Annas Woche: Mit Strick und Muff durch Wien

Muff

Der Winter ist endlich bei uns eingekehrt und selbst in Großstädten wie Wien läuft man ständig Gefahr auf verschneite Gehwege und nasse Strassen zu stoßen. Doch ich mag die kalte Jahreszeit. Wann sonst hat man die Möglichkeit, all die hübschen Mützen, kuscheligen Schals und edlen Lederhandschuhe zu tragen? Doch diesen Winter habe ich mich in etwas Besonderes verliebt: den Muff.

Abgeleitet von dem lateinischen Wort muffula, was so viel bedeutet wie Pelzhandschuh, wurde der Muff seit dem 17. Jahrhundert vor allem von vornehmen Damen im Winter getragen. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte er dann zum festen Bestandteil der eleganten weiblichen Wintergarderobe und wurde häufig mit einem passenden Hut kombiniert. Auch auf der Leinwand sah man ihn in vielen Hollywood-Filmen der 30er und 40er Jahre. Leider verschwand er danach von der Bildfläche. Inzwischen erlebt der Muff zu meiner Freude ein Comeback und man sieht das schicke Accessoire wieder öfter auf den Straßen: Junge Mädchen, aber auch schicke Ladys tragen das röhrenförmige Stück aus Pelz oder Strick.

In Onlineshops wie Muffsausen oder bei Dawanda könnt Ihr den Muff in allen möglichen Farben und Varianten kaufen. Ich persönlich bevorzuge eher die etwas schlichtere Variante aus Leder, die dann weich gefüttert ist. Viele Muffs haben sogar eine eingenähte Tasche, sodass man die wichtigsten Dinge direkt zur Hand hat. Kombiniert man den Muff mit einem Tweedmantel, einem Kaschmirschal und flachen Stiefeln hat man ein tolles Outfit und ist perfekt für den Winter gewappnet. Auf meinem Polaroid seht Ihr übrigens eine besondere Variante von Hermès: Der Kelly-Muff ist gleichzeitig Tasche und Muff.

Eine schöne Woche wünscht Euch Anna aus Wien

Foto: Hermès

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