit 175 Produkten im Test“ werden uns die wichtigsten Unternehmen vorgestellt, die Produkte für den deutschen Kosmetikmarkt herstellen, unter anderem Artdeco, Coty, L’Oréal, Lush, Unilever, Chanel, Weleda, Johnson & Johnson und Beiersdorf. Was sich in meinem großen Kosmetik-Check andeutete, bestätigt sich hier: Ein hoher Preis bedeutet nicht unbedingt gute Qualität, im Gegenteil – je kostenintensiver das Produkt, desto schlechter häufig die Inhaltsstoffe.

Transparenz? Negativ!

Naturkosmetik ist momentan einer der größten Trends in Deutschland. Immer mehr Menschen informieren sich im Internet, oder nutzen Apps wie „Code-Check“. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn es setzt nicht nur ein Wissen über bestimmt Chemikalien voraus, sondern auch die Bereitschaft der Unternehmen transparent zu arbeiten. Zum Teil sind die Angaben jedoch schlecht lesbar (schwarze Schrift auf schwarzem Grund bei Chanel) oder es fehlen einfach Informationen (bei Avon tauchen Parabene nicht auf, Astor verzichtet ganz auf Angaben). Ein Fragebogen von Öko-Test, der u.a. nach den bedenklichsten noch erlaubten Inhaltsstoffen fragt, wurde von den meisten Herstellern konventioneller Kosmetik nicht beantwortet. Einige Firmen verweigern einen Dialog prinzipiell.

Ökotest: Kosmetik und Wellness

Johnson und Johnson verwendet seit kurzem keine Parabene mehr in den Produkten von PENATEN – Öko-Test dankt es mit einem „sehr gut“//Auch die Marke für Problemhaut Eucerin kann sich über ein gutes Ergebnis freuen

Handlungsbedarf? Nicht vorhanden!

Sie sind der Ansicht, Öko-Test würde übertreiben, wenn es beispielsweise Formaldeyd als krebsverdächtig abwertet. Der kritisierte Stoff sei vom Gesetzgeber schließlich erlaubt und müsse deshalb ungefährlich sein. Doch wenn sich 30 Prozent aller Frauen weltweit mit NIVEA eincremen, parallel noch einen Lippenpflegestift, Shampoo, Spülung, Handcreme und dekorative Kosmetik nutzen, dann kommt ein ordentlicher Chemiecoctail zusammen (siehe Petition). Anders als Johnson Johnson, die kürzlich die Parabene aus der PENATEN-Creme entfernten oder Burnus, die ihre Handcreme Kamill mittlerweile parabenefrei herstellen, sieht Beiersdorf keinen Handlungsdarf. Nivea-Produkte schnitten im Öko-Test darum maximal mit dem Ergebnis „befriedigend“ ab. Besser weg kam die ehemalige DDR-Marke Florena, inzwischen eine Tochter von Beiersdorf, die sich sehr natürlich gibt, ohne Naturkosmetik zu sein.

Ökotest: Kosmetik und Wellness

Die billigen Lippenstifte und Lidschatten von Essence solltet Ihr laut Öko-Test meiden

Teuer ist nicht gleich besser

Die Zahncreme Colgate schnitt sehr schlecht ab, da sie als einer der wenigen Hersteller in diesem Bereich immer noch den bedenklichen antibakteriellen Stoff Triclosan einsetzt, der im Verdacht steht, die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika zu fördern. Ebenfalls vermeiden solltet Ihr Produkte aus dem Hause Cosanova, bekannt unter den Namen Essence und Catrice. Die Billigkosmetik setzt hormonell wirksame UV-Filter, künstliche Fette, Öle und Emulgatoren ein, welche die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Teuer ist jedoch nicht unbedingt besser: Das miserable Abschneiden von Luxus-Firmen wie Coty (OPI, Lancaster, Lagerfeld, Chloé, Manhattan, Astor), Chanel, Dior aber auch Artdeco hat mich wirklich schockiert. Schön ist hier meistens nur die Verpackung. In den Parfums stecken hormonell wirksame UV-Filter, im Make-up Silikone und Parabene, im Lippenstift halogenorganische Farbpigmente und Paraffine.

