Der große Kosmetik-Check

Mit der App Code Check könnt Ihr den Strichcode eines Produktes einscannen und die Inhaltsstoffe einsehen
Kennt Ihr das? Ihr steht vor dem Kosmetikregal und fühlt Euch schier erschlagen von der Masse an Angeboten? Doch trotz des Überangebots seid Ihr unsicher, ob Ihr zum teuren oder günstigen Produkt, zur Naturkosmetik oder bekannten Marke greifen sollt? Mir ging es vor ein paar Tagen wieder einmal so, als ich mir eine neue Handcreme zulegen wollte. Plötzlich erinnerte ich mich an die App „Code-Check“, die ich mir vor einiger Zeit heruntergeladen hatte. Ich begann den Strichcode einiger Produkte zu scannen und nichts war mehr wie zuvor.
Ich glaube, es sah etwas merkwürdig aus, wie ich da vor dem Kosmetikregal stand und eine Handcreme nach der anderen mit meiner Handykamera einscannte: erst eine von Nivea, dann eine von Neutrogena, von Florena, Handsan und Lancaster. Doch immer wieder zeigte mir die Code-Check App Zahlen in roten oder orangenen Kästchen an – ein Zeichen dafür, dass die Produkte Inhaltsstoffe enthalten, die nicht oder wenig empfehlenswert sind. Irgendwann landete ich bei der Naturkosmetik und erinnerte mich daran, dass meine Freundin mir vor einiger Zeit die Sanddorn-Handcreme von Weleda empfohlen hatte. Bingo! Code-Check sagt: 13 Mal empfehlenswert. Mit ca. 6 Euro ist die Creme zwar teurer als die Produkte von Nivea oder Florena aber günstiger als Markencreme von Clarins oder Lancaster.
Wieder daheim holte ich alle meine Kosmetikprodukte aus den Schränken und unterzog sie einem Code-Check – mit einigen erschreckenden Ergebnissen. So schnitten meine Clinique-Lieblinge zum Teil katastrophal ab. Doch auch Nivea-Produkte, die ich seit Jahren benutze, kommen sehr schlecht weg. Am meisten schockiert hat mich jedoch meine Haar-Spülung aus der Wella Professionals-Serie: Sie beinhaltet gleich zwei krebserregende Inhaltsstoffe. Häufig enthalten die Produkte jedoch nicht nur Substanzen, die dem eigenen Körper schaden, sondern auch solche, welche die Umwelt nachhaltig zerstören. Der Preis der Kosmetik sagt hingegen fast nichts über die Qualität aus. Für mich steht deshalb fest: Ich steige auf Naturkosmetik um.

Nachdem Ihr ein Produkt mit Hilfe des eingescannten Strichcodes oder über die Suche gefunden habt, zeigt Euch Code-Check die Inhaltsstoffe an. Diese können nicht, wenig oder eingeschränkt empfehlenswert sein – warum, erfahrt Ihr, wenn Ihr auf die Kategorie klickt.

Das Antischuppen-Shampoo von Sebamed schnitt recht gut ab. Ergebnis: 4x eingeschränkt empfehlenswert, 7x empfehlenswert. Code-Check kritisiert die Sodium Laureth Sulfate und Laureth-4 Tenside. Tenside bewirken, dass sich Flüssigkeiten vermengen lassen, die eigentlich nicht miteinander mischbar sind, wie zum Beispiel Öl und Wasser. Allerdings können sie die Haut auch durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

Meine Bodylotion von Clinique schnitt sehr schlecht ab: 1x nicht empfehlenswert, 1x weniger empfehlenswert, 4x eingeschränkt empfehlenswert, 9x empfehlenswert. Die Lotion enthält beispielsweise Imidazolidinyl Urea, ein Konservierungsmittel, das Formaldehyd freisetzen kann. Formaldehyd ist ein Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslöst und krebsverdächtig ist. Die Lotion enthält außerdem Tromethamin, ein ph-Wert Regulator, der Nitrosamine bilden kann. Nitrosamine werden über die Haut aufgenommen und gehören zu den am stärksten Krebs erregenden Substanzen überhaupt.

Dass nicht alle Clinique-Produkte schlecht sind, beweist das Reinigungsgel 7 day scrub cream. Fazit: 12x empfehlenswert.

Ebenfalls sehr schlecht schnitt mein Haarspray von Wella ab: 1x nicht empfehlenswert, 2x weniger empfehlenswert, 1x eingeschränkt empfehlenswert, 5x empfehlenswert. Es enthält mit Isobutan, Butan und Propan Treibgase, die momentan zum Teil verboten werden sollen, denn sie sind hochentzündlich und krebserregend.

