Design-Klassiker: Das Bauhaus-Geschirr Wagenfeld

Es ist kaum zu übersehen: 2019 wird das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses gefeiert. Nach der Gründung im Jahr 1919 in Weimar und dem Umzug nach Dessau bestand es nur 14 Jahre. Die Entwürfe, Konzeptionen, Bauten und Produkte wirken aber bis in die Gegenwart fort. Im Rahmen unserer Serie „Design-Klassiker“ stellen wir Euch darum in nächster Zeit ein paar Bauhausklassiker vor. Den Auftakt macht das Service „Wagenfeld“ von Fürstenberg. von Sybille

Das Wagenfeld-Service 639 steht im Geiste des Bauhauses

Das von Wilhelm Wagenfeld im Jahr 1934 entworfene „Service 639“ steht ganz im Geiste des Bauhauses und gilt als Meilenstein der Porzellan- und Geschirrgestaltung. Wagenfelds Prämisse war: „Alles Brauchbare muss schön sein, anders erfüllen die Dinge nicht ihren Sinn.“ Bei diesem Service geht von jedem Objekt eine eigenständige gestalterische Idee aus: Fein austarierte Größenverhältnisse, schlichte Schönheit, hohe Qualität und beste Verarbeitung charakterisieren die handgefertigten Milchkännchen, Teetassen und Zuckerdosen. Das Material, die Funktionalität und Gestaltung bilden bei jedem Produkt eine Einheit und das Design hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.

Noch mehr über das Bauhaus könnt Ihr übrigens auf bauhaus-entdecken.de erfahren.

Design-Klassiker: Das Bauhaus-Geschirr Wagenfeld

Neben der ursprünglichen weißen Variante gibt es das Service auch in der Version „Schwarze Linie“: Puristisch und geradlinig setzt die zarte Linie einen spannenden Kontrast zum dünnwandigen weißen Porzellan

Wilhelm Wagenfeld

Wilhelm Wagenfeld, dessen Wagenfeld-Leuchte wir hier vorgestellt haben, erhielt für das Service „Wagenfeld“ bereits auf der Weltausstellung in Paris 1937 die goldene Medaille

Bild-Credits: Fürstenberg

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