Dackel

Emil bellt: Dackel Ralph erklärt die Welt!

Donnerstag, Oktober 16th, 2014

Dackel Emil

Wer wäre besser geeignet, die Welt zu erklären, als ein Dackel? Ich mache das ja auf dem Lady-Blog schon seit einiger Zeit. Jetzt gibt es ein ganzes Buch dazu. Nein, nicht von mir. Das Buch heißt „Dackel Ralph erklärt die Welt“ und wurde von der in Australien lebenden Grafikerin Serena Hodson verfasst. Serena Hodson hat für das Buch nicht nur Ralph, den Dackel ihrer Schwester, sondern auch ihre beiden Hunde Rocco und Simon in den unterschiedlichsten Situationen fotografiert und dazu immer die passende Lebensweisheit parat. Wenn Dackel Ralph zum Beispiel mit einer Duschhaube in der Wanne sitzt, dann heißt es dazu „Reinlichkeit kommt gleich nach Treue“. Die drei Hunde sind wirklich coole Models und sehen auch in den verrücktesten Kostümen immer gut aus. (Natürlich ist der Dackel das attraktivste Model – ist ja klar!). Ein feines, kleines Buch, das nicht nur Dackelliebhaber erfreut.

Emil bellt: Ich bin ein Gourmet!

Donnerstag, Juli 31st, 2014

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Also jetzt mal ehrlich, findet Ihr dieses Trockenfutter lecker? Ich mag es überhaupt nur, wenn Frauchen ein wenig Lachsöl darunter mischt. Das schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch prima fürs Fell. Ja, ich weiß, dass Trockenfutter auch besser für die Zähne sein soll. Aber das wäre doch so als würden unsere Menschen ihre Zähne mit Zwieback putzen, oder? Dosenfutter nehme ich nur, wenn so richtig viel Fleisch drin ist. Bloss keine Füllstoffe, die machen nämlich dick! Und es lohnt sich, wie ein Blick auf meine schlanke Taille beweist.

Andere Dackel gucken immer ganz neidisch. Aber wofür ich wirklich eine Pfote geben würde, das ist Käse. Ich liebe Käse. Am besten so einen richtig würzigen Camenbert! Hmmmmm. Der ist lecker. Den kriege ich aber nur an ganz besonderen Tagen, wenn ich mich sehr gut benommen habe. Nach Käse kommt dann gleich Leberwurst. Und wenn ich auf dem vegetarischen Trip bin, darf es auch mal Toast sein. Den habe ich Junior auch schon mal vom Teller geklaut. Na, das hat Ärger gegeben. Wie sieht’s mit Euren Lieblingsnaschereien aus?

Euer Emil

Emil bellt: Invasion aus dem All?

Donnerstag, Mai 1st, 2014

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Pssst! Euch kann ich es ja sagen: Ich glaube, bei uns ist ein außerirdisches Raumschiff gelandet. Seit ein paar Tagen steht so ein mintgrünes eiförmiges Ding hier im Haus. Frauchen behauptet, es sei meine neue Dackelhöhle. Mein Cousin Oscar hätte sie schon getestet und wäre total zufrieden. Jajaja. Ich finde das Ding unheimlich und außerdem riecht es komisch. Als erstes habe ich mich auf die gelb-weiß gepunktete Besatzung des Raumschiffes gestürzt und wollte sie zerfetzen. Frauchen hat das verboten. Sie meint, ich solle das Kissen in Ruhe lassen. Ha – Kissen! Von wegen! (Es hat sich gewehrt! Wirklich!) Ich musste jetzt schon zwei Nächte in dem Raumschiff verbringen. Frauchen hat mir zum Trost meine Kuscheldecke reingelegt. Und weil ich sooo müde war, bin ich eingeschlafen, obwohl ich echt Angst hatte. Jetzt habe ich den Verdacht, dass sie mich loswerden will und dafür die Außerirdischen engagiert hat. Also: Wenn Ihr demnächst nichts mehr von mir hört, dann haben mich die Außerirdischen entführt.

Euer Emil (auf der Hut)

PS: Hier meldet sich Emils Frauchen: Der Dackel hat zu viel Fantasie! Es ist wirklich eine Haustierhöhle. Sie kann hier bestellt werden. Das Pet House hat zwar seinen Preis, passt aber rein optisch besser in unser Haus als die Transportbox von Emil. Und hat außerdem mehr Stil.

Emil bellt: Easy Rider

Donnerstag, April 17th, 2014

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Ihr wisst ja, dass ich gerne Auto fahre. Seit Sonntag habe ich aber eine neue Leidenschaft: Fahrradfahren. Frauchen und Dani haben mich nämlich zum Tweed Run mitgeschleppt. Ich fand es erst ziemlich langweilig. Da liefen zwar Leute in sehr stilvoller Kleidung rum und grundsätzlich fühlte ich mich als Dackel von Welt hier sehr wohl. Direkt nach meiner Ankunft am Startort, dem Stadtmuseum Gütersloh, stürzten sich aber gleich die Paparazzi auf mich. (Ich war in fast jeder Lokalzeitung zu sehen.) Bevor ich vor Langeweile rebellisch geworden bin, ging es endlich los. Ich nahm Platz im Körbchen an Frauchens Fahrrad und habe erst mal eine Weile gebraucht, bis ich es mir bequem eingerichtet hatte. Und dann wurde es richtig cool.

