Design-Klassiker: Der gluckernde Fischkrug GluckiGluck
Sybille

Nach dem Coffee Table von Isamu Noguchi stelle ich Euch heute einen weiteren Design-Klassiker und humorvollen Hingucker auf jedem Tisch vor: Der dekorative Fischkrug GluckiGluck von Thomas Forester & Son funktioniert nicht nur als ganz besondere Vase, sondern auch als Wasserkrug. Wenn Ihr die britische Ikone mit Wasser füllt oder ein Glas Wasser aus ihr einschenkt, macht sie ein glucksendes Geräusch – daher auch der Name „Gluggle Jug“. von Sybille

Ein GluckiGluck für Königin Elizabeth II.

Der GluckiGluck (englisch: „Gluggle Jug“) wurde in den späten 1870ern von Thomas Forester & Son in Staffordshire erfunden und ist heute eine Ikone viktorianischer Tisch- und Wohnkultur. Das fischförmige Design stammt allerdings von der Dartmouth Pottery, die den Wasserkrug als „Gurglin Fish Jug” bezeichnete. Gurgelnde Krüge waren für die Verwendung als Wasserkrüge gedacht, wurden aber auch als Werbeartikel von Brauereien verwendet – im Laufe der Jahre entstanden Hunderte von ihnen, um etwa für „Plymouth Gin“ zu werben. Zu internationaler Bekanntheit brachten es die Fisch-Krüge aber erst ab 1958. Damals überreichte der kommandierende Offizier des Britannia Naval Colleges in Dartmouth zum Dank für eine neue Truppenfahne Elizabeth II. und Prinz Philipp ein Paar dieser Krüge. Diese waren 23 Zentimeter hoch, grün glasiert und mit den königlichen Insignien und dem Datum 28. Juli 1958 versehen. Dieses Geschenk trug zweifellos zur Popularität der Krüge bei, und die GluckiGlucks wurden zu begehrten Sammelobjekten.

Zum Thronjubiläum der Queen gab es einen speziellen Krug als limitierte Kollektion in königlichem Purpur

GluckiGluck: Design-Klassiker aus England

Gluggle Jug: Nachhaltig produziert in England

Die Dartmouth Pottery musste leider im Jahr 2002 schließen. In Folge übernahm das Unternehmen Wade Ceramics in Stoke-on-Trent die Produktion der geschichtsträchtigen Fischkrüge, bis auch hier das Aus drohte. Ende 2022 musste auch Wade Ceramics seine Pforten schließen, da ein wichtiger Kunde abgesprungen war. Gerettet wurden die Gluckiglucks von Sophie Mahlo. Sie kaufte das Business, die Fabrik wurde als Gluggle Jug Factory Ltd. wieder eröffnet und so können die Gluckiglucks auch 150 Jahre nach ihrer Erfindung weiter (nachhaltig) produziert und verkauft werden. Wichtig für alle Fans des Design-Klassikers: Der Gluckigluck hat seinen Namen im Boden eingestempelt – die in China produzierten Kopien nicht. Diese gluckern auch nicht und können nicht für Trinkwasser verwendet werden.

Gluggle Jug: Die Vase GluckiGluck

GluckiGluck: Der Design-Klassiker Gluggle Jug

Der XL-Gluckigluck fasst bis zu 1,2 Liter, ist 27,5 cm hoch, etwa 17 cm breit und wiegt 1,4 kg; Der L-Krug fasst 0,6 Liter und ist etwa 22 Zentimeter hoch; der Mini-Glucki ist 9 cm hoch und eignet sich zum  Beispiel für Milch und Sahne

Bild-Credits: Gluckigluck

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