Meine Spülung aus der Wella Professionals-Serie schockierte mich am meisten: 3x nicht empfehlenswert, 2x weniger empfehlenswert, 2x eingeschränkt empfehlenswert, 13x empfehlenswert. Es enthält Magnesiumnitrat, ein Konservierungsmittel, welches das krebserregende Nitrosamin bildet. Das Konservierungsmittel Methylchloroisothiazolinon wiederum ist eine halogenorganische Substanz, die Eure Haut sensibilisieren und eventuell fruchtschädigend wirken kann. Fruchtschädigende Stoffe rufen bei der Aufnahme über die Haut nicht vererbbare Schäden der Nachkommenschaft hervor.
Halogenorganische Verbindungen enthalten darüber hinaus Inhaltsstoffe wie Brom, Jod oder Chlor, die als allergieauslösend gelten, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Des Weiteren enthält die Spülung Dimethicon, ein Siliconöl, das die Haarbehandlungen beeinträchtigt und sich in der Umwelt schwer abbauen lässt. Natürliche Alternativen sind Mandel-, Avocado- und andere fette Öle. Nicht zuletzt enthält es Edta, ein Konservierungsmittel, das die Zellmembranen schwächt, in der Kläranlage nicht abgebaut wird und aus den Sedimenten von Flüssen und Seen giftige Schwermetalle löst.

Auch meine Nivea-Produkte versagten beim Code-Check. Meine getönte Feuchtigkeitscreme enhält Paraffine wie Cera Microcristallina und Paraffinum Liquidum, die als Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle meistens aus billigem Erdöl hergestellt werden, sich im Körper anreichern, die Hautporen verschließen und die Atmung der Haut beeinträchtigen können. Darüber hinaus beinhaltet es Talc, ein Puder, das Anhaltspunkte für ein krebserzeugende Wirkung zeigt und Bht, ein Konservierungsmittel mit allergisierender, möglicherweise fruchtschädigender und krebserzeugender Wirkung.
Mein Deo enhält neben den Treibgasen Isobutan, Butan und Propan das Benzophenone-3, ein Lichtschutzfilter, der allergische Reaktionen auslösen kann und im Verdacht steht, wie ein Hormon zu wirken. Es wird über die Haut aufgenommen und ist in der Muttermilch nachweisbar. Auch die klassische Nivea-Creme ist nicht unbedingt empfehlenswert: Neben den Paraffinen Cera Microcristallina und Paraffinum Liquidum enthält es den Gelbilder Aluminium Stearates, der entzündliche Hautreaktionen hervorrufen kann.

Dass auch nicht jede Naturkosmetik gut ist, musste ich bei der recht günstigen Firma Lavera feststellen. Meine Reinigungsmilch ist zwar mit dem V-Label gekennzeichnet und enthält somit keine Zutaten oder Substanzen von getöteten Tieren. Dafür jedoch Sodium Coco-Sulfate und Sodium Cetearyl Solfate, also Tenside, die zwar überwiegend pflanzlicher Herkunft sind, aber irritierend wirken können. Außerdem, und das ist viel schlimmer, beinhaltet es Palmöl. Dies ist das billigstes und meistverwendestes Pflanzenöl weltweit. Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden in Indonesien und Malaisien massiv Regenwälder und Torfgebiete zerstört, Lebewesen wie der Orang-Utan sind deshalb vom Aussterben bedroht.



Fast uneingeschränkt empfehlenswert sind jedoch die Produkte von Argand’or, Dr. Hauschka und Weleda. Von dekorativer Kosmetik wie Lippenstiften und Wimperntusche einmal abgesehen, werde ich zukünftig nur noch zu Naturkosmetik greifen.
Und jetzt interessiert mich sehr, wie Ihr dazu steht?
Tags: Code Check, Kosmetik-Test, Naturkosmetik