Ökotest: Kosmetik und Wellness

Auch das Münchner Unternehmen Artdeco konnte beim Öko-Test nicht punkten//Dior schreckt auch vor Tierversuchen nicht zurück

Besser: Eigenmarken der Discounter

Die günstigen Eigenmarken von Ketten wie DM, Rossmann, Rewe, Penny, Aldi Süd und Norma erhielten in der Regel hingegen das Testergebnis „gut“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Da möchte man seiner Haut etwas Gutes tun und kauft in der Drogerie z.B. das Skin Therapy Anti-Ageing Oxygen Moissturizer von Lancaster, Preis 52,95 Euro. Das Versprechen: Mit Hilfe von Sauerstoff soll die Anti-Aging-Creme der Hautalterung entgegenwirken. Für die Wirksamkeit gibt es jedoch nicht nur keinerlei Studien, die PEG-Derivate, künstlichen Fette, Öle und Duftstoffe schaden der Haut sogar. Auf der anderen Seite kann eine einfache Tagescreme im Supermarkt schon für 0,79 Euro erworben werden – auch diese wird die Haut nicht vor dem Altern bewahren, sie aber auch nicht zusätzlich schädigen.

Ökotest: Kosmetik und Wellness

Naturkosmetik-Firmen wie Weleda schnitten erwartungsgemäß hervorragend ab. Marken wie The Body Shop, Kiehl’s, Lush, Clinique und Biotherm, die sich ein biologisches Äußeres geben, fielen im Öko-Test jedoch gnadenlos durch.

Noch besser: Naturkosmetik

Noch besser ist natürlich der Kauf von Naturkosmetik. Neben den alten Bekannten Weleda, Dr. Hauschka, Lavera, Martina Gebhard, Logona und Börlind konnte ich auch einige spannende (für mich) neue Marken ausmachen, z.B. Love your Planet (Burnus), Primavera, farfalla, SPEIK oder Cattier Paris – ein Unternehmen, das vor allem Produkte auf Heilerdebasis herstellt und seit 2011 zur Kneipp-Gruppe gehört. Wo wir schon beim Thema sind: Vor ein paar Tagen habe ich die kleine schwäbische NK-Firma Bärbel Drexler entdeckt – hat mit der schon jemand Erfahrungen gemacht?

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20 Kommentare
  • Sarah sagt:

    Spannender Artikel – danke für die kurze Zusammenfassung. Ich glaube allerdings, dass sich ein Typo eingeschlichen hat: Müsste es nicht „Resistenz der Bakterien“ bzgl. Antibiotika heißen?

  • Anna sagt:

    Liebe Dani,

    herzlichen Dank für diesen tollen Tipp!!! Das Thema „Kosmetik und ihre Inhaltsstoffe“ ist bei mir seit einiger Zeit sehr präsent! Ich habe fast alle meine alte Kosmetika aussortiert, nachdem ich diese genauer unter die Lupe genommen habe (und geschockt war!!) und verwende nun zu 95 % nur noch reine Naturkosmetik oder gleich Naturprodukte wie Kamille, Avocadoöl oder Quark!

    Schlimm finde ich nur, dass wir Verbraucher an der Nase herumgeführt werden und man es uns so schwer macht, eine transparente Information über die Produkte zu bekommen!

    Beratung in Parfümerien kann man leider auch „vergessen“ …

    Herzlichst
    Anna

    http://stil-box.net/

  • One Moment sagt:

    Oh weh… war ja klar, dass das irgendwann kommen muss. Ich verwende weiterhin die Produkte die ich vertrage und mag – sicherlich interessant diese Zeitschrift. Mal sehen ob ich sie irgendwo bekommen kann!

  • Dani sagt:

    Ach ja, noch ein Tipp für alle, die wie ich auf der Suche nach einer getönten Tagescreme sind: die „AOK Getönte Beauty-Pflege“ schneidet sehr gut ab, obwohl es sich dabei nicht um zertifizierte Naturkosmetik handelt.

  • Lilly sagt:

    Unfassbar!
    Vielen, vielen Dank für deine Zusammenfassung! Werde mir die Zeitschrift morgen besorgen.
    Mein Dior-Rouge wird nun nicht mehr benutzt!!!
    Ich habe mal gehört das Body-Shop sogar mit L`oreal in Verbindung stehen soll (auch wegen Tierversuchen etc). Wird davon etwas berichtet?

