Soulbottles: Gutes Wasser

In der Rubrik „Lady-Tipp“ präsentieren wir Euch kleine Fundstücke aus dem Internet, Ausstellungen, Aktionen, Bücher, Filme oder Läden. In unseren heutigen Tipps stellen wir Euch die stylishen Glasflaschen von Soulbottle vor. Außerdem mit dabei ist die leckere und zuckerfreie Nea Schokolade und das Fruchtpapier von Dörrwerk. von Sybille

1. Soulbottles: Gutes Wasser

Die Zahlen sind erschreckend: 35.000.000.000 Plastikflaschen landen pro Jahr in Ozeanen und auf Mülldeponien. Nur 1 von 10 Plastikflaschen wird weltweit recycelt. Eine PET-Flasche braucht 450 Jahre, um auf natürlichem Wege abgebaut zu werden. Zudem benötigt die Produktion von Plastikflaschen 3 Liter Wasser pro Flasche und im Jahr so viel Öl, wie man für den Betrieb von 1 Million Autos für jeweils 1 Jahr benötigen würde. Georg Tarne und Paul Kupfer wollten nicht mehr tatenlos zusehen und erfanden die Soulbottle: Eine Trinkflasche aus Glas, die nicht nur ohne Weichmacher auskommt, sondern auch nachhaltig produziert wird und gut aussieht. Das Berliner Unternehmen produziert möglichst lokal mit Rohstoffen aus Deutschland. Die Vermeidung von unnötigen Transportwegen ist dabei Ehrensache. Und weil nicht alle Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben, fließt 1 € je Flasche in den Aufbau von Trinkwasserprojekten.

Soulbottles: Gutes Wasser

Die Soulbottles, die es als 0,6 bzw. 1 Liter-Version gibt, sind im Einzelhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie direkt über den Onlineshop www.soulbottles.de erhältlich/Bild-Credits: Soulbottles

2. Nea: Gute Schokolade

Selbst ist die Frau, wenn sie keinen Zucker verträgt und trotzdem Schokolade naschen möchte. Melanie Triebel aus Gütersloh aß jahrelang keine Süßigkeiten, wollte aber nicht mehr darauf verzichten. Also fing sie an zu experimentieren und heraus kam „Nea“ – eine sehr schmackhafte Schokolade ganz ohne Zucker. Melanie nutzt zum Süßen ihrer von Hand hergestellten Schokoladen reines Bio-Erythritol. Der durch Fermentation aus Mais gewonnene Zuckerersatzstoff punktet mit einer Menge positiver Eigenschaften, hat z.B. keine Kalorien und keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Die Zutaten der Schokolade stammen aus kontrolliert biologischen Anbau. In ihrer kleinen Manufaktur wird jede Tafel Schokolade per Hand gefertigt. Das fängt bei der Röstung der Bohnen an, geht übers Zerkleinern bis hin zum Mahlen mit einem Gerät, das sie extra in Indien bestellt hat. Für die Verpackung verwendet Melanie kompostierbare Folie.

Nea Chocolate: Schokolade ohne Zucker

Momentan ist Nea in neun unterschiedlichen Sorten erhältlich – mein persönlicher Schoko-Favorit ist „Bittersüße Orange“ mit einem gekonnten Gegensatz von frischer Süße und dunkler Schokolade/Bild-Credit: Nea Chocolate

3. Dörrwerk: Gutes Esspapier

Habt Ihr als Kinder auch so gerne Esspapier genascht? Eine erwachsene und im Gegensatz zum pappigen Esspapier sehr leckere Alternative ist das Fruchtpapier von Dörrwerk. Das Unternehmen kauft unter anderem ausrangierte Äpfel oder deren verarbeitete Form – das Apfelpüree – direkt bei Landwirten und Produzenten ein und nutzt sie als Bestandteil für das preisgekrönte „Fruchtpapier“. Die knusprigen Blätter aus getrocknetem Fruchtmus bestehen zu 100% aus Obst und werden mittels Warmlufttrocknung gedörrt. Das Apfelpüree wird hierbei mit weiteren Früchten wie Mango, Ananas, Erdbeere und Brombeere gemischt und ergibt einen hauchdünnen Snack-Genuss. Wer es nicht so hauchdünn mag, kann auch zu den knusprigen Apfel-Chips mit Zimt oder Tomatenchips aus 100% Tomaten greifen. Die Dörrwerk-Produkte sind aber nicht nur sehr lecker. Angesichts der über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel, die alljährlich in den Müll wandern nur weil sie nicht perfekt sind, sind sie auch eine tolle ökologische Lösung.

Fruchtpapier von Dörrwerk

Die Snacks gibt es u.a. bei bei Feinkosthändlern wie Manufactum oder direkt beim Dörrwerk/Bild-Credit: Dörrwerk


1 Kommentar
  • Dani sagt:

    Liebe Sybille,

    tolle Tipps, danke dafür! Ich finde diese vielen jungen Bio-Labels ja äußerst spannend – die Qualität ist hervorragend und das Design überzeugt auch. Zum Thema Schokolade fällt mir auch noch „Die gute Schokolade“ ein – schmeckt nicht nur unglaublich lecker, man pflanzt mit dem Konsum auch Bäume. Gibt’s zum Beispiel bei ReWe. https://www.instagram.com/p/Bd2beq1hPIg/?taken-by=lady_blog Und heute gerade habe ich Amalia ein Öko-Ü-Ei von Ponchito gekauft. Statt eines Plastikspielzeuges war ein Tier aus Filz enthalten und die Schoki rings herum ist Fair Trade.

    Liebe Grüße
    Dani

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