Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Auf Reisen: Drei verwunschene Orte in Snowdonia

Der Nationalpark Snowdonia hat uns während unser Reise nach Nordwales am meisten fasziniert. Darum möchte ich Euch in unserem letzten Wales-Bericht unsere drei liebsten Orte in Snowdonia zeigen. Alle drei haben etwas gemeinsam: Sie sind ein wenig mystisch und verwunschen. Während wir an kleinen Bächlein, uralten Eichenbäumen, rauschenden Wasserfällen, mit Moos bewachsenen Steinen und zerfallenen Ruinen  entlangwanderten, hatten wir häufig das Gefühl, dass die Zeit hier stehen geblieben ist und sicherlich gleich König Arthur herbeigeritten kommt.

1. Eine Wanderung auf den Mount Snowdon

Zusammen mit dem Ben Nevis (Schottland) und dem Scafell Pike (England) gehört der Snowdon zu den „Three Peaks“, den drei höchsten Bergen Großbritanniens. Da ich den Ben Nevis während unseres Schottland-Trips schon bestiegen hatte, war meine Motivation natürlich groß, den Snowdon „mitzunehmen“. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten nach der Hälfte umkehren. Doch schon dieses Stückchen hat sich absolut gelohnt: Ihr kommt vorbei an einer schroffen, wildromantischen Landschaft mit kleinen Seen, vielen Schafen und Ruinen von stillgelegten Kupferminen. Wir haben uns nämlich für den „Miner’s Track“ (ab Pen-y-Pass) entschieden, einem von vielen Wanderwegen. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem „Snowdon Mountain Railway“ hinaufzufahren.

2. Wasserfall Ceaunant Mawr & Café Pen y Ceunant

Parallel zu den Schienen des eben erwähnten Snowdon Mountain Railway führt ein Pfad zum Wasserfall Ceunant Mawr. Der kurze Weg (ca. 1 Km) ist wunderschön, Ihr kommt an knorrigen alten Bäumen und bewachsenen Steinhaufen vorbei – alles sieht uralt aus. Entlang des Wasserfalls kann man noch etwas spazieren gehen und dort picknicken oder weiter ins Café Pen y Ceunant ziehen. Der Besitzer des urgemütlichen Lokals (und Herberge!) ist das Sprachrohr der Gegend, der gerne erzählt, welche Prominenten und Künstler sich bei ihm schon die Klinke in die Hand gegeben haben.

3. Betws-y-Coed & Swallow Falls

Betws-y-Coed ist ein hübsches Örtchen in Central-Snowdonia und bietet damit einen guten Ausgangspunkt zum Erkunden des Nationalparks. Vor allem die idyllische Steinbrücke Pont-y-Pair mit ihren elf Bögen im Ortskern ist sehenswert. Von hieraus könnt Ihr eine wundervolle Wanderung durch ein Tal und einen Wald – immer entlang des Flusses Llugwy – unternehmen, die bei den Swallow Falls endet – viele viele Eichenbäume und Schafe inklusive.


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