50 Radfahrer starteten im Pulk und ich war mittendrin. Zuerst hat es ziemlich geschaukelt und mir war leicht schwindelig. Als ich den Fahrtwind spürte, habe ich vorsichtig die Nase aus dem Korb gesteckt. Doch als die ersten Zuschauer bei meinem Anblick in Entzücken ausbrachen, konnte ich sie ja nicht enttäuschen und bin stehengeblieben. Zum Schluss war ich sogar sehr mutig, habe meine Vorderpfoten auf den Korbrand gesetzt und meine Ohren flatterten im Wind. Das Gefühl von Freiheit ist kaum zu beschreiben. Jetzt will sich Frauchen noch einen größeren Fahrradkorb zulegen, damit ich auch richtig bequem sitzen kann. Und dann kann der Frühling mit ganz vielen Radtouren kommen. Fahrt Ihr auch so gerne Fahrrad?

Euer Emil

Impressionen vom 1. Gütersloher Tweed Run

Mittwoch, April 16th, 2014

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Am vergangenen Sonntag fand der erste Tweed Run in Gütersloh statt – und ich durfte dabei sein! Das bedeutete nicht nur jede Menge nostalgische Räder, wunderbare Tweed-Jacken, Knickerbocker, Schiebermützen und andere (Original-)Kostüme der 20er und 30er Jahre, eine Spritztour durch Gütersloh, ein Rahmenprogramm mit Frisuren- und Tanzvorführungen sowie ein Besuch im Miele-Museum. Es bedeutete auch, dass ich die liebe Sybille einmal wiedergesehen habe und endlich endlich unseren Blog-Dackel Emil kennenlernen durfte. Und nicht nur ich bin ganz verliebt in den kleinen Hund – Emil war ohne Zweifel der Star des Tages.

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Emil bellt: Ein Stück sicherer!

Samstag, März 15th, 2014

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Meine Familie erzählt mir immer wieder, wie schrecklich es wäre, wenn ich verschwinden würde. Frauchen hat schon einen ziemlichen Aufstand gemacht, als ich im Sommer für zwei Stunden im Maisfeld gesteckt habe, ohne ihr Bescheid zu geben. Aber ich bin ja alleine wieder rausgekommen. Für den Fall, dass ich mal nicht nach Hause finde, gibt es jetzt eine echt schicke Lösung für den Hund von Welt: Die Marken von Petfindu mit QR-Code – entwickelt von drei Studenten aus Düsseldorf. Es gibt die Marken in verschiedenen Dessins. Ich habe mich niedlichen Mustern in Rosa verweigert und gleich auf die „Classic Kollektion“ verwiesen. Frauchen hat auf mich gehört und „Rookie“ für mich bestellt, ein klassisches Karo in Blau.

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Emil bellt: Arbeit!

Donnerstag, März 6th, 2014

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Mein Plan Lebedackel zu werden, ist gescheitert. Frauchen hat mir einen „total interessanten“ Nebenjob verschafft: Ich bin jetzt für die Gütersloh Marketing GmbH tätig. In meiner Arbeitsplatzbeschreibung steht, dass ich Events in der Stadt besuchen und Gütersloh unter die Lupe nehmen soll. Meine Berichte und Meinungen werden dann auf Facebook gepostet. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Okay, die ersten Tage waren schon nicht schlecht: Ich bin im Büro sehr nett empfangen worden und immer war jemand da, der mich gestreichelt hat. Außerdem haben sie mir eine Menge Leckerli versprochen. Und ihr wisst ja, ich bin bestechlich. Natürlich werde ich hier für Euch weiter aus meinem Leben berichten und in der Zwischenzeit könnt ihr ja immer mal einen Blick in Facebook werfen.

Euer fleißiger Emil

Emil bellt: Leider klein!

Donnerstag, Januar 16th, 2014

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Es ist wirklich ungerecht: Ständig werde ich nur nach meiner Größe beurteilt! Alle behaupten, dass ich so klein und niedlich wäre. Und das veranlasst ganz viele Leute, mich einfach auf den Arm zu nehmen. Ich stehe da, genieße mein Leben und zack! hat mich wieder irgendjemand hochgenommen und meint, mich knuddeln zu müssen. Ich habe gar keine Chance, mich zu wehren. Und wenn ich dann doch mal etwas unwillig knurre, sind alle immer ganz entsetzt und brechen in „Ja, was hat er denn jetzt?“-Rufe aus. Ja, was habe ich wohl? Ich will einfach mal da liegen oder stehen, wo ich gerade bin. Ich habe die Nase voll davon, immer als „Steiff-Dackel“ bezeichnet zu werden. Schließlich bin ich von Hause aus ein Jagdhund und könnte sogar Hasen, Dachse oder Wildschweine verfolgen (Jawoll!). Frauchen behauptet, dass das reine Theorie sei und ich in der Realität sogar Angst vor Mülltüten hätte. Pah! Aber im Ernst: Wie mache ich meiner Umwelt klar, dass mein inneres Wesen meinem Äußeren so gar nicht entspricht? Dass in mir ein Jagdhund von gigantischen Ausmaßen steckt?

fragt Euer Emil (der Abends aber doch ganz gerne mal auf Frauchens Schoß kuschelt)