Momentan ist Hochzeits-Hochzeit! Sind der Mai und Juni nicht ohnehin schon die beliebtesten Monate zum heiraten, kommen aktuell noch die verschobenen „Corona-Hochzeiten“ dazu. Grund genug, uns auf dem Blog mal wieder diesem wunderbaren Tag zu widmen – genauer gesagt dem Brautkleid! Das richtige Kleid zu finden ist aufregend, aber auch zeitaufwändig. Schließlich füllen die Trends und Klassiker rund um verschiedene Formen, Schnitte, Stoffe ganze Bücher und man verliert sich in Details. Am besten orientiert Ihr Euch an Eurem Figurtyp. Ein Gastbeitrag von Carolin

Welche Figurentypen gibt es?

Das perfekt passende Hochzeitskleid zu finden, das Euch hundertprozentig widerspiegelt ist zeitaufwändig und für den einen oder anderen unter Euch sicher auch etwas lästig. Neben Material, Farbe und Preis gibt Euch der eigene Figurentyp eine erste Orientierung. Bei der Anprobe habt Ihr vielleicht schon festgestellt, dass sich Brautkleider beim Tragen dann besonders gut anfühlen, wenn die Passform des Kleides mit Eurem Figurentyp harmoniert. Der weibliche Körper kann in fünf Figurentypen eingeteilt werden: Die Sanduhr, die H-Form, die V-Form, das Dreieck/Birne, und die Apfel-Form. Die Typen sind bei jeder Frau einzigartig, zeichnen sich aber durch folgende gemeinsame Merkmale aus:

Sanduhr: Auffällig sind bei diesem Figurentypus besonders die schmale Taille, kurvige Hüften und ein runder Po.

H-Form: Frauen dieses Typus wirken oft sehr sportlich. Kennzeichnend dafür ist, dass Schultern, Taille und Hüften zusammen eine gerade Linie bilden und es weniger ausgeprägte Rundungen gibt.

V-Form: Merkmale sind unter anderem breite Schultern, geringe Taille, schmale Hüften und schlanke Beine.

Dreieck/Birne: Frauen mit einer birnenförmigen Figur sind geprägt durch eine sehr feminine Silhouette. Kennzeichnend sind schmale Schultern, eine zierliche Taille sowie vergleichsweise breite Hüften.

Apfel: Dieser rundlich wirkende Figurentyp zeichnet sich durch eine O-förmige Silhouette aus. Die häufigsten Merkmale sind ungefähr gleich breite Schultern sowie geringfügig ausgeprägte Hüften.

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Figur & Brautkleid-Form: Was matcht besonders gut?

Wenn Ihr wisst, durch welche Merkmale sich Eure Silhouette auszeichnet, kann das bei der Wahl des Brautkleides durchaus nützlich sein. Doch so unterschiedlich die einzelnen Figurentypen sind, so verschieden sind auch die Brautkleider. Welches Kleid passt also besonders gut zu welchem Figurentyp? Die gute Nachricht lautet: Zu jedem Figurentyp gibt es verschiedene Brautkleid-Formen, die sehr gut passen und in denen ihr Euch wohl fühlt.

I-Linie: Wegen der „säulenartigen“ Silhouette wird dieser Schnitt im Englischen auch als Column (Spalte) bezeichnet. Kennzeichnend ist eine gerade Form. Besonders gut eignen sich I-Linien für zierliche Bräute mit schmalen Silhouetten.

Etui: Der Etui-Stil ähnelt der I-Linie und schmiegt sich beim Tragen eng an den Körper. Aber das Etui-Kleid ist kürzer. Da das Kleid sanft fällt eignet es sich besonders gut für zierliche und kurvige Bräute.

Fit and Flare: Diese Art von Brautkleid kennzeichnet sich durch ein enges, figurbetonendes Oberteil und einen ungefähr auf Hüfthöhe ausgestellten Rock. Dieser kann sowohl ausladend als auch weich fließend sein. Der enganliegende Part über dem Rock betont bei diesem Kleid die Kurven der Braut.

Trompete/Godet-Stil: Ähnlich wie Fit and Flare ist die Trompete oben eher eng und unten weit. Aber der Rock beginnt erst ab der Mitte des Oberschenkels und nimmt eine ausgestellte Form an. Dadurch wird die Hüfte besonders betont.

Mermaid/Meerjungfrau: Die Mermaid- bzw. Meerjungfrauen-Form geht noch einen Schritt weiter. Der Rockteil beginnt hier erst unterhalb der Knie und betont somit besonders die Schenkel sowie Hüfte.

A-Linie: Diese klassische Form des Brautkleides zeichnet sich durch ein enganliegendes Oberteil und einen weit ausgestellten Rock aus, der einen fließenden Übergang von der Taille bis zum Boden bildet. Die A-Linie gilt als zeitlos und elegant und passt grundsätzlichen zu jedem Figurentyp.

Empire: Kleider im Empire-Stil wollen die Trägerinnen zart und elfenhaft erscheinen lassen. Dafür sorgt die hoch geschnittene Taille, die bereits unterhalb der Brust beginnt. Somit ist das Empire ebenfalls ein Allrounder. Der lockere Fall ist oft auch für schwangere Bräute eine gute Wahl.

Princess/Duchesse: Der Name ist Programm, denn der opulente Schnitt erinnert an die voluminösen Kleider aus der Zeit des Sonnenkönigs in Frankreich. Diese Form passt oft besonders gut zu kleineren Frauen mit kurzem Oberkörper.

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Die Grafik liefert eine erste Orientierung, welche Figurentypen besonders gut zu den jeweiligen Brautkleid-Formen passen

Über die Autorin

Als Inhaberin des Familienunternehmens TrauringShop24.de ist Carolin Expertin auf dem Gebiet Hochzeit. Liebe mit Traumringen perfekt machen – das ist seit mehr als 15 Jahren der Antrieb von Carolin. Ihr findet bei ihr Eheringe, Verlobungsringe und Partnerringe, die liebevoll in der hauseigenen Goldschmiede hergestellt werden.

Grafiken: trauringshop24.de
Bilder: Depositphotos.com

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