Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Die größten Parfumhäuser und ihre Duft-Klassiker

Ein paar Tröpfchen links, ein paar Tröpfchen rechts. Das Beträufeln mit Parfum gehört für eine Lady genauso zur morgendlichen Toilette, wie das Zähne putzen oder das Auftragen einer Tagescreme. Die Auswahl an Düften ist in Drogerien und Parfumerien groß. Momentan sind etwa 1200 Parfums im Handel, jedes Jahr erscheinen etwa 300 neue Dürfte auf dem Markt. Nicht nur Parfumhäuser, sondern auch die meisten Designer produzieren seit Jahrzehnten eigene Kreationen. Allerdings gibt es einiger Klassiker, die nicht aus der Mode kommen.

Guerlain, Coty & Houbigant

Die Parfumwelt des beginnenden 20. Jahrhunderts war beherrscht von drei großen Firmen: Guerlain, Coty und Houbigant. Die Parfumhäuser begannen erstmals mit chemischen Stoffen zu experimentieren und entwickelten Parfumklassiker, die bis heute von Ladys getragen werden. So sind Jicky und Mitsouko von Guerlain noch immer beliebt, Shalimar wurde bei den Fifi-Awards 2001 zum besten Klassiker gewählt. Coty brachte Rose Jacqueminot, L’Origan oder das legendäre Chypre auf den Markt, Houbigant glänzte mit Quelques Fleurs.

Designer-Parfums & unabhängige Parfumhäuser

In den 20er Jahren wurde Chanels No. 5 mit seiner Aldehyd-Note weltbekannt. Immer mehr Designer stiegen in den Parfummarkt ein. Heute gehört eine Parfumreihe ebenso zum Standard eines Bekleidungsherstellers, wie die Taschen- oder Sonnenbrillenkollektion. Neben den Haute-Couture und Pret-à-porter-Parfums die wir in Parfum-Shops kaufen können, gibt es jedoch nach wie vor auch unabhängige Parfumhäuser. Mit natürlichen Zutaten und teilweise über hundert Jahre alten Rezepten, erschaffen sie luxuriöse Parfumkreationen.

Der deutsche Klassiker: Echt Kölnisch Wasser

Einer der ersten Duftklassiker, der europaweiten Rum erlangte, ist der Urtyp des Eau de Cologne: 4711 Echt Kölnisch Wasser. 1792, anlässlich seiner Hochzeit, erhielt der Deutsche Wilhelm Mülhens die Rezeptur für ein „aqua mirabilis“ von dem Kartäusermönch Franz Maria Farina. Mühlens machte sich in der Kölner Glockengasse 4711 sofort an Werk und kreierte aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie einigen Kräutern den erster Unisex-Duft der Parfumgeschichte.

Der Duft der Prominenten

Die ersten Promi-Düfte der Geschichte waren die Parfums der 1760 in England gegründete Firma Creed. Napoleon soll in drei Monaten 162 Flaschen „Bois du Portugal“ verbraucht haben, weil er sich angeblich ständig von Kopf bis Fuß damit beduftete. Und mit seiner Leidenschaft war Frankreichs Herrscher nicht alleine. Auch Englands Königin Victoria und Österreichs Königin Sissi, schworen auf das englische Parfumhaus. Audrey Hepburn, Ava Gardner und Sharon Stone waren und sind hingegen der italienischen Tradtionsfirma Acqua di Parma verfallen. Das teuerste Parfum der Welt ist übrigens das Eau de Parfum No 1 von Clive Christian. Eine Anfertigung des Duftes kostet bis zu 50.000 Euro.

Die größten Parfumhäuser und ihre Duft-Klassiker

NINA RICCI – L’Air du Temps, ESTÉE LAUDER – Youth Dew, GUERLAIN – Vetiver, CHANEL – Pour Monsieur, DIOR – Miss Dior, HERMÈS – Calèche, YSL – Y, ARAMIS – Classic, DIOR – Eau Sauvage

Die größten Parfumhäuser und ihre Duft-Klassiker

RALPH LAUREN – Polo, YSL – Opium, YSL – Rive Gauche, CHANEL – Chanel No. 19, HERMÈS – Equipage, CACHAREL – Anais, Anais, GEOFFREY BEENE – Grey Flannel, GUY LAROCHE – Drakkar Noir, CHANEL – Coco, GIORGIO BEVERLY HILLS – Giorgio Bevery Hills, YSL – Kouros, CACHAREL – Loulou, DIOR – Fahrenheit, JIL SANDER – Pure

Die größten Parfumhäuser und ihre Duft-Klassiker

Die bekanntesten Parfume werden im aktuellen QUEST-Magazin No 42 sehr schön dargestellt.
Siehe auch: Die Geschichte des Parfums

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