Dackel

Emil bellt: Easy Rider

Donnerstag, April 17th, 2014

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Ihr wisst ja, dass ich gerne Auto fahre. Seit Sonntag habe ich aber eine neue Leidenschaft: Fahrradfahren. Frauchen und Dani haben mich nämlich zum Tweed Run mitgeschleppt. Ich fand es erst ziemlich langweilig. Da liefen zwar Leute in sehr stilvoller Kleidung rum und grundsätzlich fühlte ich mich als Dackel von Welt hier sehr wohl. Direkt nach meiner Ankunft am Startort, dem Stadtmuseum Gütersloh, stürzten sich aber gleich die Paparazzi auf mich. (Ich war in fast jeder Lokalzeitung zu sehen.) Bevor ich vor Langeweile rebellisch geworden bin, ging es endlich los. Ich nahm Platz im Körbchen an Frauchens Fahrrad und habe erst mal eine Weile gebraucht, bis ich es mir bequem eingerichtet hatte. Und dann wurde es richtig cool.

50 Radfahrer starteten im Pulk und ich war mittendrin. Zuerst hat es ziemlich geschaukelt und mir war leicht schwindelig. Als ich den Fahrtwind spürte, habe ich vorsichtig die Nase aus dem Korb gesteckt. Doch als die ersten Zuschauer bei meinem Anblick in Entzücken ausbrachen, konnte ich sie ja nicht enttäuschen und bin stehengeblieben. Zum Schluss war ich sogar sehr mutig, habe meine Vorderpfoten auf den Korbrand gesetzt und meine Ohren flatterten im Wind. Das Gefühl von Freiheit ist kaum zu beschreiben. Jetzt will sich Frauchen noch einen größeren Fahrradkorb zulegen, damit ich auch richtig bequem sitzen kann. Und dann kann der Frühling mit ganz vielen Radtouren kommen. Fahrt Ihr auch so gerne Fahrrad?

Euer Emil

Impressionen vom 1. Gütersloher Tweed Run

Mittwoch, April 16th, 2014

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Am vergangenen Sonntag fand der erste Tweed Run in Gütersloh statt – und ich durfte dabei sein! Das bedeutete nicht nur jede Menge nostalgische Räder, wunderbare Tweed-Jacken, Knickerbocker, Schiebermützen und andere (Original-)Kostüme der 20er und 30er Jahre, eine Spritztour durch Gütersloh, ein Rahmenprogramm mit Frisuren- und Tanzvorführungen sowie ein Besuch im Miele-Museum. Es bedeutete auch, dass ich die liebe Sybille einmal wiedergesehen habe und endlich endlich unseren Blog-Dackel Emil kennenlernen durfte. Und nicht nur ich bin ganz verliebt in den kleinen Hund – Emil war ohne Zweifel der Star des Tages.

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Emil bellt: Ein Stück sicherer!

Samstag, März 15th, 2014

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Meine Familie erzählt mir immer wieder, wie schrecklich es wäre, wenn ich verschwinden würde. Frauchen hat schon einen ziemlichen Aufstand gemacht, als ich im Sommer für zwei Stunden im Maisfeld gesteckt habe, ohne ihr Bescheid zu geben. Aber ich bin ja alleine wieder rausgekommen. Für den Fall, dass ich mal nicht nach Hause finde, gibt es jetzt eine echt schicke Lösung für den Hund von Welt: Die Marken von Petfindu mit QR-Code – entwickelt von drei Studenten aus Düsseldorf. Es gibt die Marken in verschiedenen Dessins. Ich habe mich niedlichen Mustern in Rosa verweigert und gleich auf die „Classic Kollektion“ verwiesen. Frauchen hat auf mich gehört und „Rookie“ für mich bestellt, ein klassisches Karo in Blau.

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Emil bellt: Arbeit!

Donnerstag, März 6th, 2014

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Mein Plan Lebedackel zu werden, ist gescheitert. Frauchen hat mir einen „total interessanten“ Nebenjob verschafft: Ich bin jetzt für die Gütersloh Marketing GmbH tätig. In meiner Arbeitsplatzbeschreibung steht, dass ich Events in der Stadt besuchen und Gütersloh unter die Lupe nehmen soll. Meine Berichte und Meinungen werden dann auf Facebook gepostet. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Okay, die ersten Tage waren schon nicht schlecht: Ich bin im Büro sehr nett empfangen worden und immer war jemand da, der mich gestreichelt hat. Außerdem haben sie mir eine Menge Leckerli versprochen. Und ihr wisst ja, ich bin bestechlich. Natürlich werde ich hier für Euch weiter aus meinem Leben berichten und in der Zwischenzeit könnt ihr ja immer mal einen Blick in Facebook werfen.

Euer fleißiger Emil

Emil bellt: Leider klein!