    Herzliche Grüße!

  • Tine sagt:

    Na, ich bin nicht immer mit Stiftung Warentest oder Öko-Test einer Meinung, was Kosmetik angeht…
    Manchmal wünschte ich mir, ich könnte als Versuchsperson dienen, dann wären die Testergebnisse sicher anders.
    Ich hab in meinem langen Leben die Kosmetika der Discounter und Drogeriemarktketten alle durch – inklusiv das hochgelobte Weleda – und jedesmal (!) nach ein paar Wochen übelste Hautreaktionen gehabt. Gelandet bin ich inzwischen bei einer Kosmetik, die ich bestens vertrage, nach den Maßstäben von Öko-Test aber sicher über ein Befriedigend nicht hinaus käme. Vielleicht bin ich aber ja die unrühmliche Ausnahme. ;)

  • Dani sagt:

    Liebe Lilly,

    The Body-Shop gehört seit 2005 zu L’Oréal, ja! Genauso übrigens wie Vichy, Essie, Maybelline Jade, Garnier, Helena Rubinstein, Biotherm, Kiehl’s…

    Zu den Tierversuchen: Es gibt eine Liste von Peta die L’Oréal als Unternehmen kennzeichnet, das Tierversuche an irgendeiner Stelle in der Produktentwicklung nutzt. Es sind jedoch mitunter nicht alle Produktlinien betroffen – Body-Shop nutzt diese also evtl. nicht. Auf der Liste stehen übrigens auch Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Unilever und Estée Lauder.

    Herzliche Grüße
    Dani

  • Dani sagt:

    Liebe Tine,

    Öko-Test hat die Ergebnisse nicht mit Hilfe von Versuchspersonen gewonnen, sondern durch Laboruntersuchungen, bei denen die einzelnen Inhaltsstoffe herausgefiltert wurden. Und dass Du Weleda oder andere Naturkosmetikprodukte nicht verträgst, liegt nicht daran, dass die verwendeten Stoffe nicht gut sind, sondern dass Du ziemlich wahrscheinlich auf die enthaltenen ätherischen Öle reagierst. Das geht leider vielen so und ich bin sehr froh, dass meine Haut sie so gut wegsteckt. Aber selbst wenn Du ätherische Öle nicht verträgst, findest Du sicherlich Kosmetikprodukte die Dir und Deiner Haut nicht schaden – es muss ja nicht unbedingt Naturkosmetik sein.

    Herzliche Grüße
    Dani

  • Das bestätigt mich wieder in meiner alten Einstellung, dass auch bei Kosmetik weniger mehr ist. Man sollte mit all diesen Cremes, Shampoos, Make-up-Produkten sehr sparsam umgehen, das ist meine Erfahrung. Und bislang bin ich sehr gut damit gefahren.

  • Catarina sagt:

    Super, vielen Dank für den Artikel!
    Ich versuche schon seit längerem mich auf Naturkosmetik umzustellen. Leider funktioniert es nicht so gut: Zum einen muss ich als Studentin ein bisschen auf den Preis achten. Zum anderen tu ich mich mit dem Geruch der Cremes von Alverde & Co. ein wenig schwer… Es riecht alles gleich und wie ich finde nicht gerade gut. Ich habe wie Tine mal eine schlechte Erfahrung machen müssen, dass ich allergisch auf eine Alverde Nachtcreme reagiert habe. Bei Nachfragen wurde mir gesagt, dass vermutlich mein Immunsystem so runter ist, dass die Haut deswegen reagiert…
    Gestern habe ich mir dann nach diesem Artikel direkt diesen Code Scanner runtergeladen. Leider waren doch ziemlich viele Artikel nicht erfasst.
    @Dani: Vielleicht könnt ihr noch mal ein paar Hitlisten von euren Lieblings-NK-Produkte zusammenstellen? Vielleicht gibt es dann noch einen besseren Erfahrungsaustausch dazu?!

