Dani
Barbour-Modelle: Der große Wachsjacken-Vergleich

{Werbung*} Das britische Traditionshaus Barbour – für viele der Inbegriff für hochwertige Bekleidung im englischen Country Look – bringt jedes Jahr einige neue Modelle ihrer legendären Wachsjacken made in England auf den Markt, führt jedoch auch einige Klassiker seit Jahrzehnten. Damit Ihr die ideale Wachsjacke für Eure Bedürfnisse und Euren Geschmack finden könnt, stelle ich Euch die wichtigsten Modelle und die Unterschiede zwischen den Jacken vor.

Was ich an meiner Barbour Wachsjacke liebe

Was ich an meiner „Barbourette“ liebe? Ich brauche eigentlich keine andere Jacke mehr im Schrank (uneigentlich hängen da noch ein Mantel, eine Steppjacke, ein Cape…), denn die Jacke passt zu Jeans und Chelsea-Boots genauso wie zur Stoffhose und Loafern und sogar zu vielen Röcken macht sie eine gute Figur. Zu Gummistiefeln ist sie natürlich sowieso der beste Begleiter. Ich kann sie auf einen Spaziergang mit den Hunden genauso ausführen wie auf eine Vernissage. Die Wachsjacke schützt mich, wenn sie regelmäßig gewachst wird, vor Regen und Wind und wärmt mich dank eines Innenfells sogar bei Minusgraden. In den großen Taschen kann ich all die kleinen Schätze von unseren Wanderungen oder auch mal eine Thermoskanne unterbringen. Die Kultjacke ist zeitlos schön, hält bei guter Pflege ein Leben lang oder länger, altert mit Stil und wird als britischer Hoflieferant sogar von der Queen getragen.

Eine große Auswahl an Wachsjacken und anderen Barbour-Produkten erhaltet Ihr z.B. im THE BRITISH SHOP

Barbour-Modelle: Der große Wachsjacken-Vergleich

Meine olivgrüne Bedale mit herangeknöpfter Kapuze – ein perfekter Begleiter für Frühjahr, Herbst und Winter

BBB: Die drei wichtigsten Wachsjacken-Klassiker

BBB: Border, Bedale und Beaufort sind meines Erachtens die wichtigsten Wachsjacken-Klassiker von Barbour, die sowohl von Herren, als auch von Damen getragen werden können. Natürlich sind sie nicht so tailliert wie die Damen-Wachsjacken, aber viele Ladies wünschen sich gerade diesen kastigen Schnitt, unter den man locker noch einen Grobstrickpullover ziehen kann. Was sie vereint: gewachste Baumwolle in Thornproof-Qualität, ein Cordkragen mit Sturmriegel, goldfarbener Zweiwegereißverschluss, Tartanfutter und große Ballontaschen. Alle drei Jacken können mit einer anknöpfbaren Kapuze und einem Innenfell ausgestattet werden, das einfach an einem zweiten Reißverschluss innen befestigt wird. Die Jacken sind in Oliv, Navy, Braun und Schwarz erhältlich, kommen aber auch immer mal in neuen Farben auf den Markt. So berichtete eine Leserin, dass sie vintage gerade eine Bedale mit rotem Kordkragen erworben hat. Beachtet, dass die Jacken frisch gewachst dunkler aussehen, als wenn sie einige Jahre getragen sind.

Das Modell Border ist eines der legendären Wachsjacken-Modelle, deren Erfolgsstory in den 1980ern begann und mit denen das britische Unternehmen weltberühmt wurde. Sie ist eigentlich als Herrenjacke konzipiert worden, wird aber auch von einigen großen Frauen getragen. Mein persönliches Lieblingsmodell ist die klassische Bedale in bequemer, deutlich kürzerer Raglanform. Ich liebe an dieser Jacke, die erstmals 1980 auf den Markt gebracht wurde, insbesondere den Pulloversaum an den Ärmeln. Die Beaufort ist das etwas länger geschnittene Unisex-Modell von Barbour. Sie ist im Rücken außerdem mit einer sogenannten Hasentasche ausgestattet, die bei der Niederwildjagd zum Transport der erlegten Fasane, Rebhühner oder eben Hasen dient. Die Ärmelenden verfügen über einen weitenverstellbaren Einsatz.

