Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Der Freitagsfund: Glasklare Stühle von Kartell

Bestimmt habe Ihr dieses oder ähnliche Bilder schon auf einem Design-Blog gesehen: Klassische und antike Möbel werden gemixt mit Stühlen oder Tischen aus durchsichtigem Kunststoff. Auch wenn ich eigentlich ein großer Freund von natürlichen Materialien wie Holz bin, muss ich sagen, dass es mir dieser spannende Kontrast aus alt und neu, klassisch und modern angetan hat. Der Vorreiter für Möbel aus Kunststoff ist das italienische Designerlabel Kartell, dass 1949 von einem Chemiker gegründet wurde. In Kooperation mit namhaften Designern konzentriert sich das Unternehmen auf Objekte aus Kunststoff, die schon zahlreiche Preise gewonnen haben und zur Dauerausstellung des Museum of Modern Art in New York zählen.

Die Stühle von Kartell werden in einem Stück aus Polykarbonat gegossen und ausnahmslos in Italien gefertigt. Am bekannsten ist der Stuhl „Louis Ghost“. Er wurde im Jahre 2002 vom Designer Philippe Starck erschaffen, der versucht, den Barockstil für die Moderne zu interpretieren. Auch wenn der Stuhl transparent und leicht wirkt, ist er sehr stabil und haltbar. Louis Ghost war es auch, der den Ruf von Kartell als weltweit führendem Hersteller für transparente Möbel begründete. Durch die große Funktionalität des Materials sorgte der Stuhl außerdem dafür, dass der ästhetische Aspekt der Transparenz weltweit anerkannt wird. Kartell-Möbel erhaltet Ihr z.B. bei Reuter. Wie gefallen die Stühle Euch?

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Im unternehmenseigenen Museum in Mailand könnt Ihr übrigens einen Streifzug durch die Geschichte des zeitgenössischen Möbeldesigns machen. Seit 1999 sind dort mehr als 1000 Objekte ausgestellt.

Bild-Credit: Kartell

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