  • Franziska sagt:

    Vielen Dank für die Zusammenfassung! Ich glaube ich muss mir die Zeitschrift gleich heute besorgen. Mit dem Thema Naturkosmetik beschäftige ich mich bereits seit einigen Jahren mal mehr, mal weniger intensiv und bin inzwischen bei einem für mich akzeptablen Mittelweg angelangt. Meine Haarpflege ist inzwischen 100% NK (hat aber lange gedauert bis ich was gefunden habe das ich vertragen hab), Körperpflege/Dusche bunt gemischt und bei der Gesichtspflege bin ich seit einiger Zeit sehr glücklich mit Caudalie (zählt das eig. als richtige Naturkosmetik?!). Grade bei der Gesichtspflege hatte ich lange Schwierigkeiten mit meiner Spätakne Haut…die üblichen Verdächtigen wie Weleda/Lavera/Alverde habe ich leider so gar nicht vertragen. Für mich sind Silikone und Parabene ein no-go, alles andere entscheide ich je nach Wirksamkeit des einzelnen Produktes. Die einzige Produktgruppe bei der ich über diese Regel hinwegsehe ist Foundation. Ich habe wie gesagt eine recht schwierige Haut und bin heilfroh wenn ich überhaupt etwas finde wo die Farbe passt und ich es vertrage :-/

    vllt hat noch jmd Tipps für mich :-) schöne Grüße,
    Franziska

  • Dani sagt:

    Liebe Catarina,

    es gibt durchaus Naturkosmetikprodukte, die nicht teuer sind – beispielsweise von Lavera und benecos. Geruchlich finde ich die Produkte von Weleda immer am tollsten. Ich freue mich z.B. jeden Morgen über das Sanddorn-Duschgel, genauso herrlich ist die passende Handcreme oder die Rosengesichtscreme von Dr. Hauschka. Von letzterem gibt es auch kleine Abpackungen für 2 Euro – da kannst Du Dich also mal durchtesten. Dass Produkte beim Code-Check nicht registriert sind, aber ich erst selten erlebt. Um welche handelt es sich denn?

    Einige Naturkosmetikprodukte haben wir ja schon vorgestellt, klick Dich mal hier durch: http://www.lady-blog.de/Kategorie/haut-und-haar/ Ich kann aber gerne nochmal die Produkte auflisten, die ich aktuell täglich benutze.

    Alles Liebe, Dani

  • Dani sagt:

    Liebe Franziska,

    probiere doch mal die oben erwähnte getönte Creme von AOK aus – dabei handelt es sich zwar nicht um Naturkosmetik, sie schneidet im Test jedoch mit „sehr gut“ ab.

    Herzliche Grüße
    Dani

  • Catarina sagt:

    Liebe Dani,
    super vielen Dank! Benecos kenne ich noch nicht und klicke mich gerade durch :) Von Lavera hatte ich auch mal ein schönes Duschgel, die Spülung mochte ich allerdings nicht so gerne. Weleda kenne und mag ich auch :) Liebe Grüße!

  • Katharina sagt:

    Wichtiges Thema, danke, Dani, daß Du darüber schreibst!
    Ich komme immer wieder auf Dr. Hauschka zurück, auch deswegen, weil ich mir gelegentlich bei einer Kosmetikerin eine Behandlung damit gönne. Da habe ich dann auch gleich eine gute Beratung und lasse mir meine Wässerchen und Cremchen zusammenstellen.
    Allerdings werden glaube ich auch bei Dr. Hauschka in einigen Produkten der dekorativen Kosmetik Nanopartikel verwendet, ich bin mir allerdings nicht ganz sicher und ich bin auch nur sehr vage darüber informiert, was das bedeutet.

  • Horst sagt:

    Guter Lesetipp. Merci! Die Öko-Test habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen!

  • Charlotte sagt:

    Ganz toller Bericht und super Zusammenfassung. Dankeschön!

    Allerdings habe auch ich bzw. meine Familie und ich, mit dem Weleda Duschgel – alle Sorten – nicht so gute Erfahrungen gemacht.

    Wir haben hier alle unsere Lieblingsdüfte, so dass also 4 Personen im Alter von 18 bis 50 Jahren die verschiedenen Duschgels ausprobierte.
    Letztlich landeten sie, da unvergleichlich wohl duftend, auf unserer Tischplatte aus massiver Buche und, unfassbar, auch dort mit dem gleichen Ergebnis, welches wir schon unter der Dusche bzw. danach machen durften: Die Platte trocknete so stark aus, dass wir sie nach 8 Jahren Kernseifen-Pflege nun frisch ölen mussten.
    Bei jedem von uns setzte nach dem Duschen ein unangenehmes Hautspannen und bei mir, 50-jährig, sogar ein grauenhafter Juckreiz ein.