Zum Vergleich

Border in Größe S: Gesamtlänge 93 cm
Bedale in Größe S: Gesamtlänge 75 cm
Beaufort in Größe S: Gesamtlänge 82 cm

Barbour Bedale: Die wichtigsten Wachsjacken-Modelle und ihre Unterschiede

Meine Bedale wird wie die anderen Barbourjacken in Großbritannien gesponnen, gewebt, gefärbt und im „Thornproof“-Verfahren ohne synthetische Zusätze imprägniert – sie ist wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv

Barbour: Die wichtigsten Wachsjacken-Modelle und ihre Unterschiede

Die Wachsjacken-Klassiker verfügen neben dem großen Reißverschluss über einen kleineren Innenreißverschluss, an dem das Innenfell befestigt wird/Schön zu erkennen: Das Barbour Classic Tartan in Grün, Weiß, Blau und Gelb

Barbour Beauford: Die wichtigsten Wachsjacken-Modelle

Die Barbourjacke aus gewachster Baumwolle mit Cordkragen und edlem Tartanfutter ist „typisch britisch“, hat einen hohen Wiedererkennungswert und beschwört Bilder vom Landleben herauf/ Hier die Beaufort mit Innenfell

Barbour-Wachsjacken speziell für Damen

Der Klassiker unter den Damen-Wachsjacken ist die Beadnell, die auf dem legendären Herren-Modell Bedale basiert, jedoch taillierter geschnitten ist. Sie ist ebenfalls um ein Innenfutter und eine Kapuze erweiterbar. Für zierliche Frauen eignet sich dank der seitlichen Druckknopfriegel mit Elastikeinsatz in der Taille und verstellbaren Armriegeln auch die Damen-Wachsjacke Aberdeen. Sie ist mit einer abknöpfbaren Kapuze und Tartan-Futter ausgestattet und somit ein idealer Begleiter in der Übergangszeit. Die Bower hingegen ist dank einer Kapuze, wattiertem Innenfutter und Handwärmer-Beuteltaschen sogar für den kalten Herbst und Winter geeignet. Eine echte Wachsjacken-Ikone ist der Belsay von Barbour. Der (recht kurz geschnittene) Wachsmantel mit typischem Cordkragen und Tartan-Futter verfügt zwar nicht über die großen Ballon-Taschen, dafür aber über herrliche Handwärmertaschen mit Moleskin-Futter.

Der große Barbourjacken Vergleich

Auch die Damen-Wachsjacken verfügen in der Regel über die schönen großen Ballontaschen/Übrigens werden die Jacken noch heute in der hauseigenen Produktionsstätte in South Shields, im Nordosten Englands, gefertigt

Wachsjacken-Trend-Modelle von Barbour

Barbour führt auch immer wieder Modelle ein, die nur eine Saison oder wenige Jahre auf dem Markt bleiben. Ich besitze zum Beispiel eine Beadnell-Variante von Barbour, die in Kooperation mit Liberty London entstanden ist und die über ein typisches Liberty-Muster im Futter und am Kragen verfügt. Die Jacke wurde von Barbour einige Saisons lang mit unterschiedlichen Libertystoffen auf den Markt gebracht. Aktuell laufen tolle Kooperationen zwischen Barbour und Laura Ashley sowie Emma Bridgewater. Bei meiner Liberty-Jacke handelt es sich übrigens um eine Lightwight-Sommerjacke aus 4oz-Qualität, die deutlich leichter ist, als Barbours herkömmliche gewachste 6oz-Baumwolle. Eine andere Lightwight-Jacke ist die Classic Durham, ein Unisex-Modell, dass mir dank des Kollers (oder auch „Goller“ genannt, also ein Mini-Cape am Hals) besonders gut gefällt und das schon seit vielen Jahren auf dem Markt ist.

Außerdem führt Barbour regelmäßig Wachs-Parka im Sortiment, so wie aktuell das Modell Homeswood. Der sportliche Winterparka verfügt über zahlreiche Taschen, eine abnehmbare Kapuze mit kuscheligem Webpelzkragen, einen Steppeinsatz, Futter im Classic Tartan-Dessin und einen weitenverstellbaren Taillenzug. Hinzu kommen immer einige Premium-Wachsjackenmodelle wie aktuell die 2-in-1 Wachsjacke Norwood mit extra Fellweste sowie spezielle Winter-Wachsjacken wie aktuell das Modell Winter Defence im Military-Stil mit wärmender Wattierung und kräftiger 8oz-Wachs-Qualität. Hier habe ich Euch außerdem das Winterjacken-Modell Kelsall: Eine Wachsjacke mit Kapuze & Fell vorgestellt. Außerdem gehören zum Sortiment Wachs-Mäntel, wie Tumbler mit warmem Nickifleecefutter. Barbour Parka Homeswood: Der große Wachsjacken Vergleich

Der taillierte Parka Homeswood ist mit seinem Steppfutter der ideale Begleiter an kühlen Herbst- und Wintertagen

Barbour Parka Homeswood: Der große Wachsjacken Vergleich

Besonders hübsch: Die kuschelige Kapuze mit Fellbesatz

Und sonst so?