Februar 8th, 2013 at 08:14
Ich kann gerade nur sagen ich bin geschockt – ich bin ein riesen Cliniquefan und einige andere Artikel die ihr getestet habt nehme ich auch.
Ich werde die App jetzt laden und mich mal über die Babycremes meine Sohnes hermachen
ICH BIN ECHT GESCHOCKT
Februar 8th, 2013 at 08:50
Liebe Dani,
dass Clinique so schlecht abschneidet, ist mir leider nicht neu. Nivea beinhaltet sehr viel Paraffin, ein Mineralöl. Daher verwende ich diese schon seit vielen Jahren nicht mehr. Als ich lange nach einer passenden Gesichtscreme gesucht habe, hat mich meine Mama auf den “Code-Check” aufmerksam gemacht und ich habe ein bisschen gestöbert. Mich hat verwundert, dass meist sogar die günstigen Marken, diejenigen sind, die gut abschneiden. Ich werde mir die App nun auch mal runterladen und sie mit zum nächsten Einkauf nehmen.
@Katharina: du kannst auch alle Produkte online anschauen. Unter codecheck.info sind die Produkte aufgeführt.
Liebe Grüße
Tina
Februar 8th, 2013 at 09:14
Guten Morgen Dani,
ich bin ehrlich gesagt auch sehr geschockt. Gerade von Clinique hätte ich das nicht erwartet. Die Produkte haben für mich etwas sehr pures und cleanes. Vielleicht verbinde ich das aber auch nur durch die unauffällige Aufmachung.
Werde meine Produkte auf jeden Fall am Wochenende mal dem Codecheck unterziehen.
Liebe Grüße,
Julia
Februar 8th, 2013 at 10:07
Liebe Ladies,
zu erst einmal: Vielen vielen Dank für diesen Tipp!!! Die App werde ich mir gleich runterladen!
Nun bin ich aber mittelschwer geschockt, dass so bekannte und etablierte Produkte so schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Das kann doch alles nicht Wahr sein!! Wem oder was kann man eigentlich noch vertrauen? Muss man immer auf der Hut sein?
Herzliche Grüße
Anna
http://stil-box.blogspot.de/
Februar 8th, 2013 at 10:17
Liebe Dani,
danke für die App-Empfehlung. Mir geht es oft ähnlich wie Dir. Da ich längere Zeit vegan gelebt habe, nutze ich zwar fast nur Bio-Kosmetik. Trotzdem kann man sich ja nie sicher sein und manchmal ist es eben auch einfacher, “altbewährte” Produkte zu nutzen…
Liebe Grüße,
Lisa
Februar 8th, 2013 at 10:40
Die App-Empfehlung ist wirklich super. Ich bin schon vor einem Jahr in vielen Bereichen auf Naturkosmetik umgestiegen, so wie es mit meiner Haut vereinbar war. Ich schwöre in vielen, aber nicht in allen Bereichen auf Alverde. Manchmal lohnt es sich auch zwei Produkte einer Marke zu scannen, denn so enthält das Alverde Hautpflegeöl Wildrose Palmöl, während das Alverde Hautpflegeöl Kokus vollkommen unbedenklich ist.
Schade bei der App finde ich aber, dass sie so etwas wie Tierversuche nicht mit berücksichtigt. So bemängelt sie bei La Roch Posay zwar das Palmöl, aber dass die Firma ihre Produkte, bzw. Inhaltsstoffe fleißig durch Tierversuche testen findet nirgendwo Erwähnung. Das finde ich schade, weil es doch mindestens genauso wichtig ist. Wenn bewusst, dann in allen Bereichen!
Februar 8th, 2013 at 10:56
Ich benutze schon seit Jahren keine herkömmlichen Produkte mehr. Von der Thematik sind auch Haarpflege und dekorative Kosmetik betroffen. Sehr aufschlussreich ist die Homepage der New Yorker Visagistin Rose-Marie Swift, die auf http://www.beautytruth.com über ihre Vergiftungssymptome schreibt. An Büchern fand ich
” Alles klar mit Haut und Haar ” von S. Kehrbusch hilfreich. Gibt aber bestimmt auch was aktuelleres.
Februar 8th, 2013 at 11:15
Hi Dani,
die Sanddorn-Handcreme verwende ich auch immer wieder gerne. Gerade auch, weil ich allergische Reaktionen habe, mit ihr habe ich gute Erfahrungen gemacht.
LG
Sabine
Februar 8th, 2013 at 12:16
Ich werde die App jetzt laden! Ich bin geschockt!
Februar 8th, 2013 at 12:40
Hallo Dani,
den Schock hatte ich vor ein paar Monaten und habe mich seitdem – wie bei Insta schon erwähnt – durch zahlreiche NK-Produkte getestet. Leider vertrage ich die meisten ätherischen Öle nicht, habe aber nach langem Suchen ein Shampoo gefunden, und zwar das “i+m Freistil Shampoo”, hat bei Codecheck 12 x “empfehlenswert”.