    Schade, weil die angebotenen Düfte wirklich wundervoll sind und ihnen mal so gar nicht dieser in der Naturkosmetik häufig zu findenden muffigen Geruch anhaftete.

    Übrigens konnte auch nachträglich aufgetragene Lotion die trockene Haut nicht „retten“, das schaffte nur ein anderes Duschgel.

  • Juliane sagt:

    Liebe Dani, vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich denke mir oft die Kosmetik und die ganze Industrie die damit einhergeht ist wie ein Minenfeld. Man kann noch so vorsichtig sein und doch etwas erwischen was man absolut nicht verträgt. Nimm mich zum Beispiel. Ich habe sehr empfindliche Mischhaut. Neige zu Rötungen und vertrage so gut wie garnichts. Es gibt nichts was nicht schon einmal bei mir im Bad stand. Billig bis sündteuer, Apotheke und Douglas, DM bis Müller und natürlich Naturkosmetik. Weleda, Hauschka, Börlind, Dado Sens, Lavera…. Ich könnte diese Liste endlos weiter führen. Einiges habe ich von Anfang an nicht vertragen auf anderes hat meine Haut nach Wochen regagiert. Nach der letzten Katastrophe (Naturkosmetik) war ich beim Hautarzt und musste meine Haut mit Kortisonsalbe behandeln lassen. Der gab mir dann auch ein paar gute Tipps. 1. Hände weg von Naturkosmetik wenn man super empfindlich ist. Wie du bereits erwähnt hast. Nicht die Inhaltstoffe sind schlecht sonder man verträgt es schlicht und einfach nicht. Ich finde es nur sehr schade das darauf nicht hingewiesen wird. Niemand sagt einem das man nicht zu Naturkosmetik greifen sollte wenn man sehr empfindliche Haut hat. 2. Weniger ist mehr. Keine Peelings ect., keine „scharfe Tonic“. Viel zu wenig Verkäuferinnen wissen wirklich gut Bescheid und können entsprechend beraten. Bei meinem letzten Besuch in einem Douglas meinte die Verkäuferin. „Das ist so schwierig bei Ihrem Hauttyp aber versuchen sie doch einmal La Mer….“ Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr ein. 140 Euro für 30 ml Creme! Da bekommt man doch das Gefühl das es dabei nur noch um das verkaufen geht. Wenn nichts mehr geht wird einfach das teuerste empfohlen. Ich finde es sehr schön wenn auch einmal etwas kritischer berichtet wird. Vielen Dank dafür. Liebe Grüsse aus Österreich.

  • Stephan sagt:

    Zu Juliane: Wenn du so empfindlich bist, dann misch dir deine Kosmetika doch selber zusammen. Dann weißt du auch wirklich, was drin ist.
    Meine Freundin hat auch schon einiges an Gesichtscremes ausprobiert und bis jetzt alles super vertragen. Dass Naturkosmetik einen muffigen Geruch haben soll, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil: alles riecht fruchtig oder kräutrig. Außer den hyposensiblen Cremes, die riechen einfach nur nach Creme, aber nicht unangenehm. Ich finde es auf jeden Fall besser, sich natürliche Inhaltsstoffe ins Gesicht zu reiben als irgendeinen „Dreck“ aus dem Chemielabor – vorausgesetzt, man hat keine Allergien gegen NK. Ich finde übrigens i+m cosmetics aus Berlin ganz toll. Benutze selbst die Phyto Balance gegen Mischhaut – riecht lecker und hilft.

  • Tina sagt:

    Zu Juliane: Meine Schwester, die meint, auch extrem empfindliche Haut zu haben, nimmt seit Jahren nur noch La Mer. Es ist sehr sehr viel Geld für sie, aber sie behauptet, es wäre die einzige Creme, die sie verträgt und sie käme ewig mit dem Tiegel hin.
    Ich kann es nicht beurteilen, ich nehme die nicht, aber vielleicht wollte dir die Verkäuferin doch was gutes tun:-)

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