Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Outfitpost: Mit der Pilotenbrille auf der Mainbrücke

In der Serie „Der Lady-Blog liebt…“ lernt Ihr Lieblingsteile aus unserem Kleiderschrank und ihre Geschichte kennen. Ob neu und teuer oder alt und abgewetzt, ob Designerware, selbstgemacht oder von der Stange spielt keine Rolle, das einzige Kriterium: Wir lieben es. Dieses Mal möchte ich Euch meine neue Pilotenbrille von Burberry vorstellen. Sonnenbrillen und ich sind nicht die besten Freunde. Das soll nicht heißen, dass ich sie ungern trage, doch ähnlich wie ihre Leidensgenossen, die Handschuhe und Regenschirme, lasse ich sie sehr gerne an diversen Orten zurück. Nachdem ich vor zwei Jahren mein Gucci-Brille auf einem Gartenfest liegen ließ, hat sich im letzten Jahr ein Fashion-Week-Besucher über meine Tiffany-Brille gefreut. Es wird also wieder Zeit für einen Neustart.

Die Vorgänger meiner neuen Sonnenbrille waren allesamt klassische Modelle im Wayfarer-Stil und obwohl ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass dieses elegante Brillenmodell gut zu mir passt, liebäugle ich schon länger mit einer Pilotenbrille – sie sieht einfach lässig aus und kann sowohl sportlich als auch chic kombiniert werden. Die Pilotenbrillen von RayBan stehen mir allerdings gar nicht und so habe ich mich nach längerem Überlegen für eine sehr große, dunkle Variante von Burberry entschieden. Die zarten beigefarbenen Bügel gefielen mir schon bei meiner normalen Brille von Burberry außerordentlich gut und sie nehmen der Sonnenbrille die Strenge. Die Brille passt sowohl zu diesem legeren Outfit mit Lederleggings, Alpaka-Pulli und Slippern als auch zum weißen Sommerkleid – Beweisfotos gibt’s morgen.
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alpaca pullover: Apu Kuntur (also seen here)/trousers: Esprit (also seen here)/slipper: Charles Philip (also seen here)/sunglasses: Burberry via SmartBuyGlasses

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Die Fotos haben wir übrigens an einem dieser herrlichen Sommerabende auf der Alten Mainbrücke in Würzburg geschossen


7 Kommentare
  • Anna sagt:

    Eine wirklich sehr schöne Brille, Dani!
    Gefällt mir sehr gut! :-)

    Anna

  • Steffi sagt:

    Hallo Dani,
    schöner Post, woher stammt denn deine Uhr?

    Steffi

  • Dani sagt:

    Liebe Steffi, das ist die kleine Daniel Wellington, schau mal hier: http://www.lady-blog.de/der-freitagsfund-die-classy-kollektion-von-dw/

  • Steffi sagt:

    Dankeschön! :)

  • Tanja sagt:

    Die Brille gefällt mir richtig gut. Ich bin ebenso bei Ray Ban nicht fündig geworden was die Pilotenbrillen angeht. Somit wurde es letztes Jahr ein Modell von Boss Orange.
    Daher verzichte ich diese Saison, aber ob das wohl klappt :-)

  • Eva sagt:

    Ich finde, bei Brillen kommt es fast wie bei keinem anderen Kleidungsttück mehr drauf an, dass sie zur Trägerin passen. Gesichtsform und Brillenform müssen zusammenpassen.
    Daher halte ich wenig davon, eine Brille zu kaufen, weil sie „in“ oder „klassisch“ ist.
    An Dani sieht die Pilotenbrille chick aus, wobei ich finde, dass ein Großteil des Gesichts verdeckt wird- an mir wäre es furchtbar.
    Daher werde ich weiterhin bei meinen relativ schmalen, mittlerweile ziemlich „altmodischen“ aber zu mir passenden Sonnenbrillen bleiben.

  • Karina L. sagt:

    Hersteller Luxottica, zumindest die hochwertigeren Modelle für die besseren Kunden. Der Aufschlag für den Namen, mindestens 50%. Ich kann es irgendwie nachvollziehen das man aus Burberry einen grossen Fashion Brand macht, die Qualität und der Anspruch an das Design leidet darunter unglaublich, leider.
    Zu sehen an der Brille. Das Design ist ca. 80 Jahre alt, Lizenzkosten muss man dafür keine mehr bezahlen. Neue Designs bringt Burberry nicht, das würde ja Kosten verursachen und evtl. könnte man am Markt scheitern. Innovative hochqualitative Produkte sehen anders aus. Da lohnt ein Blick in Richtung Berlin, da sind sie zuhause, die Hersteller und Designer der neuen Klassiker der modernen Brillen.

    Zur Verarbeitungsqualität. Das ist bei Burberry mittlerweile ein sehr leidliches Thema geworden. Zum Beispiel der Dauerklassiker: Burberryschal aus 100% Kaschmir. Hersteller: Das kommt darauf an wo der Schal verkauft wird. Es gibt mehrere Hersteller, die aber sehr unterschiedliche Qualitäten erzeugen. Der Verkaufspreis ist aber immer nahezu gleichbleibend, mit entsprechender Steigerung. Man kann sehr grosses Glück haben und man bekommt einen Schal der in Elgin, bei Johnston of Elgin gewebt wurde, da wo auch Hermes weben lässt. In aller Regel bekommt man aber keinen aus Elgin, sondern einen aus einer minderwertigen Wolle (ich gehe davon aus das es Kaschmir ist, 100%) gewebten kratzigen Schal und man redet sich ein er wäre superweich, war ja sehr hochpreisig. In Deutschland habe ich in den vergangenen 10 Jahren unzählige Burberryschals befingert, der Anteil an in Elgin hergestellten ist sehr gering.

    Nächster Klassiker, der Trenchcoat. Auch so ein Thema was schmerzt. Die neuen sind von der Verarbeitung und von den Materialien eine Katastrophe, verglichen zu den Trenchs aus den 1950ern und 60ern. Die Qualität in den 1980ern war schon rückläufig, aber was Burberry jetzt bietet ist schon sehr grenzwertig, beim Preis von mehr als 1000EUR erwarte ich andere Material- und Verarbeitungsqualität.
    Wenn die Engländer so weiter machen, fahren sie auch noch ihre Bekleidungsindustrie an die Wand, bei der Automobilindustrie hat man das schon erfolgreich gemacht. Aus Fehlern lernen, wozu denn. Aktuell verkauft man ja gut.

    Liebe Leser, ich habe nichts gegen Burberry, aktuell habe ich ca. 40 verschiedene Kleidungstücke in meinem Bestand. Ich liebe das Design, ich liebe den Stil, ich liebe die alte Qualität. Nur macht Burberry aktuell nichts um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, weil viele der Käufer keine Ahnung von Qualität haben und denken, da es Burberry ist und man viel Geld bezahlt wird es hochwertig sein, ist es auch, lässt aber immer mehr nach und das ist nicht akzeptabel.

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