Sehr glücklich bin ich mit dem Sanddorn-Duschgel von Weleda! :-) Und als Handcreme verwende ich eine von Alnatura.
Bei dekorativer Kosmetik habe ich leider vieles nicht vertragen, aber doch etwas für mich gefunden, und zwar Kajalstift und Mascara von Alverde. Gut, der Effekt der Mascara ist nicht sooo toll wie der meiner vorigen, aber das Gefühl ist dafür ein Besseres. Und der Kajalstift hält richtig lange. Dann habe ich ja schon den Abdeckstift von Dr. Hauschka erwähnt, meine Top-Entdeckung. ;-)
Vielleicht konnte ich ja damit auch jemandem weiterhelfen, würde mich freuen! ♥
Lieben Gruß,
Birgit
Februar 8th, 2013 at 14:19
Hallo Dani,
der Eintrag ist wirklich sehr hilfreich. Clinique nutze ich schon lange nicht mehr, ebenso wie Nivea. Nicht, weil ich die Inhaltsstoffe so genau kannte, sondern weil meine Haut auch sofort darauf reagiert. Insbesondere bei Clinique. Ich nutze ganz bewusst keine Produkte von P&G, denn da ist wirklich viel Mist drin. Darunter fällt eben auch Wella oder auch einfach Waschmittel wie Ariel etc. Ich kann nicht immer darauf Rücksicht nehmen, ob Tiere oder Menschen darunter leiden, aber ich versuche es grundsätzlich wenn es für mich Alternativen gibt die ich vertrage.
Gerade aktuell bin ich unglaublich happy, ich habe mir eine Foundation von Catrice gekauft und vertrage sie (heute den zweiten Tag – reagiere in der Regel schon nach kürzester Zeit) ganz wunderbar. Nicht nur preislich freut mich das natürlich, sondern auch weil Catrice keine Tierversuche macht. Erst Anfang der Woche habe ich mich bei MAC eingedeckt und das geht jetzt alles wieder zurück. Natürlich wird bei dem Check Catrice rot angezeigt wegen anderen Zusatzstoffen, aber so hat wohl jeder seine Prioritäten. Meine jetzt noch weiter auszuführen wäre wohl zu viel des Guten, aber den Code-Check kannte ich bisher noch nicht und bin froh, dass Du ihn vorgestellt hast. Werde da jetzt öfter mal reinschauen.
Viele liebe Grüße, Jessica
Februar 8th, 2013 at 15:46
Hallo Dani,
das ist wirklich erschreckend, vor allem wenn man bedenkt, wie viele krebserregende Stoffe in der Kosmetik sind. Ich kann jedem nur empfehlen, sich die WDR/3sat-Reportage “Ungeschminkt – die schmutzige Welt der Kosmetik” anzusehen.
“Die Kosmetikindustrie verspricht ewige Jugend und Schönheit. Der Markt wird überschwemmt mit immer neuen Anti-Aging-Cremes, Peelings und verführerischen Düften. Doch kaum einer weiß: Viele Menschen erkranken durch das skrupellose Milliardengeschäft mit der Schönheit.”
Hier der Link zur Reportage: http://www.youtube.com/watch?v=AhaUFX6Dwmg
und noch mehr Infos: http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/164207/index.html
Im Prinzip dieselben Ergebnisse. Danach war ich geschockt!!
Liebe Grüße
Helena
Februar 8th, 2013 at 15:59
Diese App ist ein Supertipp. Werde ich gleich ausprobieren. Hoffentlich geht es mir nicht wie Dir. Nicht, dass mich von meinen Lieblingen verabschieden muss.
Februar 8th, 2013 at 17:38
Liebe Dani, ich bin auch schon seit längerem auf naturkosmetik umgestiegen, weil ich es erschreckend finde,was sich teilweise in Kosmetik befindet. Diese ganze Chemie kann doch nicht gut sein für die haut. Hoffe dass Firmen bald mehr darauf achten. liebe grüße melmo
Februar 8th, 2013 at 17:50
ERSCHRECKEND!
Aber für mich nicht wirklich neu.
Ich benutze schon seit Jahren die Sanddorn-Creme von Weleda – und finde sie absolut super! Und habe damit schon mindestens 5 Bekannte angesteckt.
Mir ist auch total wichtig, dass keine Tiere für die Versuche herhalten müssen und das ist bei nur ganz wenigen Naturkosmetik- Marken der Fall.
LG
Susanne
Februar 8th, 2013 at 23:59
Freut mich, dass du jetzt mehr auf Naturkosmetik setzt. Dass Thema hat mir bei euren Kosmetikartikel immer sehr gefehlt.
