Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Das Wunderkind Wolfgang Joop

Kraft und Energie – das sind seine Markenzeichen. Mit seinen dynamischen Entwürfen und dem Ausrufezeichen hinter seinem Namen machte Wolfgang Joop, alias JOOP!, die deutsche Mode weltberühmt. Doch schon lange ist er nicht mehr nur einer der bekanntesten deutschen Modedesigner. Er ist auch Journalist, Honorarprofessor, Autor und ein großer Künstler. Momentan stellt die Editionsgalerie LUMAS einige seiner Kunstwerke in Düsseldorf aus. Ein guter Grund sich mal etwas genauer mit seiner Biografie zu beschäftigen.

Durchbruch als anerkannter Modedesigner

Vielseitig interessiert war der heute 65-jährige Wolfgang Joop schon immer. Er begann ein Studium der Werbepsychologie und eines der Kunsterziehung. Zwischendurch arbeitete er als Restaurator, kurzzeitig wird er Moderedakteur bei der Frauenzeitschrift „Neue Mode“. Nach all den Versuchen wird ihm klar:  Er möchte sein eigener Herr sein. Künftig arbeitet der gebürtige Potsdamer als freier Journalist und Designer.  Den Durchbruch als Modedesigner schafft er 1978 mit seiner ersten Pelzkollektion, vier Jahre später folgt die erste Prêt-à-porter-Damenkollektion und 85 auch eine Kollektion für Herren.

Neue Projekte, Ideen und Visionen

Zu einer Marke macht Joop sich endgültig, als er zusätzlich zu den großgeschriebenen Buchstaben noch ein Ausrufezeichen an seinen Namen hängt. Ein Name der Dynamik symbolisieren soll, Kraft und Energie. Das Konzept geht auf: Künftig können Fans unter diesem Namen nicht nur Bekleidung, Schuhe, Schmuck und Parfüm kaufen, sondern sogar Wasserhähne. Irgendwann braucht ein Wolfgang Joop jedoch wieder ein neues Projekt, das er mit seinen Ideen und Visionen zum Leben erwecken kann. Er trennt sich darum von seiner Marke, verkauft alle Anteile und stellt der Modewelt 2004 seine neues Label vor: Wunderkind.

Zeichnungen von JoopZeichnungen von Joop in der Düsseldorfer Galerie Lumas

Ausstellung in Düsseldorf

Als Modedesigner sieht Joop sich allerdings schon lange nicht mehr. Das Multitalent schreibt Artikel für Spiegel, Stern und Welt am Sonntag, war zeitweise als Dozent an der Berliner Hochschule der Künste tätig und brachte 2009 eine Biografie heraus – Wunderkind heißt auch sie. Mode ist für Wolfgang Joop nur eine von vielen Kunstformen, dazu noch die allerseriöseste. Wunderkind ist darum auch mehr als nur eine Modemarke, es ist angewandte Kunst. Die Stoffe sehen aus wie gemalt, die Details sind avantgardistisch. Sein Zeichentalent wird momentan in zwei Ausstellungen in New York und Düsseldorf gewürdigt. Die Fotografien der Originale liegen preislich zwischen 350 und 1000 Euro und können auch online unter www.lumas.de erworben werden. Einfach mal vorbei schauen – ein Besuch lohnt sich allemal.

Bild-Credit Bilder ganz oben: LUMAS

Kraft und Energie – das sind seine Markenzeichen. Mit seinen dynamischen Entwürfen und dem Ausrufezeichen hinter seinem Namen machte Wolfgang Joop die deutsche Mode weltberühmt. Doch schon lange ist er nicht mehr nur einer der bekanntesten deutschen Modedesigner. Er ist auch Journalist, Honorarprofessor, Autor und ein großer Künstler. Momentan stellt die Editionsgalerie LUMAS einige seiner Kunstwerke in Düsseldorf aus. Ein guter Grund sich mal etwas genauer mit seiner Biografie zu beschäftigen.

Vielseitig interessiert war der heute 65-jährige Wolfgang Joop schon immer. Er begann ein Studium der Werbepsychologie und eines der Kunsterziehung. Zwischendurch arbeitete er Restaurator, kurzzeitig wird er Moderedakteur bei der Frauenzeitschrift „Neue Mode“. Nach all den Versuchen wird ihm klar: Er möchte sein eigener Herr sein. Künftig arbeitet der gebürtige Potsdamer als freier Journalist und Designer. Den Durchbruch als Modedesigner schafft er 1978 mit seiner ersten Pelzkollektion, vier Jahre später folgt die erste Prêt-à-porter-Damenkollektion und 85 auch eine Kollektion für Herren.

Zu einer Marke macht Joop sich endgültig, als er zusätzlich zu den großgeschriebenen Buchstaben noch ein Ausrufezeichen an seinen Namen hängt. Ein Name der Dynamik symbolisieren soll, Kraft und Energie. Das Konzept geht auf: Künftig können Fans unter diesem Namen nicht nur Bekleidung, Schuhe, Schmuck und Parfüm kaufen, sondern sogar Wasserhähne. Irgendwann braucht ein Wolfgang Joop jedoch wieder ein neues Projekt, das er mit seinen Ideen und Visionen zum Leben erwecken kann. Er trennt sich darum von seiner Marke, verkauft alle Anteile und stellt der Modewelt 2004 seine neues Label vor: Wunderkind.

Als Modedesigner sieht Joop sich allerdings schon lange nicht mehr. Das Multitalent schreibt Artikel für Spiegel, Stern und Welt am Sonntag, war zeitweise als Dozent an der Berliner Hochschule der Künste tätig und brachte 2009 eine Biografie heraus – Wunderkind heißt sie. Mode ist für Wolfgang Joop nur eine von vielen Kunstformen, dazu noch die allerseriöseste. Wunderkind ist darum auch mehr als nur eine Modemarke, es ist angewandte Kunst. Die Stoffe sehen aus wie gemalt, die Details sind avantgardistisch. Sein Zeichentalent wird momentan in zwei Ausstellungen in New York und Düsseldorf gewürdigt. Die Fotografien der Originale liegen preislich zwischen 350 und 1000 Euro und können auch online unter www.lumas.de erworben werden. Einfach mal vorbei schauen – ein Besuch lohnt sich allemal.

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