Donnerstag, Januar 16th, 2014

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Es ist wirklich ungerecht: Ständig werde ich nur nach meiner Größe beurteilt! Alle behaupten, dass ich so klein und niedlich wäre. Und das veranlasst ganz viele Leute, mich einfach auf den Arm zu nehmen. Ich stehe da, genieße mein Leben und zack! hat mich wieder irgendjemand hochgenommen und meint, mich knuddeln zu müssen. Ich habe gar keine Chance, mich zu wehren. Und wenn ich dann doch mal etwas unwillig knurre, sind alle immer ganz entsetzt und brechen in „Ja, was hat er denn jetzt?“-Rufe aus. Ja, was habe ich wohl? Ich will einfach mal da liegen oder stehen, wo ich gerade bin. Ich habe die Nase voll davon, immer als „Steiff-Dackel“ bezeichnet zu werden. Schließlich bin ich von Hause aus ein Jagdhund und könnte sogar Hasen, Dachse oder Wildschweine verfolgen (Jawoll!). Frauchen behauptet, dass das reine Theorie sei und ich in der Realität sogar Angst vor Mülltüten hätte. Pah! Aber im Ernst: Wie mache ich meiner Umwelt klar, dass mein inneres Wesen meinem Äußeren so gar nicht entspricht? Dass in mir ein Jagdhund von gigantischen Ausmaßen steckt?

fragt Euer Emil (der Abends aber doch ganz gerne mal auf Frauchens Schoß kuschelt)

Emil bellt: Herbstgeheimnisse

Donnerstag, Oktober 24th, 2013

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Frauchen behauptet, dass wir seit gestern Abend einen tauben Igel im Garten haben. Und das angeblich nur, weil ich diesen Ball, mit dem ich im Garten spielen wollte und der dann ständig so komische pieksige Dinger ausgefahren hat, eine halbe Stunde lang angebellt habe. Versteht Ihr das? Damit ich das stachlige Tierchen in Ruhe lasse, hat Frauchen zur Entschädigung jetzt diesen unechten Igel besorgt, aber das ist einfach nicht das Gleiche!

Euer Emil

PS: Liebe Dani, meine Familie und ich gratulieren dir gaaanz doll zum Geburtstag. Frauchen tut es total leid, dass sie nicht zur Geburtstagsparty kommen kann, aber sie ist momentan sehr beschäftigt! Hätte sie mich gefragt, dann hätte ich ihr schon gesagt, wie sie das managen kann.

Emil bellt: Terminator!

Donnerstag, September 26th, 2013

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Ich liebe es, Frauchen zum Verzweifeln zu bringen. Mein derzeitiges Hobby ist es, meine neuen Spielzeuge in Windeseile zu zerlegen. Frauchen macht sich jedes Mal, wenn sie in einer Tierhandlung ist, Gedanken darüber, welches Spielzeug bei mir länger als zwei Tage ganz bleibt. Sie hat schon alles versucht: Gummi- und Stofftiere mit und ohne Quietsche, Bälle, Seile. Und erinnert Ihr Euch an diesen unsäglichen rosa Knochen? Ich schaffe sie alle: Stofftiere habe ich innerhalb von 30 Minuten in ihre Einzelteile zerlegt, Innenleben und Quietsche inklusive. Bälle finde ich nicht schlecht, vor allem, wenn für mich Leckerlis darin versteckt sind.

Am allerliebsten zerfleddere ich allerdings Seile. Das letzte Modell hatte ich in 2 Stunden zerpflückt. Gerade hat mir Frauchen ein neues Spielzeug mitgebracht, eine Mischung aus Ball und Seil. Ich habe mich mit Wonne draufgestürzt, in der festen Überzeugung, das gute Stück spätestens bis morgen früh zerlegt zu haben. Allerdings habe ich festgestellt, dass dieses Seil verdammt hart ist. Das wird ein ziemliches Stück Arbeit. Aus Rache habe ich eben einen kleinen Stock von draußen mit reingebracht und genüsslich zerlegt. Hähä – überall sind Holzkrümel. Und jetzt sehe ich da gerade noch ein verlockendes Stück Papier auf dem Boden rumliegen. Da muss ich jetzt… sofort… Tschüss!

Euer Emil 

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Emil bellt: Fiese Viecher!

Donnerstag, August 22nd, 2013

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Ich renne für mein Leben gern über das Feld hinterm Haus, buddele in den Beeten oder sonne mich auf dem Rasen. Doch niemand hat mich davor gewarnt, was passieren kann, wenn ich mich in der freien Natur amüsiere! Als es etwas kühler war, bin ich von meinen Freizeitaktivitäten hauptsächlich dreckig wieder ins Haus gekommen. Jetzt bleibe ich zwar weitgehend sauber, dafür setzt sich statt Schmutz etwas richtig Fieses an mir fest. Wenn meine Familie das entdeckt, wird sie immer gleich ganz hektisch. Und das geht so: Erst werde ich schön gekrault und fange an, mich zu entspannen. Auf einmal stoppt die Hand, gleichzeitig wird geschrien: „Emil hat eine Zecke! Holt die Zange!“ Dann werde ich festgehalten, Frauchen kommt mit so einem spitzen Ding und werkelt an meinem Fell rum. Abschließend präsentiert sie dann so eine komische graue Kugel und ruft triumphierend „Ha!“ Manchmal hat sie mir dabei auch schon Haare ausgerissen. Aua! Am dööfsten ist es, wenn sich die fiesen Viecher an meiner Schnauze festsetzen. Beim Entfernen muss ich dann immer niesen. Jetzt will Frauchen mal homöopathische Kügelchen gegen den fiesen Befall ausprobieren. Kennt Ihr Gegenmittel?

Euer gebissener Emil