Der Lady-Blog liest: Das Wintertagebuch von Nigel Slater

Die dunkle Jahreszeit ist DIE Jahreszeit, um sich hinter hohen Bücherstapeln zu vergraben! Ich mag Bücher besonders, die eine Jahreszeit und ihre Stimmung einfangen. Wenn es draußen immer dunkler wird, ist es wunderbar, alte Krimi-Klassiker, romantische Weihnachtsromane und stimmungsvolle Wintergeschichten aus dem Bücherregal zu ziehen und darin zu versinken. „Das Wintertagebuch“ von Nigel Slater hat mich sofort in seinen Bann gezogen. von Virginia

Das Wintertagebuch: Das schönste Buch in meinem Schrank

„Das Wintertagebuch“ von Nigel Slater liegt nun schon einige Wochen ganz oben auf meinem Bücherstapel und ich brenne schon darauf, ausgiebig darin zu schmökern. Mit der Gestaltung des Bandes hat sich der Dumont Verlag wirklich selbst übertroffen. Ich glaube sogar sagen zu können: Dieses Buch ist das Schönste, das ich besitze! Der Umschlag ist in dunkles Leinen eingebunden und mit kupferfarbenen Prägungen versehen. Das Papier ist hochwertig und deutlich dicker als man es gewohnt ist, was sich auch am Gewicht des Buches bemerkbar macht: Es ist ein kleiner feiner Wälzer, der sich da verheißungsvoll in die Hand schmiegt! Alleine Haptik und Optik des Buches wären den Kauf schon wert. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich, dass alle Bücher so liebevoll gestaltet wären!

Ein paar mehr Bilder wären schön gewesen…

Nach einer längeren, wenngleich stimmungsvollen Einleitung beginnt das Wintertagebuch mit dem 1. November und führt den Leser durch den Winter hindurch bis zum 2. Februar. Für jeden Tag gibt es eine gelungene Mischung aus kurzen Geschichten, Rezepten, alten Bräuchen und schönen Familientraditionen, an denen uns der britische Journalist, Koch und Autor Nigel Slater teilhaben lässt. Die enthaltenen Fotos sind ganzseitig abgedruckt und passen hervorragend zur gesamten Aufmachung des Buches. Nichtsdestotrotz hätte ich mir deutlich mehr Bildmaterial gewünscht, insbesondere bei den vielen Rezepten hätte es sicher nicht geschadet, um die Stimmung zu unterstreichen.

Eine neue Tradition für die kalte Jahreszeit?

Ich habe mir inzwischen angewöhnt, mir jeden Morgen ein Kerzchen am Küchentisch anzuzünden, mich mit einem heißen Weihnachtstee in der Hand und in meinen großen Schottenschal hineingekuschelt ans Fenster zu setzen und dann das jeweilige Tageskapitel zu lesen. Wenn draußen der Nebel aufsteigt, es noch dunkel und schön kalt ist, und drinnen so wunderbar still und gemütlich, dann passt das Wintertagebuch von Nigel Slater einfach herrlich. In dem Moment fehlen dann auch keine Bilder mehr, weil die Texte die Bilder in meinem Kopf malen: Gerade durch die fehlenden Fotografien wird also viel Raum für die eigene Phantasie gelassen. Ich denke, es könnte eine Tradition werden, das Wintertagebuch jedes Jahr auf’s Neue zu lesen, als Einstimmung auf die kalte Jahreszeit.

Das Wintertagebuch von Nigel Slater

Das Wintertagebuch von Nigel Slater

„Das Wintertagebuch“ von Nigel Slater ist ein Buch, dass viel Freude und so richtig Lust auf die kalten Tage macht!

Das Wintertagebuch: Rezepte, Notizen und Geschichten für die kalten Monate

Das Wintertagebuch von Nigel Slater ist bereits im Dezember 2018 bei Dumont erschienen. Nigel Slater nimmt uns darin mit zu den Weihnachtsmärkten, schwärmt vom Zauber der Adventskalender und Weihnachtskarten, erzählt von Dresdner Stollenfest und Krampus und gibt Einblicke in seine ganz persönlichen Weihnachtsbräuche.

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1 Kommentar
  • Eva P. sagt:

    Liebe Virginia, liebes Lady-Blog Team,
    die Buchvorstellung hat mich so inspiriert, dass ich das Buch gleich in meiner Buchhandlung bestellt habe. Jetzt liegt es vor mir und ist wirklich wunderschön. Ich werde also jetzt auch ein Winterritual einführen und täglich ein wenig darin schmökern. Den Winter mochte ich früher nie, ich bin gerade dabei, ihn für mich zu entdecken ;)
    Vielen Dank für den Tipp und viele liebe Grüße,
    Eva

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