Ich versuche bei meiner Wahl auch oft kleinere Naturkosmetikunternehmen zu unterstützen, die oft auch bessere Zutaten verwenden als die im Handel befindlichen wie Weleda und co. deswegen wenn du dich nun mit neuen Produkten eindecken willst mein Favorit aus Salzburg: http://www.naturkosmetik-pieper.at/
Erschreck dich nicht bei der Umstellung auf Haarprodukte die nicht Silikone enthalten, nach ein paar Wochen hast du dich dran gewöhnt und eine Kur mit neutralem Henna schützt die Haare umso besser ;)
Liebe Grüße aus Wien,
Bianca
Februar 9th, 2013 at 00:27
Ok ihr Lieben, ich versuche mal Eure tollen Kommentare zu beantworten!
@Katharina und @Julia: Ja, ich war auch lange ein großer Fan von Clinique, aber die weißen Kittel und das cleane Image täuschen anscheinend über die schlechte Qualität hinweg, zumindest bei einigen Produkten. In jedem Fall zahlt man mehr den Namen als den Inhalt.
@Anna: Ich finde es auch immer wieder erschreckend und frage mich, wie die Damen in den Kosmetiksalons mit gutem Gewissen derart schlechte Cremes zu horenten Preisen verkaufen können.
@Lisa und @Melmo: Habt Ihr als “alte Hasen” ein paar Tipps für gute Bio-Kosmetik für uns?
@Melanie: Ja, da hast Du Recht. Immerhin wird das V-Siegel für vegane Inhaltstoffe mit berücksichtigt. Mir ist auch schon aufgefallen, dass sich die Produkte qualitativ auch innerhalb des gleichen Unternehmens unterscheiden. Also immer schön fleißig scannen. :-)
@Katharina: Vielen Dank für die beiden Tipps. Mit dem Thema dekorative Kosmetik beschäftige ich mich, sobald ich meine “üblen” Produkte ersetzt habe. Wenn Du Tipps hast – immer her damit! Ich weiß, dass z.B. Dr. Hauschka auch gutes Make-up führt.
@Feechen, danke für die super Tipps!
@groschenroman: Und, was ist bei Dir herausgekommen?
@Bianca: Oh ja, für solche Tipps bin ich sehr dankbar – habe ich mir gleichmal notiert. Und Du hast Recht, ich habe die Thematik “Naturkosmetik” bisher immer etwas verdrängt und hatte gar nicht so richtig Lust mich damit auseinanderzusetzen. Mein Shampoo ist schon länger aus der Apotheke, deshalb habe ich die Umstellung wenigstens schon hinter mir. Jetzt bin ich mal gespannt, wie ich auf die ätherischen Öle der Naturkosmetik reagiere, denn die vertragen ja viele nicht.
Februar 9th, 2013 at 10:54
[...] Geld einkauft, um seine Haut damit zu malträtieren. Nachlesen kann man die Ergebnisse im großen Kosmetik-Check der [...]
Februar 11th, 2013 at 10:43
Ihr Lieben,
ich bin letzte Woche, nachdem ich dank meiner bisherigen Cremes wie ein Streuselkuchen aussah (dabei benutze ich die auch schon länger), auf die Pure and Natural Serie von Nivea umgestiegen. Preislich liegen sie absolut im Rahmen und meine Haut sieht super aus.
Ansonsten mag ich die Produkte vom Bodyshop und von Lush, auch wenn wir ja auf dem Blog schon feststellen mussten, dass der Bodyshop nicht so perfekt ist, wie wir immer dachten.
Vielleicht sollte man sich seine Produkte wirklich selber mischen. Ich hab das als Schülerin mal gemacht und alle waren begeistert. Es ist allerdings mit ein bisschen Arbeit und ganz schönen Kosten verbunden, da die Sachen sich immer nur kurz halten. Der Lippenpfelgestift war aber unschlagbar der beste aller Zeiten :)
Februar 11th, 2013 at 11:01
Na das nenne ich mal eine spannende App und bei einigen Sachen die ich mir ins Gesicht schmiere will ich lieber gar nicht wissen was die App dazu sagt. Toller Tipp, merci!
Februar 11th, 2013 at 11:30
Was sind die Infos von codecheck-info eigentlich wert, wenn – um nur einmal 2 Beispiele zu nennen – bei Test und Bewertung der Inhaltsstoffe Zahnpasten mit Fluorid als unbedenklich ausgewiesen werden oder auch Deos dort gelistet sind, deren enthaltene Aluminiumsalze erst gar nicht bewertet werden??
Sind das verlässliche Verbraucherinformationen, hmm ?
Februar 22nd, 2013 at 13:38
Sehr empfehlen kann ich auch die Produkte von Rawgaia. Sie sind handgemacht, vegan, bio und wenn man sich die “Zutaten” durchliest versteht man alles, es ist keine Chemie enthalten, kein Alkohol, kein Parfum, keine Konservierungsstoffe. Wirklich tolle Produkte.