Dani

Daniela ist promovierte Germanistin und freie Journalistin für verschiedene Magazine. Den Lady-Blog gründete sie nach einem Praktikum bei einem Berliner Start-up im Jahr 2010.
Amalias Reich: Unsere DIY-Bastelecke

Wer uns auf Instagram folgt, weiß es ja schon: Nix da, Fashion-Week. Einen Tag vor unserem Abflugtermin hat mich die winterliche Krankheitswelle erneut erwischt und ich schlage mich seitdem mit einer Mandelenzündung herum. Doch was hilft das Klagen! Wenn mich die schlechte Laune packt, dann setze ich mich gemeinsam mit Amalia an ihren neuen DIY-Tisch und knete, bastel oder male mit ihr. Umgeben von überdimensionalen Blumen, Blättern, einer Wolkenlampe und einem Fliegenpilz-Hocker ist der Mode-Zirkus dann schnell vergessen.

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk

Die bemalte Wand, der passend gestrichene Tisch mit Bank und Stuhl sowie die dazu gehörigen Utensilien – also Papier, Stifte, Farben, Knete usw. – waren mein Weihnachtsgeschenk an Amalia. Natürlich hat sie den Prozess an der Wand schon in den Wochen vor Weihnachten aufgeregt verfolgt. Nach jedem Mittagsschlaf ist sie in ihr Kinderzimmer gelaufen, hat auf die Wand gezeigt und „Mama gemalt!“ gerufen. Sie liebt ihren Basteltisch und die Phantasiewelt auf der Wand wirklich sehr. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in ihrer Kreativecke sitzen und unseren Nachmittagstee trinken, malen oder basteln.

Farben aus Großbritannien

Die Idee für die Gestaltung dieses Pflanzenreiches kam mir – wie sollte es auch anders sein – beim Stöbern auf Pinterest. Dort habe ich dieses Kinderzimmer entdeckt und wusste: Das muss ich nachmachen. Zunächst habe ich bei Ebay Kleinanzeigen nach einem schönen massiven, unbehandelten Kindertisch gesucht. Nachdem der gefunden war, ging es an die Farbwahl. Entschieden habe ich mich schließlich für die britische Traditionsfirma Little Greene und es nicht bereut. Die Farbe lässt sich sehr leicht auf der Wand auftragen und leuchtet wunderschön. Auch das Mischen von Farben war kein Problem. Bei der Ausstattung mit Bastelmaterialien habe ich schließlich vertrauensvoll auf die Produkte von folia zurückgegriffen. Doch seht selbst!

Zum Einsatz kamen folgende Wandfarben von Little Greene: 224 Inox, 255 Smalt, 185 Angie, 148 Carys, 191 Leather, 190 Atomic Red, 92 Green Verditer, 254 Route One – die restlichen Farben habe ich selbst gemischt. Für die Möbel habe ich 185 Angie und 92 Green Verditer verwendet. Ich habe dabei übrigens die Stuhlbeine nicht ganz bemalt, sondern das untere Ende mit Hilfe von etwas Kreppband in seinem natürlichen Holzton belassen.

Nachdem ich die Konturen für die Pflanzen ganz einfach mit einem Bleistift freihändig auf der Wand aufgetragen hatte (kann leicht wieder wegradiert werden), ging es ans „ausmalen“. Nehmt Euch dafür viel Zeit und Muße. Mit zwei verschiedenen Pinselgrößen hat es gut geklappt. Aber ein paar Nachmittage und Abende habe ich schon vor der Wand verbracht. 

Für die Stiftehalter habe ich hübsche Honiggläser gesammelt, diese mit Tafelfolien-Etiketten beklebt und dann mit Kreidemarkern beschriftet – ist nicht nur ressourcenschonend, sondern sieht auch noch toll aus. Die Etiketten, Marker, Gelschreiber und die Knete stammen von folia. 

Noch ein paar Tipps zu den Farben: 1. Ein Verdünnen der Farben ist nicht nötig. 2. Solltet Ihr auf den Boden spritzen, dann wischt möglichst schnell mit einem nassen Lappen darüber. 3. Von der Wand lässt sich die Farbe leider nicht mit Wasser entfernen, da hilft nur drüberweißeln. 4. Die Farben sind sehr gut deckend, das heißt Ihr könnt, wenn Ihr an einer Stelle unsauber gearbeitet habt oder noch einmal etwas verändern wollt, ganz easy mit einer neuen Farbe über Eure Ursprungsfarbe malen.

Praktisch für den Tisch sind große Zeichenpapierrollen, die von der Höhe zum Glück genau auf den Tisch passen – besondere Gemälde kommen in Amalias Kunstmappe, die mit einem hübschen Bändchen geschlossen werden kann. Beides habe ich ebenfalls bei folia entdeckt.

Neben Gelschreibern, Knete und Buntstiften besitzt Amalia ein Glas mit (nachfüllbaren) Acrylmalstiften und eines mit Wachsmalstiften

Ebenfalls ein DIY-Projekt ist Amalias Wolkenlampe: Dafür habe ich einfach mit Hilfe einer Heißklebepistole eine IKEA-Papierlampe großzügig mit normaler Watte aus der Drogerie beklebt (schön auseinanderziehen, damit sie bauschig wird). Wenn Ihr eine LED-Glühbirne verwendet, braucht Ihr auch keine Angst zu haben, dass in der Lampe Hitze entsteht.

Die DIY-Bastelecke ist in Kooperation mit Little Greene und folia entstanden

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3 Kommentare
  • Sybille sagt:

    Liebe Dani,

    das ist ja entzückend! Ich kann gut verstehen, dass Ihr in diesem Zimmer gerne bastelt.

    Weiter gute Besserung

    Sybille

  • Franziska sagt:

    Liebe Dani, ein wunderschönes Zimmer und soviele tolle Ideen! Ich habe zwar kein Kind, aber für Tafelfolie kann ich mich auch mit 31 noch begeistern ;)

  • M.Daniela sagt:

    Liebe Dani,

    wir( meine Tochter und ich) sind ganz verliebt in dieses Zimmer. Du hast es wundervoll gestaltet.Da stimmt alles bis ins kleinste Detail.
    Ich dachte ja, ich kenne schon fast alle Kinderzimmertipps. Aber das mit der Tafelfolie begeistert mich völlig.Da muss ich unbedingt mal nachsehen.
    Auch gefällt mir sehr, dass Du die Beine von Stühle und Tisch ein Stück im Naturton gelassen hast, so hast Du einen wunderschönen Übergang zum Boden geschaffen.

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