Einige Wachsjacken-Klassiker gibt es aktuell nur noch Vintage zu kaufen. Die schöne Damen-Wachsjacke Utility hat Barbour leider aus dem Sortiment genommen. Auch das Herrenmodell Moorland ist momentan nicht mehr im Handel erhältlich. Bernhard Roetzel hat einmal einen sehr schönen Blog-Beitrag über diesen Klassiker geschrieben. Neben Wachsjacken stellt Barbour auch andere Bekleidungsstücke wie Pullover und Steppjacken, Regenschirme, Gummistiefel, Hüte und Taschen her – immer gerne mit dem typischen Barbour-Haus-Tartan dem Classic Tartan, manchmal aber auch mal mit saisonal anderer Farbgebung. Denn was viele nicht wissen: Das von John Barbour gegründete Unternehmen hat schottische Wurzeln und führte bereits seit seiner Gründung 1894 Tartan-Dessins in verschiedenen Varianten ein. Der Preis für eine Wachsjacke liegt übrigens zwischen 329 Euro für die Bedale und 599 Euro für eine Premium-Wachsjacke. Und: Die Barbour-Wachsjacken sind auch schon für Kinder ab der Größe 116/122 erhältlich.

Barbour: Die Wachsjacken Klassiker auf einen Blick

Barbour führt neben Wachsjacken auch Accessoires wie diesen schönen Wollschal mit herrlichem Tartan-Muster

Habe ich ein wichtiges Wachsjacken-Modell vergessen? Oder gibt es ein Modell, dass Ihr besonders liebt, das von Barbour aber leider nicht mehr produziert wird? Dann lasst uns doch gerne einen Kommentar da!

*dieser Beitrag ist in Kooperation mit THE BRITISH SHOP entstanden

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Barbour Wachsjacken Vergleich

2 Kommentare
  • Virginia sagt:

    Liebe Dani,

    vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag!
    Er bietet einen wunderbaren Überblick über die verschiedenen Modelle und ist eine klasse Orientierungshilfe, wenn man auf der Suche nach DER Wachsjacke ist.
    Genau so etwas hätte ich mir gewünscht, als ich mich auf die Suche nach meiner ersten Wachsjacke gemacht habe.
    Da ich aber mit dem Gedanken an ein zweites Modell spiele, werde ich hier sicher noch das ein oder andere Mal reinlesen!

    Meine beiden Männer tragen mit Begeisterung das Herrenmodell Corbridge. Sie ist durch ihre leichte Wattierung sowohl perfekt für ungemütliches Übergangswetter als auch für milde Wintertage.
    Noah hat sich von seinem Geburtstagsgeld zudem die Steve McQueen Merchant Wax Jacket zusammengespart und liebt dieses Modell ganz besonders.
    Diese ist deutlich kürzer als die gewohnten Wachsjacken, wirkt etwas jünger und sportlicher und lässt sich prima an kühlen Sommertagen und bei milderem Übergangswetter tragen.

    Liebste Grüße,
    Virginia

  • Bettina Hollmann sagt:

    Liebe Dani.
    Mit Begeisterung habe ich deinen tollen Beitrag über Wachsjacken von Barbour gelesen, auch wir tragen schon seit Jahren Wachsjacken von dieser Marke und sind sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
    Ich habe auch eine Flyweight Wax Utility und bin sehr zufrieden damit, auch die Grasmoor trägt sich gerade zu Röcke oder Kleider toll, da sie schön lang ist.Mein Mann hat noch das Modell „Barbour Transport „ was glaube ich mal ein Sondermodell war, aber durch seine tolle Wattierung und etwas längeren Form gerade für Frühjahr und Herbst wunderbar ist.
    Ich möchte mir auch noch ein etwas längeres und leicht wattiertes Modell zulegen , bin mir aber nicht sicher welche Modelle es da noch so gibt.
    Hast du vielleicht Vorschläge für mich?

    Liebste Grüße
    Bettina.

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