Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Der Lady-Tipp: 3x Tipps für Gipfeltouren

In der Rubrik „Der Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher oder Läden. Heute habe ich drei Tipps für die begeisterten Wanderer und Bergsteiger unter Euch zusammengestellt. Im „Gipfellogbuch“ könnt Ihr alle Eure Gipfelerfolge sammeln. Der blinde Bergsteiger Andy Holzer ist ein beeindruckendes Vorbild für Mut, Ergeiz und Durchhaltewillen. Und ein Ersatzakku für Euer Smartphone, beispielsweise vom italienischen Label aiino, kann Euch auf manch‘ Tour aus einer missligen Lage befreien.

1. Gipfelbuch für Gipfelstürmer

Es gibt ja die kuriosesten Sammelleidenschaften. Die einen sammeln Briefmarken, die anderen Bierdeckel oder Tupperdosen. Seitdem ich regelmäßig in die Berge gehe, ist bei mir das Bedürfnis erwacht, meine Gipfelsiege irgendwo einzutragen – ein bisschen für’s Ego natürlich, aber auch um sie in Erinnerung zu behalten und sie zu kategorisieren. Beim Recherchieren bin ich auf das Gipfellogbuch gestoßen und habe es sofort bestellt. Seitdem ist es meiner ständiger Begleiter auf Touren. Im Buch könnt Ihr verschiedene Daten erfassen: Ausgangspunkt, Landschaft, Kondition, technischer Anspruch, Begleiter, Höhenmeter und vieles mehr. Natürlich könnt Ihr auch einen Stempel von Euren Hüttenübernachtungen hinterlassen. Das Gipfellogbuch ist in der Süddeutsche Zeitung Edition erschienen.

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Für Sammler: Das Gipfellogbuch bringt Ordnung in Eure Bergerinnerungen

2. Der blinde Bergsteiger Andy Holzer

Seitdem ich die Biografie Balanceakt: Blind auf die Gipfel der Welt von Andy Holzer gelesen habe, lässt mich dieser mutige, kreative und warmherzige Mann aus Osttirol nicht mehr los. Andy ist von Geburt an blind und klettert trotzdem auf die höchsten Gipfel dieser Erde. Ja, er fühlt sich an den steilen Wänden sogar sicherer als in der Waagerechten, denn dort kann er seine Hände zur Hilfe nehmen und ist den Naturgewalten genauso ausgeliefert wie alle anderen. Auf die Frage, was ihm das Bergsteigen bringe, er könne doch gar kein Panorama sehen, meinte er einmal in einem Interview: Wenn er den Berg berühre, dann könne er wenigstens ein bisschen nachempfinden, wovon die Kinder früher sprachen, wenn sie aus dem Fenster gesehen haben. Als erster blinder Bergsteiger hat Andy Holzer sechs der Seven Summits, der höchsten Berge der sieben Kontinente, bestiegen. Vor einigen Tagen ist er zu einer Mount Everest Expedition losgezogen, musste sie jedoch aufgrund des Sherpas-Unglück abbrechen. Ich hoffe für Andy, dass sein Traum, den höchsten Berg der Erde zu besteigen, eines Tages in Erfüllung geht.

Andy Holzer

Sehr sehenswert und berührend: Die Journalistin Juliane Möcklinghoff wird vom blinden Andy Holzer während ihrer ersten Bergsteigetour begleitet

3. Ersatzakku für Gipfeltouren

Was machen, wenn man sich auf einer Bergtour heillos verlaufen hat, seine Karte in einer Hütte vergessen hat, der Kompass ebenso wie die digitalen Maps nur als App auf dem Smartphone verhanden ist, dieses aber selbstverständlich genau dann keinen Saft mehr hat, wenn man es am dringendsten braucht? Tja, dann ist es gut, wenn man einen Ersatzakku dabei hat. Der eingebaute Akku meines iPhone 4 hält mittlerweile leider nur noch einen halben Tag (wenn alles gut geht) und damit ich auf unserer Reise nächste Woche nicht plötzlich ohne Saft da stehe, habe ich mir einen stylishen weißen Ersatzakku des italienischen Labels aiino zugelegt. Der Akku wird zunächst über ein USB-Kabel aufgeladen (z.B. an Eurem Laptop) und gibt den Strom dann mit Hilfe Eures Ladekabels an das Smartphone weiter.

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Dank des Akkus wird mein iPhone im Urlaub hoffentlich wenigstens einen Tag durchhalten

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